2011-11-06

Sorgen eines Rolli-Fahrers  - Märkische Oderzeitung


Jörg Kotterba 05.11.2011 07:45 Uhr
Red. Frankfurt (Oder), frankfurt-red@moz.de

Sorgen eines Rolli-Fahrers

Frankfurt (MOZ) In der Stadt leben annähernd 12 000 Menschen mit Behinderung. Einer von ihnen: Reiner Hohbein. Durch eine schwere Krankheit ist der heute 58-Jährige an den Rollstuhl gebunden. Er klagt über eine mangelnde barrierefreie Frankfurter Innenstadt.

Sagt es mit Blumen: Reiner Hohbein schaute bei seinem MOZ-Test auch bei Blume 2000 in der Magistrale und somit bei Verkäuferin Martina Giebel vorbei. Das Fachgeschäft ist barrierefrei. © MOZ/Dietmar Horn
 
Die Zeit, als Augenoptikermeister Reiner Hohbein sein Fachgeschäft an der Fürstenwalder Straße leitete, ist lange vorbei. Eine schwere Krankheit durchkreuzte seine Lebenspläne. Jetzt lebt der Frankfurter vom Jahrgang 1953 im ASB-Seniorenheim an der Gubener Straße. Die Innenstadt sieht er aus dem Blick eines Rollstuhlfahrers. Und dieser Blick ist beileibe nicht ungetrübt.
„In Frankfurt leben annähernd 12 000 behinderte oder schwerbehinderte Menschen. Das sind mehr als 20 Prozent der Bevölkerung“, informierte die städtische Behindertenbeauftragte Sabine Stuchlick
Sorgen eines Rolli-Fahrers - Märkische Oderzeitung

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