2013-01-06

Pflegende Angehörige sind häufig stark belastet | Kinder Pflege Netzwerk

Pflegende Angehörige sind häufig stark belastet

Häusliche Pflege bedeutet häufig eine körperliche und psychische Be- bzw. Überlastung. Das geht aus der Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der R+V Versicherung hervor. Nicht neu ist die Erkenntnis, dass Pflege vor allem in der Familie stattfindet. 62 % der Deutschen, die pflegebedürftige Angehörige haben, kümmern sich selbst um die Betreuung. Davon sind zwei Drittel Frauen. Mehr als ein Drittel der pflegenden Frauen wiederum kümmern sich allein um die Pflege. Bei pflegebedürftigen Kindern dürfte der Anteil noch höher liegen. Mobile Pflegedienste nimmt nur ein kleiner Teil in Anspruch.
Die Herausforderung Pflege geht nicht spurlos an den Betroffenen vorüber. Die seelische und körperliche Belastung ist nicht unerheblich. Von Frauen wird die seelische Belastung stärker betont als von Männern. Für viele dreht sich zunehmend alles um die Pflege und zieht die soziale Isolation nach sich. Ein großer Teil des Lebens ist für die pflegenden Angehörigen durch die Pflege geprägt. Pflege und Beruf ist für viele nicht gut zu vereinbaren. Nicht ohne Grund sind gerade unter den pflegenden Frauen viele, die ihre Berufststätigkeit eingeschränkt oder aufgegeben haben.

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