2011-10-23

Kinder lernen gemeinsam in der inklusiven Schule | SÜDKURIER Online

Villingen-Schwenningen
22.10.2011 .

Kinder lernen gemeinsam in der inklusiven Schule


Villingen-Schwenningen – Das lustige Kasperle namens Einstern verrät, wie sich Zahlen leichter merken lassen: „Eins und eins ist zwei“ oder „In allen vier Ecken soll einer drin stecken“. Aufmerksam hören die Erstklässler der Warenbergschule zu, sortieren Zahlen in passende Zahlenhäuser und lassen sich auch von den Gästen nicht ablenken, die zuvor mit mehrsprachigem Kanon begrüßt wurden.Gerd Weimer, der neue Behindertenbeauftragte der Landesregierung, war zusammen mit Christa Lörcher, Behindertenbeauftragte des Landkreises, und einer kleinen städtischen Delegation zu Besuch.
Kinder lernen gemeinsam in der inklusiven Schule
Die Kinder lassen sich von den Besuchern nicht ablenken, die in der letzten Reihe sitzen und über die individuelle Förderung in einer heterogenen Klassengemeinschaft staunen. Hinten sitzt auch der neue Landesbehindertenbeauftragte, Gerd Weimer (Zweiter von links).
Bild: Nack
Hintergrund: Seit zehn Jahren besteht eine Kooperation zwischen der Grundschule Warenberg und der Carl-Orff-Schule für Kinder mit geistigen Beeinträchtigungen. Der Regierungsvertreter war von der Schnupperstunde begeistert: „Die inklusive Schule, die wir gesetzlich gerade erst vorbereiten, ist bei Ihnen bereits Wirklichkeit, Respekt!“
„Inklusiv“ ist im pädagogischen Sinn eine Steigerung von „integrativ“. Nicht nur Kinder unterschiedlicher sozialer Herkunft sollen gemeinsam unterrichtet werden, sondern auch Kinder, die körperlich oder geistig benachteiligt sind, mit jenen, die es nicht sind. Dass das prima funktionieren kann, ist in der Mathematikstunde anschaulich erlebbar.

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