2012-06-27

Behinderte Rebell und Mutmacher auf Wanderschaft | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

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RÖTHLEIN
Behinderte Rebell und Mutmacher auf Wanderschaft

Gerold Schäfer beschreibt seinen Mutmacherlauf – Lesungen geplant
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Ein schwerer Verkehrsunfall im November 1979 hat das Leben von Gerold Schäfer radikal verändert. Er verlor ein Bein, einen Arm konnte er nicht mehr benutzen. Im Mai 2008 mussten nochmals zehn Zentimeter vom linken Beinstumpf entfernt werden. Statt der erhofften Besserung schien es so, als werde er nie wieder richtig laufen können. Der Schwerbehinderte biss sich aber – wieder einmal – durch, lernte wieder gehen, wenn auch nicht weit. In dieser Phase entstand die verrückte Idee zu einem Mutmacherlauf durch Deutschland.
 Über die 600 Kilometer in vier Monaten, die der heute 49-Jährige von Juni bis September 2010 von Dresden nach Köln unter seinen einen Fuß und die Prothese genommen hat, ist jetzt das Buch „Der Mutmacherlauf – etwas geht immer“ erschienen.(...)
Als Schäfer losgelaufen ist mit seinem Handwagen und dem Terriermischling Andy als treuem Wegbegleiter, da hat er seine ungewöhnliche Aktion so begründet: „Ich will auf die Lage Behinderter aufmerksam machen“. Er fordere für sie kein Mitleid, sondern mehr Respekt ein. Schäfer ist während und nach dem Marsch vielen Behinderten begegnet, die nun ihm gesagt und geschrieben haben: „Du hast mir Mut gemacht.“ Aber auch etliche Nichtbehinderte haben ihm diesen Respekt gezollt. (...)
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