2011-12-11

Bessere Inklusion bringt Wachstum - FRA - European Union Agency for Fundamental Rights

Bessere Inklusion bringt Wachstum(10 December 2011)


Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember erklärte Morten Kaerjum, der Direktor der FRA, Europa solle eine inklusivere Gesellschaft anstreben, die Europa letztendlich zu mehr Wachstum verhilft.

Die Wirtschaftskrise, die Europa derzeit erfasst, ist beunruhigend für die Grundrechte. Denjenigen, die sagen, wir können uns Menschenrechte nicht leisten, erwidere ich, wir können und müssen", erklärt der Direktor der FRA. „Die aktuellen Einsparungen in den öffentlichen Diensten betreffen gefährdete Gruppen in Europa, wie etwa Menschen mit Behinderungen sowie Minderheiten, ein Risiko, das uns langfristig mehr kosten wird".
Die Gesellschaft der EU ist zunehmend vielfältiger: In der EU leben etwa 80 Millionen Menschen mit Behinderungen. 31 Millionen der in der EU wohnhaften Menschen sind in einem Nicht-EU-Land geboren, 10 bis 12 Millionen sind Roma, d. h. Angehörige der größten Minderheit in der EU, und 2 bis 4 Millionen irreguläre Migranten halten sich nach konservativen Schätzungen in der EU auf.
Die Agentur wird ihren Partnern bei den EU-Organen und in den Mitgliedstaaten weiterhin auf Fakten basierte Beratung bereitstellen, damit Gesetze erlassen und politische Maßnahmen ergriffen werden können, die zu einer inklusiveren Gesellschaft führen, in denen die Grundrechte der Menschen gewahrt werden, unabhängig davon, wer man ist. Die FRA wird weiter auf ihrer Arbeit mit der Zivilgesellschaft in der EU aufbauen, um an der Basis einen Unterschied zu machen für die Menschen, die dies in ganz Europa, insbesondere in den Zeiten der Wirtschaftskrise, am meisten benötigen.
Bessere Inklusion bringt Wachstum - FRA - European Union Agency for Fundamental Rights

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