2012-01-30

Stadt Herten - Rathausumbau: Kein Luxus, dafür aber behindertengerecht und energiesparsam

Rathausumbau: Kein Luxus, dafür aber behindertengerecht und energiesparsam

25.01.2012 | Herten

Rückzug für Ende Februar geplant

Handwerker Aydin Cavus schweißt die letzten Laminatbahnen zusammen - in den meisten Büros ist der Fußboden fertig. Ende Februar ziehen die Rathausmitarbeiter wieder in die sanierten Räumlichkeiten an der Kurt-Schumacher-Straße. Doch die Fußböden sind eine der wenigen Veränderungen, die den Rathausbesuchern direkt auffallen werden. "Die meisten Sanierungsarbeiten verbergen sich in den Wänden und Leitungen", erläutert Projektleiter Peter Brautmeier.
Leichtere Wege für Rollstuhlfahrer

„Ich möchte noch mal ganz deutlich sagen, dass wir nicht saniert haben, um das Rathaus zu verschönern“, betont Peter Brautmeier. Vielmehr ging es immer um eine energetische Verbesserung und um einen barrierefreien Ausbau. „Im Sommer ließen sich in den meisten Räumen die Heizungen nicht mehr ausstellen, im Winter saßen die Mitarbeiter dafür mit Handschuhen bei 16 Grad im Büro“, erinnert sich Brautmeier. Für Menschen mit Handicap sei der Besuch des Rathauses oftmals ein Kraftakt gewesen. „Wenn man im Rollstuhl sitzt, ist es fast unmöglich, eine große Eingangstür mit der Hand zu öffnen. Besucher mit größeren Rollstühlen haben sich in der engen Aufzugtür verkeilt und kamen nicht weiter - ein Zustand, den wir beseitigen mussten“, findet Peter Brautmeier.
Stadt Herten - Rathausumbau: Kein Luxus, dafür aber behindertengerecht und energiesparsam

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