2012-02-10

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Palliative Pflege

Tabuthema Kinderhospiz: Betreuung noch immer nicht flächendeckend

10. Februar 2012 11:54
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    Foto: privat/sabine reisinger
    In Österreich gibt es keine flächendeckende Kinderhospizbetreuung, sagt Sabine Reisinger.


    • Der 10. Februar ist der Tag für Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen - Das Thema ist ein gesellschaftliches Tabu - zum Leid der mindestens 2500 betroffenen Familien

      Weitgehend unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit widmet der Verein Kinderhospiz Netz den 10. Februar einem Thema, über das nur selten gesprochen wird: Kindern, die todkrank sind. "Die Tatsache, dass auch Kinder sterben können, ist noch immer ein Tabu. Am meisten leiden darunter die Angehörigen - das Schweigen lässt sie vereinsamen", sagt Sabine Reisinger, Mitgründerin von Kinderhospiz Netz.
      Seit 2005 bemüht sich der Verein um Aufmerksamkeit, Unterstützung und Begleitung von todkranken Kindern und deren Angehörigen. Wo es keine Chance auf Heilung gibt, beginnt die Hospizarbeit. Sie hat die Erleichterung der Umstände für sterbende Patienten und deren Angehörige zum Ziel. Während es in allen österreichischen Bundesländern palliative Pflegeeinrichtungen für Erwachsene gibt, sieht die Betreuung für Kinder schlecht aus.
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