2012-10-22

22.10.2012: Reisefreiheit für Behinderte (neues-deutschland.de)


Brandenburg

Reisefreiheit für Behinderte

Brandenburg gilt als Musterland des barrierefreien Tourismus

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Behindert reisen ist überall schwierig – in Brandenburg geht es.
Seine ganze Leidenschaft habe dem Turnen gehört, erzählt Ronny Ziesmer. Der Cottbuser siegte 2003 bei den Deutschen Meisterschaften in der Disziplin Mehrkampf und qualifizierte sich im Jahr darauf für die Olympischen Spiele in Athen. Er gehörte zu den Favoriten. Doch dann beendete ein tragischer Sportunfall seine Karriere. Beim Training am Pferd scheiterte er an einem Doppelsalto rückwärts, schlug mit dem Kopf auf den Boden und brach sich die Halswirbelsäule. Seitdem ist Ziesmer querschnittsgelähmt.
Doch er gab nicht auf, treibt weiterhin Sport, fährt jetzt Handbike, einen tiefergelegten Rennrollstuhl. Auf diese Weise ist er viel in Brandenburg unterwegs, und er ist Botschafter für einen barrierefreien Tourismus im Bundesland. »Ich möchte Menschen mit Behinderungen Mut machen und ihnen zeigen, was es hier für tolle Möglichkeiten gibt, die Landschaft aktiv kennenzulernen und sich zu erholen.«
Es gibt eine Menge Angebote, die auf die jeweiligen Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern, Blinden und Sehschwachen oder geistig Behinderten eingehen. Selbst an Menschen mit verschiedenen Lebensmittelallergien ist gedacht. Brandenburg gilt in dieser Hinsicht als Musterland.22.10.2012: Reisefreiheit für Behinderte (neues-deutschland.de)

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