2012-07-22

Landratsamt Ravensburg „Menschen mit Behinderung – Bürger unserer Gemeinden?“ Sozialdezernentin Raedler: Kommunen, Politik und Träger müssen an einem Strang ziehen

 

18.07.2012 „Menschen mit Behinderung – Bürger unserer Gemeinden?“ Sozialdezernentin Raedler: Kommunen, Politik und Träger müssen an einem Strang ziehen



Kreis Ravensburg – Wie arbeiten, wohnen und leben Menschen mit Behinderung in Zukunft in unseren Städten und Gemeinden, welche Aufgaben kommen dabei auf die Kommunen und die Träger der sozialen Arbeit zu? Eine Fachtagung des Landratsamtes Ravensburg ging dieser spannenden Frage nach und diskutierte vergangene Woche mit Vertreter aus Kreis- und Gemeindeverwaltungen sowie den Sozialunternehmen in der Akademie Weingarten, wie Inklusion vor Ort sinnvoll umgesetzt werden kann.

Inklusion, die gesamtgesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung, ist ein Thema, das in Verbindung mit der UN-Behindertenrechtskonvention derzeit in aller Munde ist. Der Leitgedanke: Menschen mit Behinderung sollen als gleichberechtigte Bürger in den Gemeinden leben können und dort auch dezentrale Wohn- und Arbeitsangebote vorfinden. Das Thema Inklusion weckt aber nicht nur viele Hoffnungen, sondern wirft auch eine Reihe an Fragen nach der konkreten Umsetzung auf. „Menschen mit Behinderung – Bürger unserer Gemeinden?“, den Tagungstitel habe man deshalb ganz bewusst mit einem provokanten Fragezeichen versehen, erklärte die Dezernentin für Arbeit und Soziales des Landkreises Ravensburg, Diana E. Raedler. Denn noch gelinge es nicht immer, diesen Mitbürgern auch tatsächlich eine umfassende Teilhabe am Gemeindeleben zu ermöglichen.Landratsamt Ravensburg „Menschen mit Behinderung – Bürger unserer Gemeinden?“ Sozialdezernentin Raedler: Kommunen, Politik und Träger müssen an einem Strang ziehen

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