2013-06-03

Wider die Psychiatrisierung des Lebens - Das aktuelle Medizinbuch - derStandard.at › Gesundheit


Wider die Psychiatrisierung des Lebens

Karin Pollack, 3. Juni 2013, 08:07
  • Allen Frances: "Normal", Dumont 2013, 430 S., 22,70 Euro
    foto: derstandard
    Allen Frances: "Normal", Dumont 2013, 430 S., 22,70 Euro

Psychiatrische Diagnosen haben Einzug in den Alltag gezogen

Verräterisch ist schon der allgemeine Sprachgebrauch. Jemand, der längere Zeit traurig ist, wird schnell als depressiv bezeichnet. Ein lebhaftes Kind hat vermutlich eine Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADHS), und wenn jemand über dem 40. Lebensjahr vergesslich ist, steht die Angst vor einer beginnenden Demenz schon parat.
Psychiatrische Diagnosen haben Einzug in den Alltag gehalten und ersetzen das, was ehemals als normales Spektrum von Gefühl, Alter und Charakter galt. Das zumindest behauptet Allen Frances, laut New York Times einer der einflussreichsten Psychiater Amerikas.
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 Eine Scheinwissenschaft am Ende – die Bankrotterklärung psychiatrischer Legitimität

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