2012-03-18

Schiltach: Behinderte ins Gas geschickt - Schiltach - Schwarzwälder Bote

Schiltach Behinderte ins Gas geschickt

Schwarzwälder-Bote, vom 16.03.2012 19:00 Uhr
Einer der "grauen Busse", heimlich aufgenommen vor der Diakonie Stetten i.R. im Jahr 1940. 
Foto: Bildarchiv Gedenkstätte Grafeneck Foto: Schwarzwälder-Bote
Einer der "grauen Busse", heimlich aufgenommen vor der Diakonie Stetten i.R. im Jahr 1940. Foto: Bildarchiv Gedenkstätte Grafeneck Foto: Schwarzwälder-Bote
Von Michael Hensle Schiltach. Auch in diesem Jahr zählt das Thema "Euthanasie" zu den Prüfungsthemen an den baden-württembergischen Realschulen. Dabei geht es auch um die Auseinandersetzung mit der Schrift "Grafeneck" von Rainer Gross.Mit dem beschönigenden Begriff "Euthanasie" oder auch oder "Aktion Gnadentod" verband sich die "Ausmerzung lebensunwerten Lebens", was die systematische Ermordung von mehr als 70 000 körperlich oder geistig behinderten Menschen bedeutete.
Grafeneck, Schloss und ehemaliges Samariterstift im württembergischen Gomadingen, war eine der sechs Tötungsanstalten im nationalsozialistischen Deutschland, in der zwischen Januar und Dezember 1940 mehr als 10 600 Menschen den Tod fanden. Die "Vergasungen" mit Kohlenmonoxidgas fanden in der als Duschraum getarnten so genannten "Garage" statt. Die Opfer stammten vor allem aus Pflegeheimen und Krankenanstalten im süddeutschen Raum.
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