2013-01-09

Vorenthaltung der Studienergebnisse durch die Conterganstiftung für behinderte Menschen gegenüber gewählten Betroffenenvertretern

Vorenthaltung der Studienergebnisse durch die Conterganstiftung für behinderte Menschen gegenüber gewählten Betroffenenvertretern

07.01.13


 von Contergannetzwerk Deutschland e.V.

Das Contergannetzwerk Deutschland e.V. erinnert an die von 10 Conterganopferverbänden erhobene Forderung nach mehr Einbindung der Geschädigten und ihrer Interessenvertretungen in die Conterganstiftung für behinderte Menschen1:
Anlass hierfür ist, dass die Conterganstiftung den gewählten Betroffenenvertretern im obersten Stiftungsorgan (Stiftungsrat) in einer entscheidenden politischen Phase zur Leistungsverbesserung für die Conterganopfer, die Ergebnisse der vom Deutschen Bundestag initiierten Studie über die Situation der Conterganopfer vorenthält und so eine qualifizierte Vertretung der Geschädigten beeinträchtigt:
Im Einzelnen:
Nach Jahrzehnten der Unterversorgung der Conterganopfer wurde durch das Gerontologische Institut der Universität Heidelberg, aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, eine wissenschaftliche Studie über die Versorgungslage der Conterganopfer erstellt.
Der Endbericht der Studie ist indessen fertig, am 22.12.2012 bei der Stiftung eingegangen und wird - trotz mehrfachen schriftlicher und telefonischer Aufforderungen - seit Mitte Dezember den gewählten Betroffenenvertretern im aufsichtsführenden und Kontrollorgan der Stiftung (dem Stiftungsrat) bis heute, aufgrund einer Weisung des Vorstandes, vorenthalten.


Vorenthaltung der Studienergebnisse durch die Conterganstiftung für behinderte Menschen gegenüber gewählten Betroffenenvertretern

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