2012-07-31

Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde wird eröffnet - Citynews - Brandenburger Webportal | Havelstadt.de

Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde wird eröffnet

Am 17. August 2012 öffnet die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg an der Havel die Türen

tmb IMG 9863Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde am NicolaiplatzIm original erhaltenen ehemaligen Werkstattgebäude des „Alten Zuchthauses“ im Stadtzentrum von Brandenburg an der Havel erinnert sie an die rund 9.000 Opfer, die zwischen Januar und Ende Oktober 1940 von den Nationalsozialisten in einer Gaskammer erstickt wurden. Bei der Eröffnungsveranstaltung, die um 13 Uhr beginnt, werden unter anderem der stellvertretende Ministerpräsident, Finanzminister Dr. Helmuth Markov (LINKE), die Ministerialdirektorin beim Bundeskulturbeauftragten, Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel, der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan J. Kramer, und Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann, die das Projekt mit großem Engagement unterstützt hat, Ansprachen halten.
„Wir sind froh und dankbar, dass nunmehr auch in Brandenburg wie bereits in den anderen fünf Krankenmordanstalten eine aktive Gedenkstätte an die Opfer der Euthanasie-Morde erinnert“, sagte Stiftungsdirektor Prof. Dr. Günter Morsch heute in Oranienburg. „Damit wird eine bedeutende Lücke im Kanon der NS-Gedenkstätten in Deutschland endlich geschlossen. Da sich die Keimzelle für den nationalsozialistischen Massenmord durch Giftgas in Brandenburg befand, kann die Bedeutung dieses Gedenk- und Lernortes kaum überschätzt werden“, sagte Morsch weiter.
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