2013-02-23

OB-Wahl in Leipzig angefochten -- kobinet

23.02.2013 - 18:21

OB-Wahl in Leipzig angefochten.

Leipzig (kobinet) Wie die Leipziger Volkszeitung in ihrer gestrigen Ausgabe berichtet, wurde die Wahl von Burkard Jung zum Oberbürgermeister wegen angeblicher Verstöße gegen die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen angefochten. Die Sprecherin des Forums und Netzwerks Arbeitsgruppe behinderter CDU-Mitglieder Mitteldeutschlands, die frühere Behindertensportlerin Edith Tust rügte, dass ca. 60.000 Menschen mit Behinderungen gar nicht die Chance gehabt hätten, an der Wahl teilzunehmen. Mit fehlenden barrierefreien Wahllokalen, aber auch wegen fehlender Wahlschablonen in Blindenschrift verstoße die Stadt gegen die Konvention. Gegenüber den kobinet-Nachrichten berichtete Edith Tust, dass behinderte Menschen in Heimen, bedingt durch die dort vorherrschende Personalknappheit oft noch nicht mal in der Lage waren, Briefwahl durchzuführen. Sie kritisierte die fehlende Umsetzung der Konvention, nicht nur in Leipzig.
OB-Wahl in Leipzig angefochten -- kobinet

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