2012-08-09

Internet für alle Heimbewohner - Internet als Menschenrecht

Internet für alle Heimbewohner

Von Marco Zysset. Aktualisiert am 08.08.2012
Das Pflege- und Betreuungszentrum im ehemaligen Spital Oberdiessbach wird 2013 auf den neusten Stand gebracht. Dazu gehört schnelles Internet im ganzen Haus – aber auch ein Garten, in dem sich Demente ohne Betreuung bewegen können.

Oberdiessbach: Internet für alle Heimbewohner - News Region: Bern & Region - bernerzeitung.ch


Internet – ein Menschenrecht?


Gestern veröffentlichte die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) einen Bericht über Meinungsfreiheit und den freien Informationsfluss im Internet. Demnach soll jeder Bürger ein Recht darauf haben, an der „Informationsgesellschaft teilzunehmen“. Das Papier nimmt direkten Bezug auf den UN-Bericht über die Förderung und den Schutz der Meinungs- und Redefreiheit im Netz.
politik-digital.de 


UN-Bericht nennt Zugang zu Internet Menschenrecht

7. Juni 2011, 10:27

Sowohl zu Inhalten als auch zur technischen Infrastruktur

Ein Bericht des UN-Rats für Menschenrechte zum Schutz der Meinungsfreiheit nennt Internetzugang - sowohl zu Inhalten als auch zur technischen Infrastruktur - ein grundlegendes Menschenrecht.
(...)
Link
Bericht der UNO

derstandard.at/


Der heiße Draht zueinander

Hamadoun Touré

Das Netz ist das mächtigste je von Menschen geschaffene Werkzeug der Aufklärung. Es ist essenziell, sich bewusst zu machen, dass Zugang zum Internet – und vor allem auch Breitbandzugang – für soziales und wirtschaftliches Wachstum mitverantwortlich ist.
netzinfrastruktur, internet, recht-auf-internet, international-telecommunication-union
Ich glaube an das Recht auf Kommunikation, sowohl als Privatmensch als auch als Generalsekretär der UN-Organisation für Informations- und Kommunikationstechnologien. Im 21. Jahrhundert kann dieses Recht ohne Berücksichtigung des Internets nicht realisiert werden. Einfach gesagt, ist das Internet das mächtigste Werkzeug der Aufklärung aller Zeiten. Wir haben die Möglichkeit geschaffen, uns mit anderen quer über den Globus auszutauschen und auf das kollektive Archiv von Informationen und Wissen zuzugreifen.
Die Vorstellung, dass der Zugriff auf diese Ressource das Privileg einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe sein dürfte, ist offensichtlich falsch. Nicht nur die Reichen, die Gesunden oder die Jugend haben ein Recht auf Kommunikation. Eine so wichtige Entwicklung wie das Internet muss also in der Reichweite aller liegen – und vielleicht sogar besonders für die armen, alten und benachteiligten Gesellschaftsschichten verfügbar gemacht werden. All diese Gruppen sehen sich mit besonderen Hürden konfrontiert und das Internet kann helfen, diese zu überwinden. Ich glaube daher, dass wir das Internet als fundamentales Recht für alle Menschen wahrnehmen sollten, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrer sozialen Lage.

theeuropean.de


 

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