2012-02-27

Am Reha-Deckel scheiden sich die Geister

Ärzte Zeitung, 27.02.2012

Am Reha-Deckel scheiden sich die Geister

Immer weniger Reha-Anträge werden bewilligt. Trotzdem reicht das Geld nicht aus. Die SPD will nun den Budgetdeckel öffnen. Die schwarze-gelbe Koalition ist sich uneins.
Von Florian Staeck
SPD will den Budget-Deckel für Reha lüften
Arbeiter im BMW-Werk: Das Gros der Reha-Kosten entfällt auf Ältere.
© dpa
BERLIN. Die SPD-Bundestagsfraktion hat einen Gesetzesantrag vorgelegt, der das Ziel hat, den sogenannten "Reha-Deckel" zu lupfen.
Allein 2005 bis 2010 hat die Zahl der bewilligten medizinischen Rehabilitationen um 21 Prozent und die Bewilligungen für berufliche Reha um 30 Prozent zugenommen. Doch seit 1997 wächst das Budget für medizinische Reha in der Rentenversicherung nur in dem Maße, wie sich die Bruttolohngehälter je Arbeitnehmer entwickeln.
Das will die SPD ändern und greift dazu einen Vorschlag der Deutschen Rentenversicherung Bund auf. Danach soll die Anpassungsformel für das Reha-Budget um zwei Faktoren zusätzlich zur Bruttolohnentwicklung ergänzt werden.

Am Reha-Deckel scheiden sich die Geister

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