2011-11-19

Die Vision von der gleichberechtigten Teilhabe | inFranken.de

Die Vision von der gleichberechtigten Teilhabe

18.11.2011 Ort: Bad Kissingen Saale-Zeitung
BBSB-Landestagung 2011 Der bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) fordert in seiner Jahrestagung 2011 am Freitag in Bad Kissingen verabschiedeten Konzeption 2020 die Umsetzung der UN-Behindertenrechts konvention.

Keine Selbstverständlichkeit, aber ein Stück Barrierefreiheit: Schilder in Blindenschrift weisen am Bad Kissinger Rathaus den Weg. Foto: Bartl
Karl-Heinz Paul weiß als Betroffener und BBSB-Berater für den Landkreis, wovon er spricht. Die Stadt Bad Kissingen bemühe sich, alles barrierefrei zu machen, im Rathaus weisen Schilder auch in Blindenschrift den Weg. Sicher, in den vergangenen Jahren wurde eine Menge erreicht, es gibt aber auch noch sehr viel zu tun.
Deshalb haben Karl-Heinz Paul und die anderen BBSB-Delegierten bei der alle vier Jahre stattfindenden Tagung die Konzeption 2020 verabschiedet, einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Er wurde bei einem Festakt am Freitag vorgestellt.
Der Aktionsplan enthält eigentlich Selbstverständlichkeiten. Die BBSB-Mitglieder wollen nichts geschenkt haben. Sie und ihre "Leidensgenossen" verlangen die faire, gleichberechtigte Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben. Dazu wurde ein ambitionierter Forderungskatalog mit 25 Punkten erarbeitet. Er trägt den Titel "Wir gestalten die Zukunft".

"Kein Gnadenakt"


BBSB-Landesvorsitzende Judith Faltl und Geschäftsführer Christian Seuß stellten ihn vor. Er ist gegliedert in die Bereiche Bildung und Beruf, Barrierefreiheit sowie Nachteilsausgleiche. An die Arbeitgeber, besonders den öffentlichen Dienst, appellierte die BBSB-Spitze den Blinden eine Chance zu geben, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

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