2013-03-28

HWelt - Handreichung für die Arbeit der Behindertenbeiräte und Behindertenbeauftragten vorgeleg


Handreichung für die Arbeit der Behindertenbeiräte und Behindertenbeauftragten vorgelegt 
Mittwoch, 27 März 2013
Hannover - Seit mehr als 20 Jahren fördert der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen die Gründung von Behindertenbeiräten bzw. die Berufung von Behindertenbeauftragten als Selbstvertretung behinderter Menschen in niedersächsischen Kommunen und Landkreisen. „Behindertenbeiräte oder Behindertenbeauftragte sind wichtige Expertinnen und Experten für Fragen der Behindertenpolitik. Deshalb fordere ich seit 20 Jahren alle niedersächsischen Kommunen auf, eng mit den Behindertenbeiräten und Behindertenbeauftragten zusammen zu arbeiten“, erklärt der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen Karl Finke.

„Um den Behindertenbeiräten und Behindertenbeauftragten das richtige Handwerkszeug an die Hand zu geben, habe ich 2005 die ‚Handreichungen für die Arbeit der Behindertenbeiräte und Behindertenbeauftragten in Niedersachsen’ veröffentlicht. Sie sind immer noch aktuell und können bei uns angefordert werden. Als Ergänzung zu diesen Handreichungen haben wir eine Sammlung der niedersächsischen Satzung und Geschäftsordnung von Behindertenbeiräten veröffentlicht. Mit der nunmehr vorliegenden 3. aktualisierten Sammlung von Satzungen und Geschäftsordnungen niedersächsischer Behindertenbeiräte will ich insbesondere die Kommunen motivieren, die noch keinen Beirat haben, ebenfalls einen ins Leben zu rufen. Dabei soll die jetzt vorgelegte Veröffentlichung den Kommunen Hilfestellung geben“, so Finke.

Die 3. Aktualisierung der Ergänzung zu den „Handreichungen für die Arbeit der Behindertenbeiräte und Behindertenbeauftragten“ kann in Einzelexemplaren im Büro des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen angefordert werden. Sie steht aber auch im Internet unter der Rubrik „Broschüren“ zum Download bereit.

Quelle: Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen Niedersachsen
HWelt - Handreichung für die Arbeit der Behindertenbeiräte und Behindertenbeauftragten vorgeleg

UN-Behindertenrechtskonvention - Monitoring-Stelle fordert verstärkte Anstrengungen (DIMR)

UN-Behindertenrechtskonvention - Monitoring-Stelle fordert verstärkte Anstrengungen (DIMR)


Deutsches Institut für Menschenrechte - 25. März 2013
Monitoring-Stelle fordert verstärkte Anstrengungen: 6 Bundesländer noch ohne Aktions- und Maßnahmenpläne zur Umsetzung der UN-BRK

Berlin - Anlässlich des 4. Jahrestages des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention am 26. März würdigt die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention die Anstrengungen von Bund und Ländern zur Umsetzung der Konvention. "Die bis heute geleisteten Anstrengungen in Bund und Ländern sowie die Bemühungen von nichtstaatlichen Akteuren, die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Politik und Verwaltung zu verankern, sind positiv zu würdigen", erklärt Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle. Mittlerweile gebe es auf Bundesebene und in zehn Bundesländern Aktions- und Maßnahmenpläne.
Zugleich kritisiert Aichele, dass sechs Bundesländer (Baden-Württemberg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein) bisher keine Umsetzungsstrategie in Kraft gesetzt hätten. Das sei ein echtes Manko. "Für die Umsetzung der Konvention ist es entscheidend, welche konkreten Verbesserungen sich für die Menschen vor Ort ergeben", mahnt Aichele. Hier seien in den letzten vier Jahren große Probleme beispielsweise in den Bereichen inklusive Bildung, Schutz vor Gewalt, politische Mitwirkung, Barrierefreiheit, gesundheitliche Versorgung erkennbar geworden. "Ohne ein ambitioniertes planerisches und koordiniertes Vorgehen der Regierungen in Bund und Ländern sowie die Koordination der beiden Ebenen ist eine erfolgreiche Umsetzung der Konvention kaum vorstellbar", resümiert Aichele.

Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention, eingerichtet im unabhängigen Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin, hat gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention den Auftrag, die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Sinne der Konvention zu fördern und zu schützen sowie die Umsetzung der Konvention in Deutschland zu überwachen.
Übersicht der Monitoring-Stelle:
Stand Aktionspläne/Maßnahmenpläne in Bund und Ländern (März 2013)
Link: http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/monitoring-stelle/monitoring.html
*
Quelle:
Pressemitteilung vom 25. März 2013
Deutsches Institut für Menschenrechte e. V.
Zimmerstr. 26/27, 10969 Berlin
Telefon: +49 30 259 359 0, Telefax: +49 30 259 359 59
E-Mail: info@institut-fuer-menschenrechte.de
www.institut-fuer-menschenrechte.de

SCHATTENBLICK - MELDUNG/063: UN-Behindertenrechtskonvention - Monitoring-Stelle fordert verstärkte Anstrengungen (DIMR)

2013-03-26

Enorme Chancen liegen brach -- kobinet

25.03.2013 - 17:54

Enorme Chancen liegen brach.

Berlin (kobinet) Die UN-Behindertenrechtskonvention könnte nach Ansicht von Ilja Seifert - konsequent umgesetzt - die Lebensbedingungen aller Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen wesentlich verbessern. "Sie hat die Ermöglichung voller Teilhabe für alle sowie jede und jeden Einzelnen zum Ziel und bietet so jeder Person Raum für die freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit", erklärte heute der behindertenpolitischer Sprecher der Linken im Bundestag zum 4. Jahrestag des Inkrafttretens dieser UN-Konvention.
Enorme Chancen liegen brach -- kobinet

E-Commerce bleibt Wunschtraum für Behinderte


E-Commerce bleibt Wunschtraum für Behinderte
Vertreter der Blinden und Gehörlosen fordern barrierefreien Zugang
New York/Wien (pte003/26.03.2013/06:10) - Der Zugang zu Online-Shops für Menschen mit Behinderungen lässt zu wünschen übrig. Anwälte von Menschen mit Behinderung in Amerika http://adaadvocates.com haben sich mit einer bereits eingereichten nationalen Klage dafür eingesetzt, dass Online-Shopping für Behinderte vereinfacht wird.
E-Commerce bleibt Wunschtraum für Behinderte

Behinderte Kinder misshandelt? | WAZ.de

Behinderte Kinder misshandelt?

26.03.2013 | 00:21 Uhr Düsseldorf/Hilden. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat fünf Jahre nach Auftauchen erster Vorwürfe Anklage gegen elf ehemalige Mitarbeiter einer Behinderten-Wohngruppe in Hilden erhoben. Sie sollen autistische Kinder und Jugendliche misshandelt und gequält haben.
 In der Einrichtung einer Tochterfirma der Düsseldorfer Diakonie-Einrichtung „Graf-Recke-Stiftung“ sollen die autistischen Schützlinge über Stunden festgehalten, zum Teil gefesselt worden sein. Angebliches Fehlverhalten soll mit Essensentzug bestraft worden sein. So lauteten die Vorwürfe, nach denen die Staatsanwaltschaft ermittelt – wegen Freiheitsberaubung, Nötigung und Misshandlung von Schutzbefohlenen.

Behinderte Kinder misshandelt? | WAZ.de

2013-03-24

Planet Wissen - Euthanasie im Dritten Reich


Euthanasie im Dritten Reich

"125 Mark sind die Ausgaben für ein gesundes deutsches Schulkind. Um wie viel Prozent teuerer kommt dem deutschen Volk ein Geisteskranker oder Krüppel?" – So lautete eine Rechenaufgabe in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Nazis verfolgten und ermordeten Kranke und Menschen mit Behinderung ebenso wie Juden und andere Gruppen. Sie hielten sie für "lebensunwertes Leben", für "Parasiten am deutschen Volkskörper". Daher planten sie ihre schrittweise Ermordung.
Planet Wissen - Euthanasie im Dritten Reich

Heike Habermann (SPD): UN-Konvention umsetzen – Inklusion stärken - Home - Homepage der SPD Linden

Pressemitteilung:

15. März 2013
Gesetzentwurf zur Förderung der Inklusion

Heike Habermann (SPD): UN-Konvention umsetzen – Inklusion stärken


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Die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Heike Habermann hat am Freitag in Wiesbaden einen Gesetzentwurf zur Neuordnung der schulischen Inklusion in Hessen (GENESIS) vorgestellt. „Mit dem Gesetzentwurf macht die SPD-Fraktion ernst mit der Inklusion von Kindern mit Behinderung an hessischen Schulen. Das sind wir den Kindern und Jugendlichen schuldig. Kernpunkte des Gesetzentwurfs sind die Herstellung eines echten Elternwahlrechts zwischen dem Besuch einer Regelschule oder der Förderschule, der Wegfall des so genannten Ressourcenvorbehalts für die sonderpädagogische Förderung, sowie eine Neuordnung der Zusammenarbeit in der Region zur Umsetzung der Inklusion“, sagte Habermann.

„Künftig sollen sich die Schul- und Jugendhilfe und das Land in einer Kooperationsvereinbarung darüber verständigen, wie genau die UN-Konvention umgesetzt werden kann. Bestandteil dieser Vereinbarung wird die Bildung von regionalen Förderbudgets sein, aus denen die unterschiedlichen Leitungen beglichen werden. In dieser gemeinsamen Verantwortung können die finanziellen und personellen Ressourcen gebündelt und die vorhandenen Kompetenzen zum Wohle des Kindes zusammengeführt werden“, so die SPD-Abgeordnete.

Ferner sei Bestandteil des Gesetzes, dass die Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen, ehemals Lernhilfeschule, als eigenständige Schulform ab dem Schuljahr 2015/2016 auslaufe und künftig diese Kinder gemeinsam unterrichtet werden sollen. „Das bedeutet nicht, dass die betroffenen Förderschulen geschlossen werden müssen – im Gegenteil. Förderschulen können sich ebenfalls in inklusive Schulen umwandeln und künftig alle Kinder aufnehmen. Voraussetzung dafür ist, dass der Schulträger im Rahmen seiner Schulentwicklungsplanung entsprechende Beschlüsse fasst“, sagte Habermann.

Damit sei nach Ansicht der SPD-Politikerin der gesetzliche Rahmen gegeben, um die UN-Konvention auch an hessischen Schulen tatsächlich mit Leben zu erfüllen. Sie freue sich auf die weiteren parlamentarischen Beratungen, insbesondere auf den Dialog mit den Expertinnen und Experten im Rahmen des Anhörungsverfahrens.


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Bundesrat will Wahlrecht behinderter Menschen verbessern - Bundesrat 66 | 2013

66 | 201322.03.13

Bundesrat will Wahlrecht behinderter Menschen verbessern

Die Länder haben heute die Bundesregierung mit einer Entschließung aufgefordert, unverzüglich die Studie zur aktiven und passiven Beteiligung von Menschen mit Behinderungen an Wahlen zum Abschluss zu bringen und die angekündigten Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Partizipation vorzulegen. Der derzeitige Ausschluss vom Wahlrecht aufgrund einer Betreuung oder der Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus bedürfe dringend einer politischen Überprüfung. Es sei zu berücksichtigen, dass das Wahlrecht in einem demokratischen Gemeinwesen ein essenzielles politisches Grundrecht darstelle. Dieses müsse selbstverständlich auch Menschen mit Behinderungen zustehen, so der Bundesrat.
Entschließung des Bundesrates zur Verbesserung des Wahlrechts behinderter Menschen
Drucksache 49/13 (Beschluss)
Bundesrat 66 | 2013

Feature : Chancengleichheit auch im Urlaub - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - Schleswig-Holstein - DIE WELT

 Kiel (dapd-nrd). Die leicht Brise, die weite Sicht, Sand zwischen den Zehen: Urlaub am Meer liegt bei vielen Deutschen im Trend. Aber es nicht allen möglich, an die Nord- oder Ostsee zu reisen. Denn für körperlich oder anderweitig eingeschränkte Menschen gibt es zu wenig geeignete Angebote
Feature : Chancengleichheit auch im Urlaub - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - Schleswig-Holstein - DIE WELT

Klinikopfer brechen ihr Schweigen: Nonnen in Jugendpsychiatrie Marsberg quälten und missbrauchten Kinder - Aus aller Welt - FOCUS Online - Nachrichten


Klinikopfer brechen ihr Schweigen: 

 Nonnen in Jugendpsychiatrie Marsberg quälten und missbrauchten Kinder

Samstag, 23.03.2013, 18:04 

 Jahrzehntelang litten Patienten der Kinderpsychiatrie St. Johannesstift im nordrhein-westfälischen Marsberg fürchterliche Qualen: Sie mussten eiskalte Bäder nehmen oder wurden zu Sex mit den Schwestern gezwungen. Mit Strafen erstickten die Gottesdamen Gegenwehr und Protest – bis heute.
Klinikopfer brechen ihr Schweigen: Nonnen in Jugendpsychiatrie Marsberg quälten und missbrauchten Kinder - Aus aller Welt - FOCUS Online - Nachrichten

Zwangsbehandlung in der Psychiatrie: Unter null anfangen - taz.de


  • 23.03.2013

Zwangsbehandlung in der Psychiatrie

Unter null anfangen

Seit Jahrzehnten werden Patienten in geschlossenen Psychiatrien auch gegen ihren Willen behandelt. Jetzt schafft ein Gesetz die rechtliche Grundlage dafür.von Franziska Langhammer
Zwangsbehandlung in der Psychiatrie: Unter null anfangen - taz.de

2013-03-21

PRESSEMITTEILUNGEN - Menschenrechtsreport zum Thema Behinderung -

Menschenrechtsverletzungen gibt es vielfach auch in Deutschland. Häufig betrifft dies Menschen mit Behinderungen. Das belegt ein 80-seitiger Bericht mit dem Titel "Für Selbstbestimmung, gleiche Rechte, Barrierefreiheit, Inklusion!" der von einer Allianz von rund 80 Organisationen der Zivilgesellschaft gemeinsam erstellt wurde. Anlässlich des vierten Jahrestages des In-Kraft-Tretens der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) in Deutschland am 26. März 2013 wurde der Report am 21. März an Tom Koenigs, den Vorsitzenden des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages, und am 22. März an Arbeits- und Sozialministerin Ursula von der Leyen übergeben.
PRESSEMITTEILUNGEN - Menschenrechtsreport zum Thema Behinderung - Menschen, Bericht, Deutschland, Behinderungen, UN-Behindertenrechtskonvention, Nationen, BRK-Allianz, Allianz, Vereinten, Kinder, Prozent, Willen, Schule, Fachverbände, Menschenrechtsverlet

Inklusion: Jörg Dräger erklärt, was sich in Schulen ändern muss - SPIEGEL ONLINE


Behinderte Kinder an Regelschulen: "Wir brauchen eine andere Art des Unterrichtens"


Eigentlich sollten behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam lernen - doch das gelingt in Deutschland nur mäßig, zeigt eine neue Studie. Im Interview sagt Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann Stiftung, was sich ändern muss und warum sein Sohn eine Inklusionsklasse besucht.
Inklusion: Jörg Dräger erklärt, was sich in Schulen ändern muss - SPIEGEL ONLINE

Warum Inklusion ohne Sex nicht funktioniert | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren


Warum Inklusion ohne Sex nicht funktioniert

Veröffentlicht am von
Der Politiker und Rollstuhlfahrer Dr. Ilja Seifert erklärt, worauf es wirklich ankommt.
 Ilja Seifert (Die Linke) spricht im Bundestag (Foto: Tobias Kleinschmidt dpa/lbn)
Warum Inklusion ohne Sex nicht funktioniert | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren

2013-03-20

Deutscher Bundestag: Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention diskutiert


Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention diskutiert


Ausschuss für Arbeit und Soziales (Anhörung) - 19.03.2012

Berlin: (hib/TYH) Gut sieben Monate, nachdem das Kabinett den Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (NAP) beschlossen hat, haben die Sachverständigen bei einer öffentlichen Anhörung des Ausschuss für Arbeit und Soziales den Fortschritten ein gemischtes Zeugnis ausgestellt. Grundlage für die Veranstaltung am Montagnachmittag waren vier Oppositionsanträge (17/7942, 17/7872, 17/7889, 17/7951), die sich mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland beschäftigen. Die NAP sei ein wichtiges Instrument, sagte Peter Bartmann von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege. Jedoch müssten die darin enthaltenen Maßnahmen verbindlich festgelegt werden und über das staatliche Engagement hinausgehen. Valentin Aichele vom Deutschen Institut für Menschenrechte kritisierte, dass das Problem bei der Umsetzung des NAP unter anderem darin liege, dass die verantwortlichen Stellen nicht hinreichend mit Personalmitteln ausgestattet seien. Ulrich Hellmann von der Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung bedauerte, dass „bei Weitem nicht alle Anregungen von Menschen mit Behinderung in den NAP Eingang gefunden haben“. Er forderte eine Intensivierung der Diskussion darüber, wie der NAP verbessert werden könne.
Kritik an einzelnen Aspekten äußerte Ingo Nürnberger vom Deutschen Gewerkschaftsbund. Er sah unter anderem Handlungsbedarf beim Persönlichen Budget, das 2001 eingeführt wurde und Leistungsempfängern die Möglichkeit gibt, anstelle von Dienst- oder Sachleistungen zur Teilhabe ein Budget zu wählen. Der Einzelsachverständige Detlef Eckert forderte eine Neufassung des Behinderungsbegriffs. In Deutschland werde Behinderung meist als Defizit gesehen, kritisierte er. Michael Conty, ebenfalls Einzelsachverständiger, bemängelte, dass das Sozialgesetzbuch (SGB) IX, wo das Leistungsrecht von Menschen mit Behinderung geregelt wird, nur für Leistungen zur Teilhabe gelte, sofern sich aus den für den jeweiligen Rehabilitationsträger geltenden Leistungsgesetzen nichts Abweichendes ergebe. Dies seien faktisch Schlupflöcher für Leistungsträger. Die Einzelsachverständige Verena Göppert bedauerte, dass Länder von kommunaler Seite eine eigenfinanzierte Umsetzung der Inklusion an Schulen verlangten.
Positiv äußerte sich dagegen Raimund Becker von der Bundesagentur für Arbeit. Die Situation von Menschen mit Behinderung habe sich auf dem Arbeitsmarkt verbessert, sagte er. Anna Robra von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände wies darauf hin, dass viele Behinderte über gute Qualifikationen verfügten. Diese zu nutzen sei vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels eine zentrale Aufgabe. Ebenfalls positiv äußerte sich Marion Götz vom Deutsche Rentenversicherung Bund. Bei den Leistungen zur Teilhabe würde auf die individuellen Wünsche der Betroffenen eingegangen. Das umfasse unter anderem Alter, Geschlecht oder Familie.
Der Vorschlag der SPD-Fraktion, zu prüfen, wie Leistungen zur sozialen Teilhabe einkommens- und vermögensunabhängig gezahlt werden könnten, stieß ebenfalls auf Kritik. Dies könne Kosten in Höhe von 300 Millionen bis eine Milliarde Euro bedeuten, sagte Matthias Münning von der Bundesgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe. Er schlug daher die Realisierung des Bundesteilhabegeldes als „realisierbaren und schnelleren Schritt“ vor. Kritik an den Oppositionsanträgen kam auch von der Sozialrechtlerin Minou Banafsche. Viele Fragen blieben offen, vor allem die sozialrechtliche Schnittstelle sei problematisch, sagte sie.
Deutscher Bundestag: Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention diskutiert

Schulunterricht : Gesetzentwurf für Inklusion in NRW verabschiedet - Nachrichten Regionales - Düsseldorf - DIE WELT

19.03.13

Schulunterricht

Gesetzentwurf für Inklusion in NRW verabschiedet

NRW ist dem Ziel eines gemeinsamen Unterrichts für behinderte und nicht behinderte Kinder näher gekommen. Das Kabinett beschloss einen Gesetzentwurf. Kritikern ist der Entwurf zu schwammig.

Schulunterricht : Gesetzentwurf für Inklusion in NRW verabschiedet - Nachrichten Regionales - Düsseldorf - DIE WELT

Internationale Fachkonferenz zur Umsetzung der VN-Behindertenrechtskonvention in der Praxis - Externe Veranstaltungen - ABeR


Internationale Fachkonferenz zur Umsetzung der VN-Behindertenrechtskonvention in der Praxis

16.03.2013
Hallo Zusammen,
die Evangelische Fachhochschule Bochum veranstaltet vom 06. 06 – 08. 06. 2013 eine internationale Fachkonverenz zum Thema: * Umsetzung der VN-Behindertenrechtskonvention in der Praxis*
Zentrale Schwerpunktthemen der 3-tägigen Konferenz sind die Verwirklichung der Leitbilder „Selbstbestimmt-Leben“ und „Inklusion“ wie auch „Die Umsetzung von Inklusion in der beruflichen und hochschulbezogenen Praxis“. Zielgruppe der Konferenz sind sowohl Studierende mit Behinderung, als auch Studierende und Lehrende sozialer Berufe, sowie Anbieter sozialer Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung.
Nähere Informationen:Internationale Fachkonferenz zur Umsetzung der VN-Behindertenrechtskonvention in der Praxis - Externe Veranstaltungen - ABeR

Linke beriet über Behindertenrechtskonvention -- kobinet


19.03.2013 - 20:52

Linke beriet über Behindertenrechtskonvention.

Berlin (kobinet) Die Bundestagsfraktion der Linken hat heute über die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen beraten. Als Gäste waren Valentin Aichele von der Monitoring-Stelle, die die Umsetzung dieser Konvention in Deutschland begleitet, und Sigrid Arnade von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland eingeladen.

Am Abend begrüßten Fraktionsvorsitzender Gregor Gysi und der behindertenpolitische Sprecher Ilja Seifert weitere Menschen mit Behinderung zu einem Empfang im Restaurant des Jakob-Kaiser-Hauses. Sie waren eingeladen, mit der Bundestagsfraktion den 4. Jahrestag des Inkrafttretens der Behindertenrechtskonvention in Deutschland als behindertenpolitischen Erfolg zu feiern, obwohl noch viel zu tun ist. Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, sprach auf dem Empfang über Hemmnisse, die noch der von der UN-Konvention geforderten inklusiven Bildung im Wege stehen. sch
 
Linke beriet über Behindertenrechtskonvention -- kobinet

2013-03-01

Leben mit Behinderung - Du kannst mehr, als Du denkst - Das Erste Mediathek [ARD] -Video zur Sendung Beckmann - Donnerstag, 28.02.2013

Beckmann Leben mit Behinderung - Du kannst mehr, als Du denkst
 
Donnerstag, 28.02.2013 22:45 Uhr im Ersten
 
Drei Sportidole, drei außergewöhnliche Lebensgeschichten: Nach einem schweren Motorradunfall brauchte Kirsten Bruhn lange, um ihre Querschnittslähmung zu akzeptieren. Heute zählt die Schwimmerin mit 54 Weltrekorden und drei Goldmedaillen bei den Paralympischen Spielen zu den erfolgreichsten Athletinnen im Behindertensport. Der Australier Kurt Fearnley kam mit unvollständiger Lendenwirbelsäule auf die Welt, so dass ihn seine verkürzten Beine nicht tragen können. Mit Hilfe seiner Familie überwand er sein Handicap und gewann als Rennrollstuhlfahrer mehrfach alle großen internationalen Titel. Durch einen Schlaganfall verlor der Kenianer Henry Wanyoike sein Augenlicht - dennoch verfolgte er seinen Lebenstraum und schrieb bei den Paralympics 2000 mit einem spektakulären 5000-Meter-Lauf Geschichte.
Quelle: NDR

Das Erste Mediathek [ARD] - Leben mit Behinderung - Du kannst mehr, als Du denkst - Video zur Sendung Beckmann - Donnerstag, 28.02.2013
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