2012-12-14

Grevenbroich: Stadt wehrt sich gegen Inklusionspläne

Grevenbroich Stadt wehrt sich gegen Inklusionspläne

VON ANDREAS BUCHBAUER - zuletzt aktualisiert: 14.12.2012
Grevenbroich (NGZ). Schuldezernent Michael Heesch hadert mit einem Gesetzentwurf aus Düsseldorf. Dieser lasse die Kommunen im Stich.
Inklusion
Schulministerium hat Gesetzentwurf erstellt
Inklusion Sie sieht den gemeinsamen Unterricht von nicht-behinderten und behinderten Kindern in den Regelschulen vor.
Grundlage für die Forderung nach einem "inklusiven" Schulsystem ist Artikel 24 im "Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte der Menschen mit Behinderungen", das für die Bundesrepublik 2009 in Kraft getreten ist.
Zuständig für die Umsetzung der UN-Behindertenkonvention im Schulbereich sind die Bundesländer.
Michael Heesch redet nicht lange um den heißen Brei herum. "Das Ziel der Inklusion ist grundsätzlich erstrebenswert, wenn es die integrativen Bemühungen fortsetzt und wo es pädagogisch sinnvoll ist", sagt der Schuldezernent. "Aber der Weg dahin stellt uns vor arge Probleme."
In einem Gesetzentwurf treibt die NRW-Landesregierung die Inklusion – also den gemeinsamen Unterricht behinderter und nichtbehinderter Kinder – voran. Schon ab 2013 sollen Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Regelschulplatz für ihr behindertes Kind haben. Während derzeit erst jeder fünfte behinderte Schüler in einer Regelschule lernt, könnten es laut NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann bis 2023 zwei Drittel sein. Ein hehres Ziel. Und eine Aufgabe, bei der sich die Kommunen vom Land gänzlich im Stich gelassen fühlen
Grevenbroich: Stadt wehrt sich gegen Inklusionspläne

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