2011-12-13

Ausgrenzung von Minderheiten - "Explosive Situation als Dauerzustand" - Politik - sueddeutsche.de

Ausgrenzung von Minderheiten "Explosive Situation als Dauerzustand"

12.12.2011, 22:14
Von Felix Berth und Malte Conradi
Muslime, Behinderte, Langzeitarbeitslose: Seit Jahren beschäftigt sich der Konfliktforscher Wilhelm Heitmeyer mit der Frage, wie die deutsche Gesellschaft mit ihren Minderheiten umgeht. Werden sie ausgegrenzt oder gar gefährdet? Der aktuelle Band der "Deutschen Zustände" gleicht einem Alarmruf - und das, obwohl die Deutschen im vergangenen Jahrzehnt weniger "menschenfeindlich" geworden sind.
Wenn Wilhelm Heitmeyer zufrieden sein sollte, dann kann er es ganz gut verbergen. Zwar gäbe es für den Bielefelder Pädagogen durchaus einen beruflichen Erfolg zu feiern, schließlich stellt er an diesem Montag den zehnten Band seiner Langzeit-Untersuchung Deutsche Zustände vor.
Alltagsbegleiterin kuemmert sich um Demenzkranke und deren Gefuehle Bild vergrößern
Negativen Äußerungen gegen Behinderte stehen die Deutschen mittlerweile kritischer Gegenüber als noch vor zehn Jahren - dennoch bleibt Diskriminierung auch hier ein schwieriges Thema. (© ddp)
Im gesamten vergangenen Jahrzehnt hat der Konfliktforscher Heitmeyer die Bundesbürger kontinuierlich befragt, wie sie über die Schwachen im eigenen Land denken.
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