2012-08-26

Pro familia :PID Stellungnahme

pro familia Stellungnahme
zum Entwurf einer Rechtsverordnung über die rechtmäßige Durchführung einer Präimplantationsdiagnostik (PIDV) des Bundesministeriums für Gesundheit vom 11. Juli 2012

"(...)
Insgesamt setzt der Entwurf der Rechtsverordnung die Vorgaben durch das Gesetz zur Regelung der Präimplantationsdiagnostik (PräimpG) umfassend um. Da eine PID nach Auffassung von pro familia ausdrücklich unter Betrachtung der individuellen Situation des Paares bzw. der Frau zulässig sein sollte und es nicht um definierte Krankheiten gehen darf, begrüßt pro familia, dass im Verordnungsentwurf die Formulierung des „Risikos einer schwerwiegenden Erbkrankheit“ und der „schwerwiegenden Schädigung, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Tot- oder Fehlgeburt führen wird“ nicht weiter konkretisiert wurde.

Der aus Sicht von pro familia notwendige Nachbesserungsbedarf besteht in den genannten Punkten in Bezug auf
 die Qualifikation der Ethikkommissions-Mitglieder,
 den Nachweis der Qualifikation für psychosoziale Beratung in den Zentren für Präimplantationsdiagnostik gem. der (Muster-)Richtlinie der BÄK,
 die Ergänzung eines Angebots psychosozialer Beratung durch qualifizierte Beratungsstellen,
 die Sozialverträglichkeit der Kosten sowohl in Bezug auf die Antragsstellung als auch auf die Durchführung der PID und
 die Möglichkeit einer alleinigen Antragstellung der Frau bei heterologer Insemination."

PIDV_Stellungnahme.pdf (application/pdf-Objekt)

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