2012-09-28

Neues Betreuungsrecht belastet Sozialetat | shz.de


HOLSTEINISCHER COURIER

Neues Betreuungsrecht belastet Sozialetat

27. September 2012 | 00:00 Uhr | Von bl

Neumünster. Auf die Stadt kommen neue Soziallasten zu. Nach dem neuen Betreuungsgesetz, das im Juli in Kraft getreten ist, darf ein Amtsvormund nur noch 50 Mündel (statt bislang 120) betreuen. Tatsächlich werden in Neumünster von zwei Amtsvormündern derzeit rund 220 Fälle betreut.

Das räumte Sozialdezernent Günter Humpe-Waßmuth jetzt im Rat auf eine Kleine Anfrage des Bündnis’ für Bürger hin ein. Die Stadt bemühe sich derzeit, Vormundschaften auf Einzelvormünder etwa beim Betreuungsverein zu übertragen, sagte Humpe-Waßmuth. Inwieweit das gelinge bleibe abzuwarten. Letztlich werde die Stadt personell aufstocken müssen, um die Vorgabe einzuhalten.

Bund, Land und Städte streiten derzeit um die Kosten für das zusätzliche Personal. Im Städtebund werde überwiegend die Meinung vertreten, dass der Bund auch die Finanzierung regeln müsse, wenn er den Betreuungschlüssel ändere, betonte Humpe-Waßmuth.
Neues Betreuungsrecht belastet Sozialetat | shz.de

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...