2012-06-03

Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg - Jobwunder findet ohne Behinderte statt

Jobwunder findet ohne Behinderte statt

Themenfoto: Drei Leute, davon ein Mann im Rollstuhl, sitzen bei einer Beratung zusammen.
[06/2012] Zu Recht geißelt Ulrike Mascher - Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland und derzeitige Sprecherin des Deutschen Behindertenrates - die Situation schwerbehinderter Menschen am Arbeitsmarkt. Die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen im April ist im Vergleich zum Vormonat von 178 048 auf 178 533 gestiegen.
Ein Beleg dafür, dass der derzeitige Aufschwung am Arbeitsmarkt ohne die Menschen mit Behinderungen stattfindet. Und das trotz staatlicher Hilfen zur Integration Schwerbehinderter. Denn nach Jahren, in denen immer mehr Schwerbehinderte Arbeit hatten, steigt die Arbeitslosenquote derzeit wieder an. Noch 2005 lag die Quote unter den Schwerbehinderten bei knapp 17 Prozent, 2009 waren es unter 15 Prozent.
Man muss dabei jedoch wissen, dass zwei Drittel aller Schwerbehinderten im erwerbsfähigen Alter nicht in der Statistik auftauchen, weil sie beispielsweise frühverrentet sind oder sich in Arbeitsförderungs- und Reha-Maßnahmen befinden. Während die Arbeitslosenzahl dank der Konjunkturerholung seit November 2009 um 16 Prozent zurückging, erhöhte sich die Quote arbeitsloser Schwerbehinderter um fünf Prozent. Woran liegt der Anstieg arbeitsloser Schwerbehinderter trotz Jobwunder?

Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg - Jobwunder findet ohne Behinderte statt

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