2011-04-03

alle inklusive! Die neue UN-Konvention ... und ihre Handlungsaufträge. Ergebnisse der Kampagne alle inklusive!

Die Kampagne „alle inklusive!“

06.08.09

Am 01.07.2009 fand im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin die Abschlussveranstaltung der Kampagne „alle inklusive!“ statt, auf der die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karin Evers-Meyer, die Broschüre mit dem Titel „alle inklusive! – Die neue UN-Konvention und ihre Handlungsaufträge. Ergebnisse der Kampagne alle inklusive!“ dem Bundesminister für Arbeit und Soziales, Olaf Scholz, überreichte.

www.dvfr.de


"Kritisiert wurde in mehreren Arbeitsgruppen das Betreuungsrecht und vor allem seine Umsetzung:
Der Vorrang der Selbstbestimmung vor der Stellvertretung werde oft nicht beachtet. Das beziehe sich auf die Auswahl der betreuenden Person, die Wahl des Wohnortes, auf Beziehungen/Heirat und auf Beschwerderechte.
Die Betreuungspraxis werde oft wie eine Entmündigung empfunden. Manchmal seien die gesetzlichen BetreuerInnen mangelhaft qualifiziert, übten Macht aus und unterdrückten die Wünsche der Betroffenen. Hier fehlten Qualifikationsstandards und eine wirksame Kontrolle der BetreuerInnen. Bei Betreuungen existierten große regionale Unterschiede. Oft würden die BetreuerInnen nicht die Interessen der Betroffenen, sondern die von Psychiatrien, Vermietern oder Angehörigen vertreten."

alle inklusive! Die neue UN-Konvention ... und ihre Handlungsaufträge

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