2012-08-18

Stoppersocken statt Bettgitter | WAZ.de

Bündnis gegen Fixierung

Stoppersocken statt Bettgitter

16.08.2012 | 17:37 Uhr
Stoppersocken statt Bettgitter
Sie gehören dem Bündnis gegen unnötige Fixierung an: Jörg Rademacher, Christiane Wendt, Ingrid Wüllscheid und Silke Capani (von links).Foto: Thomas Schmidtke
 
Gelsenkirchen-Erle. Ab ins Bett, an beiden Seiten das Gitter hoch gestellt und vielleicht auch noch Bauch- oder Beckengurt angelegt: Gegen dieses Bild vom Umgang mit pflegebedürftigen Menschen will das „Bündnis gegen unnötige Fixierung“ ankämpfen und dabei für Aufklärung sorgen, bei Betroffenen ebenso wie bei Angehörigen, Heimmitarbeitern, Ärzten und Richtern. Das Bündnis ist hervorgegangen aus dem Arbeitskreis Altenarbeit innerhalb der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft. Auch wenn eine Fixierung nur auf eine richterliche Entscheidung hin vorgenommen werden kann: Sie stellt immer einen Eingriff in das individuelle Freiheitsrecht eines Menschen dar. Aus diesem Grund setzt sich das Bündnis für alternative, schonendere Maßnahmen und vor allem auch für einheitliche Verfahrensabläufe ein.
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