2011-11-07

Mecklenburg-Vorpommern NEWS: Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) begrüßt Workshop zu innovativen Formen ehrenamtlicher Betreuungsarbeit in Güstrow!

07.11.2011 11:16 Uhr Kategorie: Aktuell, Aus den Regionen, Schwerin, Mittleres Mecklenburg, Newsletter

Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) begrüßt Workshop zu innovativen Formen ehrenamtlicher Betreuungsarbeit in Güstrow!


Foto: CDU
Schwerin/Güstrow/MVPO Die Caritas Mecklenburg e.V. veranstaltet am 8. November 2011 in Kooperation mit dem Projekt BEOPS II und Unterstützung des Justizministeriums und des Ministeriums für Arbeit, Gleichstellung und Soziales einen landesweiten Workshop für u.a. ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer, Betreuungsvereine sowie Betreuungsbehörden und Betreuungsrichterinnen und Betreuungsrichter.
"Der Anteil erwachsener Menschen, die wegen körperlicher oder geistiger Gebrechen Unterstützung bei rechtlichen Belangen benötigen, nimmt aufgrund der demographischen Entwicklung ständig zu," so Ministerin Kuder heute in Schwerin. "Das Betreuungswesen muss diesen und weiteren Erfordernissen Rechnung tragen. Gefragt sind hier die Betreuungsgerichte, die Betreuungsbehörden sowie Betreuungsvereine und berufliche Betreuer. Der richtige Umgang mit Erwachsenen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung nicht mehr über sich bestimmen können, ist ein zentrales gesellschaftliche Anliegen."
Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU, Foto): "Eine gewissenhafte und professionelle Gewinnung, Fortbildung und Begleitung ehrenamtlicher Betreuerinnen und Betreuer ist eine ganz wesentliche gesetzliche Aufgabe und Herausforderung, der sich die am Betreuungswesen Beteiligten – insbesondere die anerkannten Betreuungsvereine – im Rahmen der Querschnittsarbeit stellen müssen."
"Umso mehr begrüße ich den morgigen Workshop zu Innovativen Formen ehrenamtlicher Betreuungsarbeit in Güstrow, der sich unter anderem mit folgenden Fragen beschäftigen wird:
Wie kann es gelingen, mehr Ehrenamtliche unabhängig vom Verwandtschaftsverhältnis für die Übernahme von Betreuungen zu gewinnen? Welche Bedingungen müssen gegeben sein für eine erfolgreiche Ausübung ehrenamtlich geführter Betreuung? Gibt es neben den bereits praktizierten auch innovative Formen der Anleitung und Begleitung ehrenamtlicher Betreuerinnen und Betreuer? Wie sollten Beratung und Begleitung ehrenamtlicher Betreuerinnen und Betreuer erfolgen?
Ich freue mich, dass Referenten aus dem ganzen Bundesgebiet – Rheinland-Pfalz und Hessen – ihre Erfahrungen weitergeben werden. Der Veranstaltung wünsche ich einen guten fachlichen Diskurs, auch unter Beteiligung der gerichtlichen Praxis."
"Die beruflichen und ehrenamtlichen Betreuer repräsentieren den Teil der Gesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern, dem die Förderung des Wohls von Menschen mit körperlichen und geistigen Gebrechen besonders am Herzen liegt. Für die Wahrnehmung dieser für das Gemeinwohl besonders wichtigen Aufgabe danke ich sehr," so Ministerin Kuder abschließend.
MVPO Schwerin red/nmp

Quelle: Justizministerium M-V

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