2011-11-13

Hindernisse abbauen – am Bordstein und in den Köpfen - Lokale Nachrichten, Videos, Bilder und mehr aus und für Bersenbrück | noz.de

Caritasverband diskutierte in Bersenbrück über die Teilhabe von Behinderten am gesellschaftlichen Leben

Hindernisse abbauen – am Bordstein und in den Köpfen

Bersenbrück. „Kein Mensch ist perfekt“ lautet das Motto der laufenden Jahreskampagne des Deutschen Caritasverbandes, die sich mit dem Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung befasst. Beim Forum Caritas in der Heilpädagogischen Hilfe in Bersenbrück ging es in Referaten, Arbeitsgruppen und einer Podiumsdiskussion denn auch darum, wie Teilhabe gelingen kann.


Unabhängig vom christlich motivierten Anliegen der Caritas ist die Teilhabe behinderter Mitbürger zum gesellschaftspolitischen Auftrag geworden, spätestens seitdem Deutschland sich mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention zu deren Umsetzung verpflichtet hat. Das Wort „Inklusion“ ist in diesem Zusammenhang in aller Munde und erfordert Handeln auf allen politischen Ebenen.
Gerd Masurek, Referatsleiter im niedersächsischen Sozialministerium, stellte beim Forum Caritas Eckpunkte des Aktionsplanes vor, der in der kommenden Woche in Hannover verabschiedet werden soll und mit dem das Land Niedersachsen die eigentlich doch so selbstverständlichen, aber dennoch anspruchsvollen Ziele der Inklusion realisieren möchte.
Immerhin, so die von Masurek angeführte Statistik, sind von 7,9 Millionen Niedersachsen 1,3 Millionen behindert, und davon wiederum 690000 schwerbehindert. Zahlen, die, wenn man die Kerngedanken der UN-Konvention berücksichtigt, in sämtliche politischen Entscheidungen wirken – angefangen von der Bildungs- und Sozialpolitik über das Arbeitsrecht bis hin zum Denkmalschutz.

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