2011-11-06

„Wir sind noch weit weg von einer Inklusion in Oranienburg“ - Bilanz des Arbeitskreises / 6660 Einwohner der Stadt mit Behinderung / Betroffene fordern grundsätzliches Umdenken - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

05.11.2011

BEHINDERTENARBEIT: „Wir sind noch weit weg von einer Inklusion in Oranienburg“

Bilanz des Arbeitskreises / 6660 Einwohner der Stadt mit Behinderung / Betroffene fordern grundsätzliches Umdenken


ORANIENBURG - Statt vieler Programme wünscht sich Helga Brunisch vor allem eines: Veränderung. „Und, dass Gleichberechtigung für Behinderte in den Köpfen verankert und im Alltag normal ist. Wir sind noch weit weg von einer Inklusion in Oranienburg“, beklagte die Rollstuhlfahrerin gestern Nachmittag beim Resümee der letzten zwölf Monate des Arbeitskreises für Belange behinderte Menschen in Oranienburg (Akbo). Dieser existiert seit fünf Jahren.
Derzeit leben von den rund 42 000 Einwohnern der Stadt knapp 5000 mit einer Behinderung von mehr als 50 Prozent. Weitere 1660 müssen mit geringen Einschränkungen leben, so Birgit Jende, Akbo-Sprecherin. Die Betroffenen finden beim Behindertenbeauftragten der Stadt, Holger Dreher, Rat und Hilfe: dienstags von 9 bis 12 und 14 bis 17 Uhr und donnerstags von 9 bis 12 Uhr. Ob in rechtlichen Fragen, bei der Suche nach zuständigen Ämtern oder beim Ausfüllen von Anträgen. Zudem ist Dreher bei Neubauvorhaben in der Stadt involviert. Hat ein Auge auf die Barrierefreiheit. Auch bei der geplanten Comeniusschule, beim Straßenbau oder der neuen Stadtbibliothek, so Vizebürgermeisterin Kerstin Kausche.
„Wir sind noch weit weg von einer Inklusion in Oranienburg“ - Bilanz des Arbeitskreises / 6660 Einwohner der Stadt mit Behinderung / Betroffene fordern grundsätzliches Umdenken - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

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