2013-05-28

Bayerischer Aktionsplan „kein großer Wurf“ | Sozialverband VdK Bayern e.V.

Bayerischer Aktionsplan „kein großer Wurf“

VdK: Die Ziele hin zu einer inklusiven Gesellschaft müssen klarer benannt werden

Menschen mit Behinderung sollen am gesellschaftlichen Leben teilhaben, die gleichen Rechte und Möglichkeiten wie Menschen ohne Behinderung haben und über ihr Leben selbst bestimmen können. Das nennt man Inklusion. Am 12. März hat das bayerische Sozialministerium nun die Schwerpunkte der bayerischen Politik für Menschen mit Behinderung im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention in einem 100-seitigen bayerischen Aktionsplan beschlossen. Der Aktionsplan ist kein verbindliches Gesetz, sondern dient als Leitbild.

Symbolfoto: Eine Schultafel mit der Aufschrift
© Dieter Schütz / pixelio.de

Kritik des VdK

„Der Aktionsplan der Staatsregierung soll ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft in Bayern sein“, heißt es in einer Mitteilung der Staatsregierung. Doch der VdK Bayern ist kritisch: Der bayerische Aktionsplan sei „kein großer Wurf“ und auch „keine große Reform“. Er sei eher eine Zusammenfassung von bereits bestehenden Projekten. „Allgemein werden viele Themen im Aktionsplan angesprochen und gelobt, die im Umgang mit allen Menschen selbstverständlich sein müssten. Das nun als großes Ereignis zu deklarieren, geht an den Anforderungen eines Aktionsplanes vorbei“, sagt Marian Indlekofer, Referent für die Belange von Menschen mit Behinderung beim VdK Bayern.
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