2012-12-29

Jede dritte Frührente im Nordosten ist psychisch bedingt


Jede dritte Frührente im Nordosten ist psychisch bedingt

27.12.2012, 17:45 Uhr | dapd
In Mecklenburg-Vorpommern scheiden immer mehr Menschen wegen psychischer Probleme frühzeitig aus dem Berufsleben aus. 2011 gingen 2.300 Frauen und Männer deshalb in Frührente, das waren 15 Prozent mehr als zwei Jahre zuvor, wie die Techniker Krankenkasse am Donnerstag in Schwerin mitteilte. Insgesamt mussten 6.200 Menschen krankheitsbedingt ihren Job aufgeben, damit hat jede dritte Frührente psychische Ursachen.

Die Frührente traf die Frauen und Männer im Durchschnitt mit 48 Jahren, wobei beide Geschlechter etwa gleich von dem Krankheitsbild betroffen sind: 1.100 Männer und 1.200 Frauen gingen 2011 wegen psychischer Probleme in Frührente. Termindruck, ständige Erreichbarkeit und Angst um den Arbeitsplatz gehen an vielen Menschen nicht spurlos vorbei, wie eine Sprecherin der Krankenkasse sagte. Unternehmen müssten deshalb mehr dafür tun, Belastungen im Arbeitsumfeld zu erkennen und gesundheitlichen Folgen wie Burnout oder Sucht entgegenzuwirken.
Jede dritte Frührente im Nordosten ist psychisch bedingt

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