2011-10-24

Nationalrat will Versicherungen auf Behinderten-Gerechtigkeit prüfen - VersicherungsJournal Österreich

Nationalrat will Versicherungen auf Behinderten-Gerechtigkeit prüfen

24.10.2011 – Abgeordnete des Nationalrats sprechen von wiederholten Diskriminierungen behinderter oder chronisch kranker Menschen beim Abschluss privater Versicherungsverträge. Das Parlament will nun, dass – gemeinsam mit Interessenvertretungen – geprüft wird, wie Nachteile hintanzuhalten sind und allenfalls ein Beschwerdeverfahren eingeführt werden kann.
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Nationalrats-Abgeordnete von Sozialdemokraten und Volkspartei beklagen, behinderte oder chronisch kranke Menschen würden oft diskriminiert, wenn es um den Abschluss privater Versicherungen geht.
Dr. Franz-Joseph Huainigg (Foto: Parlamentsdirektion / Wilke)
Franz-Joseph Huainigg (Foto: Parlamentsdirek- tion / Wilke)
„Sie müssen entweder mit deutlich höheren Prämien rechnen oder werden ganz vom Abschluss einer Versicherung ausgeschlossen“, sagt Franz-Joseph Huainigg, Nationalrats-Abgeordneter und ÖVP-Sprecher für Menschen mit Behinderungen. Dies führe immer wieder auch zu indirekten Nachteilen, weil Lebensversicherungen auch zur Besicherung von Krediten verwendet werden.
„Gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen muss für alle Bereiche des Lebens gelten“, ergänzt Abgeordnete Ulrike Königsberger-Ludwig, SPÖ-Sprecherin für Menschen mit Behinderungen.
Mit dem in der Parlamentssitzung vorige Woche gefassten Beschluss „soll nun auch der Diskriminierung im privaten Versicherungsbereich entgegengewirkt werden“, so Königsberger-Ludwig.

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