2011-11-20

Hessen spart sich die Inklusion « Neun mal sechs

Hessen spart sich die Inklusion

2. Wiesbadener Bildungsgespräch laden die Kreisverbände Wiesbaden, Rheingau und Untertaunus der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)

Zum 2. Wiesbadener Bildungsgespräch laden die Kreisverbände Wiesbaden, Rheingau und Untertaunus der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ein:
Hessen spart sich die Inklusion -
Vortrag von Johannes Batton mit anschließender Gesprächsrunde.
Johannes Batton ist Diplompädagoge und Förderschullehrer, drehte im Jahr 1992 im Auftrag des Hess. Kultusministers zusammen mit der Grundschulkollegin Sigi Gundlach den Film: “Eine Schule für alle – Gemeinsamer Unterricht – wie geht das?” und ist Initiator des Allendorfer Appells.
Mittwoch 30.11.2011
18 bis 20 Uhr
Hebbelschule,
Raabestraße 2
65187 Wiesbaden
Die Bundesrepublik Deutschland hat die UN-Konvention „über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ im Jahr 2007 unterschrieben. Dieses Übereinkommen verpflichtet in Artikel 24 (2) die Vertragsstaaten, Menschen mit Behinderungen nicht vom allgemeinen Bildungssystem auszuschließen. Seit 2009 ist dies in Deutschland Gesetz. Es muss also etwas passieren in unseren „allgemeinen“ Schulen, in denen bisher nur 17 Prozent der Kinder mit „sonderpädagogischem Förderbedarf“ zusammen mit anderen Kindern unterrichtet werden.
In Hessen sollen Regelschullehrer zukünftig „Inklusion“ in großen Klassen und weitgehend alleine machen. Nach den Vorstellungen des Hessischen Kultusministeriums darf Inklusion nichts kosten, sie soll im Gegenteil noch für Einsparungen herhalten. Die GEW findet, dieses sei eine riesengroße „Sparschweinerei”:

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