2012-02-04

Blick in die Zukunft: Ein Blick in die Zukunft | Lüdinghausen - Ahlener Zeitung

Blick in die Zukunft

Ein Blick in die Zukunft


Projektleiter Michael Katzer (l.) begrüßte die Gäste der Präsentation im Berufskolleg. Die einzelnen Ergebnisse wurden an den Stelltafeln diskutiert.Foto:

Projektleiter Michael Katzer (l.) begrüßte die Gäste der Präsentation im Berufskolleg. Die einzelnen Ergebnisse wurden an den Stelltafeln diskutiert.Foto:
(west)


Lüdinghausen - Demnächst stehen Umbau- und Erweiterungsarbeiten am Caritas-Wohnheim in Ascheberg auf dem Programm. Wie groß sollten die Zimmer sein? Appartements oder Zwei-Bett-Zimmer? Wohngemeinschaften oder Einzelzimmer? Diese Fragen müssen die Bauherren des Caritasverbandes beantworten. Die Bewohner des Ascheberger Wohnheims, aber auch die Bewohner der übrigen Anlagen in Lüdinghausen und Olfen haben dazu schon ihre Meinung gesagt: Der Caritasverband für den Kreis Coesfeld und das Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg stellten gestern ihre Wohnbedarfsanalyse vor. 627 Menschen mit Behinderungen wurden darin gefragt, wie sie in Zukunft wohnen wollen.

Blick in die Zukunft: Ein Blick in die Zukunft | Lüdinghausen - Ahlener Zeitung





Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen/Artikel 19 - Unabhängige Lebensführung und Einbeziehung in die Gemeinschaft

Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens anerkennen das gleiche Recht aller Menschen mit Behinderungen, mit gleichen Wahlmöglichkeiten wie andere Menschen in der Gemeinschaft zu leben, und treffen wirksame und geeignete Maßnahmen, um Menschen mit Behinderungen den vollen Genuss dieses Rechts und ihre volle Einbeziehung in die Gemeinschaft und Teilhabe an der Gemeinschaft zu erleichtern, indem sie unter anderem gewährleisten, dass
a) Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt die Möglichkeit haben, ihren Aufenthaltsort zu wählen und zu entscheiden, wo und mit wem sie leben, und nicht verpflichtet sind, in besonderen Wohnformen zu leben;
b) Menschen mit Behinderungen Zugang zu einer Reihe von gemeindenahen Unterstützungsdiensten zu Hause und in Einrichtungen sowie zu sonstigen gemeindenahen Unterstützungsdiensten haben, einschließlich der persönlichen Assistenz, die zur Unterstützung des Lebens in der Gemeinschaft und der Einbeziehung in die Gemeinschaft sowie zur Verhinderung von Isolation und Absonderung von der Gemeinschaft notwendig ist;
c) gemeindenahe Dienstleistungen und Einrichtungen für die Allgemeinheit Menschen mit Behinderungen auf der Grundlage der Gleichberechtigung zur Verfügung stehen und ihren Bedürfnissen Rechnung tragen.
www.inclusion.cc

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