2011-10-24

Mogelpackung Familienpflegezeit – Kein Geld für die Pflege der Alten

Mogelpackung Familienpflegezeit – Kein Geld für die Pflege der Alten



Familienpflegezeit – das klingt zunächst wie die Übertragung der Elternzeit auf die Familienpflege. Das Gesetz, welches der Bundestag am Donnerstag mit den Stimmen der schwarz-gelben Koalition beschlossen hat, ist jedoch eine Mogelpackung. Den Betroffenen bringt die neue Regelung wenig bis gar nichts.

Das wird sich ändern



Familienpflegezeit
Bild: © 2011 AFP Die Pflege eines Angehörigen ist ein 24-Stunden-Job, der viel Kraft kostet.
 
Beschäftigte sollen künftig die Möglichkeit haben, zur Pflege eines Angehörigen ihre Arbeitszeit zwei Jahre lang auf bis zu 15 Stunden pro Woche zu reduzieren. Ein Lohnausgleich soll den Betroffenen dabei helfen: Wer nur noch halb soviel arbeitet wie früher, soll weiter 75 Prozent des letzten Bruttogehalts bekommen. Nach Ablauf der Familienpflegezeit wird dieser Betrag dann verrechnet: Die Betroffenen arbeiten dann 100 Prozent, erhalten aber nur drei Viertel des Gehalts, bis das Zeitkonto ausgeglichen ist: Ein Nullsummenspiel.


Einen Rechtsanspruch gibt es nicht. Das bedeutet, dass jeder Arbeitgeber frei entscheiden darf, ob sein Mitarbeiter die Familienpflegezeit in Anspruch nehmen darf oder nicht.

Die Fehler im neuen Gesetz :

Mogelpackung Familienpflegezeit – Kein Geld für die Pflege der Alten

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