2011-11-10

Ärmere Menschen werden im Alter eher pflegebedürftig | Telepolis

Ärmere Menschen werden im Alter eher pflegebedürftig

Eine US-Studie bestätigt, dass Geld, aber nicht Bildung, dafür sorgt, dass die Menschen länger gesünder bleiben und damit selbständig leben können


Wer arm ist, wird doppelt bestraft. Er hat nicht nur weniger, er ist auch kränker und stirbt früher, während dem gegeben wird, der sowieso schon hat. Eine Studie bestätigt diese Kluft zwischen Arm und Reich, die sich auf das gute Leben, die Gesundheit bzw. das Leiden und auf die Lebenszeit auswirkt. Und weil die Ärmeren im Alter eher unter Gebrechlichkeiten leiden und früher nicht mehr selbst für sich sorgen können, wird daraus auch eine gefährliche Entwicklung, weil die Altersarmut zunimmt und die Pflege der Alten gleichzeitig teurer wird.
Für die Studie, die in der Zeitschrift Health and Social Care in the Community erschienen ist, werteten die Wissenschaftler eine Langzeituntersuchung aus, für die über 6500 weiße und schwarze Amerikaner über 50 Jahren von 1994 bis 2006 beobachtet und alle zwei Jahren Daten nicht nur über den Gesundheitszustand, sondern auch über das Einkommen, das Vermögen und die Krankenversicherung, sofern vorhanden, befragt wurden.
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