2011-11-09

Neue Presse Coburg | Mit kreativen Ideen Barrieren überwinden

Mit kreativen Ideen Barrieren überwinden

Eine Ausstellung in der Sparkasse Kronach widmet sich der Barrierefreiheit. Sie zeigt Möglichkeiten, diese zu erreichen. Das Thema ist angesichts der Altersentwicklung akut.

Rainer Ludwig über die Ausstellung
  • Der Küpser Bürgermeister Herbert Schneider ließ sich nach der Ausstellungseröffnung von Maria Böhmer beraten. Im Bild (von links): Rainer Ludwig, Hans Simon, Hans Dörr, Maria Böhmer, Herbert Schneider, Egon Herrmann und Robert Porzelt. Foto: Bellazrak
Kronach - Mit der Wanderausstellung "Barrierefrei bauen" der entsprechenden Beratungsstelle der bayerischen Architektenkammer hat sich die Sparkasse eine interessante Schau nach Kronach in ihre Hauptstelle geholt. Bauherren, Architekten und Behörden können hier Lösungsansätze für ihre Bauvorhaben finden. Gebietsdirektor Robert Porzelt und Rainer Ludwig, Leiter der Abteilung Kommunikation bei der Sparkasse Kulmbach-Kronach, hießen am Dienstagnachmittag neben dem kleinen aber kompetenten Kreis der Besucher einige Landkreisbürgermeister, den Vizepräsidenten der bayerischen Architektenkammer, Hans Dörr, sowie die Architektin Maria Böhmer, Mitglied der Beratungsstelle Barrierefreies Bauen in Nürnberg, willkommen.
Gerade bei energetischen Maßnahmen am Neubau komme es in den Beratungsgesprächen darauf an, dass man konkrete Hilfestellungen für zukunftsorientierte und nachhaltige Maßnahmen geben könne, erklärte Rainer Ludwig. Zum Thema Nachhaltigkeit gehöre neben Umwelt- und Klimaschutz sowie der Nutzung alternativer Energiequellen ohne Zweifel auch das barrierefreie Bauen. Mittels der Ausstellung könne man die Kunden sehr gut darüber informieren.
Dass das Thema barrierefreies Bauen alle angehe, zeige die Ausstellung. "Sie befasst sich mit einem exemplarischen Tagesablauf von Menschen mit Behinderungen, älteren Menschen und Familien mit Kindern - von der Morgentoilette über Schulbesuche, Behördengänge und dem Einkaufen bis zur Freizeitgestaltung zu Hause", meinte Ludwig. Auf 16 Schautafeln werde gezeigt, mit welchen Hindernissen die Betroffenen täglich konfrontiert würden, aber auch, wie man mit architektonischen Mitteln solche Problemstellungen beheben könne. "Ich wünsche mir, dass wir mit dieser Ausstellung den Blick für die notwendigen Maßnahmen schärfen können, um in der Gesamtheit Verbesserungen in Sachen Barrierefreiheit zu erreichen", sagte Ludwig.
"Man könnte meinen, die Welt hat keine Barrieren mehr, wir haben Mittel und Wege gefunden, um uns frei zu bewegen. Wenn aber was zu transportieren oder zu schieben ist, oder wir selbst das Alter spüren, merken wir erst, dass es eine ganze Menge Barrieren wie Schwellen, Unebenheiten oder Quergefälle gibt", meinte Hans Dörr.

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