2012-08-04

Recht auf Leben für alle gefordert -- kobinet

03.08.2012 - 21:19

Recht auf Leben für alle gefordert.

Berlin (kobinet) Die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstbestimmte Behindertenpolitik der Partei Die Linke lehnte heute den vorliegenden Entwurf einer Verordnung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) kategorisch ab. Mit dieser Verordnung sollen die engen Vorschriften des PID- Gesetzes noch verwässert werden, so eine Pressemitteilung.

„So ist die UN-Konvention für die Rechte der Menschen mit Behinderungen nicht gemeint; wir fördern jeden Menschen, wir akzeptieren jeden Menschen, wir sondern nicht vorher aus, nicht per Gesetz und auch nicht nach Vorschriften“, sagte die Irene Müller als Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft. (...)
Recht auf Leben für alle gefordert -- kobinet


 SPIEGEL ONLINE
Entwurf für Rechtsverordnung Ministerium regelt Gentests an Embryonen
Eizelle unterm Mikroskop (Archivbild): Enge Grenzen für Präimplantationsdiagnostik
DPA
Eizelle unterm Mikroskop (Archivbild): Enge Grenzen für Präimplantationsdiagnostik
Eine Rechtsverordnung soll festlegen, wie Gentests an Embryonen aus dem Reagenzglas genau ablaufen dürfen. Gesundheitsminister Daniel Bahr hat dazu nun einen Entwurf verschickt. Die Anwendung des Verfahrens ist nur in engen Grenzen erlaubt.
Berlin - Der Bundestagsbeschluss zur Zulassung von Gentests an Embryonen aus dem Reagenzglas war hart umkämpft. Nun, sieben Monate später, hat Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) einen Entwurf für die mit Spannung erwartete Rechtsverordnung zur Regelung des Verfahrens vorgelegt. Die Verordnung ist Voraussetzung zur Zulassung der umstrittenen Methode und enthält Vorgaben für die Zentren, die eine sogenannte Präimplantationsdiagnostik (PID) durchführen wollen.

Bei dem Verfahren untersuchen Ärzte im Reagenzglas erzeugte Embryonen vor ihrer Einpflanzung in den Mutterleib auf Gendefekte. Der Bundestagsbeschluss erlaubt die Anwendung aber nur in sehr engen Grenzen: Paare dürfen die Methode nur dann nutzen, wenn aufgrund ihrer genetischen Veranlagung eine schwerwiegende Erbkrankheit oder eine Tot- oder Fehlgeburt wahrscheinlich ist. Die neue Rechtsverordnung soll nun die Details regeln.
spiegel.de

PID im internationalen Vergleich

Im Rahmen des Monitoring "Gendiagnostik und Gentherapie" erarbeitet das Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) einen Vergleich der rechtlichen Regulierung und praktischen Anwendung der Präimplantationsdiagnostik (PID) in sieben ausgewählten Ländern. Damit soll eine Informationsgrundlage für Überlegungen zu einer bundesdeutschen Regulierung von PID geschaffen werden. Eine erste vorläufige Charakterisierung der Situation in den untersuchten Ländern liegt bereits vor, die wir an dieser Stelle dokumentieren wollen.
In die Untersuchung wurden sowohl Länder mit vergleichsweiser restriktiver Regelung oder Verbot der PID einbezogen als auch solche, in denen die PID rechtlich nicht geregelt ist, beziehungsweise der bestehende rechtliche Rahmen die Durchführung von PID zulässt, ohne dabei im Einzelnen Indikationen oder Voraussetzungen für die Untersuchung an Embryonen festzuschreiben. Von Nachteil ist, dass die Datenlage zur praktischen Anwendung von PID in den einzelnen Ländern recht unterschiedlicher Qualität ist. Oft besteht keine Pflicht zur Dokumentation der durchgeführten Untersuchungen, und Aussagen über Anzahl, Indikation und Erfolg der Untersuchungen bleiben lückenhaft.(..)
PID im internationalen Vergleich | GeN




 

 

 

Was heißt Eugenik?

www.gedenkort-t4.eu

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