2012-03-17

Ingolstadt: Pantheranhänger mit Handicap wollen einfacher zu den ERC-Spielen – Fanprojekt stellt eine Behindertenbeauftragte

09.03.2012 22:02 Uhr









Mittendrin statt nur dabei


Ingolstadt (DK) So eine Saisoneröffnungsfeier im Eishockey ist nicht nur der Treffpunkt für die Maßkrugstemmer. Bei den Gesprächen rund um die Präsentation des neuen Kaders ergeben sich die interessantesten Gespräche und Ideen: Wie im Sommer bei einem Vertreter vom Cabrini-Haus in Offenstetten und der Fanbeauftragten Petra Vogl.


Ingolstadt: Mittendrin statt nur dabei
Im Block angekommen: Die Jungs (vorne) aus dem Cabrini-Haus in Offenstetten bei Abensberg besuchen selbstständig die Spiele. Sabine Schauer (links, leicht verdeckt) ist ihre Ansprechpartnerin - Foto: Strisch
 
Die Jugendlichen der Behinderteinrichtung bei Abensberg wollten regelmäßig zu den Spielen der Panther kommen. Aber so ganz allein, ging das überhaupt? „Natürlich!“, so dachte sich Vogl. Aber nicht nur die Cabrini-Jungs. Inzwischen ist alles so weit gediehen, dass das ERC-Fanprojekt als Dachverband der organisierten Fans eine eigene Abteilung „Pantherfans mit Handicap“ ins Leben gerufen hat, die eine Behindertenbeauftragte stellt. Sie ist per E-Mail unter behindertenbeauftragte@erc-ingolstadt.de zu erreichen. „Sabine Schauer war sofort begeistert“, sagt Vogl über die Köschingerin. Die Mutter eines behinderten Kindes ist ab sofort bei den Heimpartien der Panther und auch abseits die Ansprechpartnerin. „Wir wollen hier aber keinen eigenen Fanklub für Menschen mit Behinderung machen“, sagt Schauer. „Die sollen im Stadion gar nicht als Gruppe auffallen, sondern einfach dazugehören.“ Ingolstadt: Pantheranhänger mit Handicap wollen einfacher zu den ERC-Spielen – Fanprojekt stellt eine Behindertenbeauftragte

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