2011-10-26

Soziales: VdK verzeichnet immer mehr Beratungsbedarf - Niederrhein - DerWesten

Soziales VdK verzeichnet immer mehr Beratungsbedarf

Niederrhein, 25.10.2011, Rosali Kurtzbach
Armut im Alter beschäftigt auch den VdK-Kreisverband Niederrhein immer mehr.
Armut im Alter beschäftigt auch den VdK-Kreisverband Niederrhein immer mehr.
Moers. Der VdK-Kreisverband Niederrhein will seine Sprechstunden ausweiten. Auf einer Ortsverbandstagung in Moers informierte der Vorstand seine Mitglieder. Immer mehr Menschen suchen Rat wegen Armut im Alter, Pflegebedarfs oder des Schwerbehindertesrechts.
Es sind nicht selten vermeintlich kleine Beträge, um die es geht: „Manchmal ist es eine Rentenerhöhung von zwei, drei Euro im Monat, die nicht bewilligt wird“, sagt Robert Walter, Geschäftsführer des VdK-Sozialkreisverbands Niederrhein. Zwei, drei Euro, die für Menschen mit kleinen Renten viel Geld sind. Und längst kann man nicht mehr von Einzelfällen sprechen. „Die soziale Situation von Menschen mit niedrigen Renten wird schwieriger. Wir haben einen enormen Zulauf in unseren Beratungsstellen,“ ergänzt Horst Vöge, Vorsitzender des VdK-Kreisverbandes. Der verzeichnet allein im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 1826 Mitgliedern von 17 097 in 2010 auf aktuell 18 923.
Mittlerweile ist der Beratungsbedarf so hoch, „dass es unsere Berater einfach nicht mehr schaffen“, sagt Horst Vöge. Bis zu 30 Menschen stehen zumeist schon vor Beginn einer Sprechstunde Schlange. 40 bis 50 Beratungen führen die vier Juristen im Kreis Wesel und Duisburg, sowie sechs Sozialberater im Kreis Kleve zumeist einmal in der Woche von 8 bis 13 Uhr durch. Ab Januar 2012 will der Verband seine Beratungen neu organisieren und um mindestens eine Stunde ausweiten. Gestern informierte der Vorstand auf einer Ortsverbandstagung in Moers seine 54 Ortsverbände.

900 Klagen und
viel Lobbyarbeit


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