2014-03-01

Jobcenter behandeln Arbeitslose wie Schulkinder | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN



Jobcenter behandeln Arbeitslose wie Schulkinder

Ein Sozialpädagoge hat für seine Doktorarbeit die Situation von
Langzeit-Arbeitslosen untersucht. Statt die benötigten Hilfen zu
erhalten, müssen sie sich sinnlosen Maßnahmen unterziehen. Die Jobcenter
fügen den Arbeitslosen psychologischen Schaden zu, so der
Wissenschaftler. 

Aus Sicht der Jobcenter sind Langzeitarbeitslose oft selber schuld an ihrer Situation – dabei richten die Ämter großen Schaden an, so ein Sozialpädagoge. (Foto: dpa)
Aus Sicht der Jobcenter sind Langzeitarbeitslose oft selber schuld an ihrer
Situation – dabei richten die Ämter großen Schaden an, so ein
Sozialpädagoge. (Foto: dpa)

So wie die Hilfen derzeit angelegt sind, richteten die Jobcenter großen Schaden an – sie machten mehr kaputt, als dass sie helfen. Das ist das Fazit eines Sozialpädagogen in seiner Doktorarbeit „Entfremdete Hilfe“, welche die Situation von Langzeit-Arbeitslosen untersucht.(...)
Das Problem liege im Konzept: (...)Wenn jemand keine Arbeit findet, dann liegt das daran,
dass ihm bestimmte Fähigkeiten fehlen – somit sei aus Sicht der
Jobcenter die Arbeitslosen selbst schuld an ihrer Situation.

Jobcenter behandeln Arbeitslose wie Schulkinder | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Kommentare:

  1. Die Jobcenter - und die ganze Bundesagentur - sind dysfunktional, weil das System vollkommen korrupt ist. Der Markt - hier der Markt der Schulungsmaßnahmen - wird von den Auftragnehmern vollständig kontrolliert.

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    1. Siehe die Bücher von Walter Wüllenweber.

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  2. toller Artikel! Schau doch auch mal auf meinem Blog vorbei!
    Mfg, Timo

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