2011-11-13

Bayerischer Aktionsplan zur UN-Behindertenrechtskonvention in der Diskussion - Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern e.V.

Freitag, 4. November 2011

Bayerischer Aktionsplan zur UN-Behindertenrechtskonvention in der Diskussion

Rubrik: Menschen mit Behinderung, Psychiatrie | Sucht | Gefährdetenhilfe, Kinder und Jugendliche

Der Entwurf des Aktionsplans der Bayerischen Staatsregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention soll unter größtmöglicher Beteiligung weiter entwickelt werden.

Verschiedene Stellungnahmen zum Entwurf - darunter eine sehr ausführliche der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern (LAGFW) - haben der Staatsregierung vor Augen geführt, dass der bisherige Entwurf viel zu kurz greift.
Der Paritätische Bayern hat innerhalb der LAGFW Schwerpunkte in der Stellungnahme gesetzt, um die Beteiligung der Menschen mit Behinderung bei der Entwicklung des Aktionsplanes deutlich zu verstärken und die Belange von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in den Fokus zu rücken. Auf der Veranstaltung des Staatsministeriums für Arbeit und Soziales auf der ConSozial am 3. November zum Aktionsplan wurden diese Forderungen auch schon berücksichtigt. Ein klares Bekenntnis der Vertreterinnen und Vertreter aus sechs Ministerien zur Partizipation der Menschen mit Behinderung und anderer Akteure der Behindertenpolitik war zu vernehmen. Genauso wurde zugesagt, die Menschen mit seelischen Behinderungen explizit in den Aktionsplan aufzunehmen.
Die Stellungnahme der LAGFW besteht aus einem allgemeinen behindertenpolitischen Teil und drei Anlagen zu spezifischen Themen: Psychiatrie, rechtliche Betreuung und Bildung. Sie kann hier, zusammen mit dem Entwurf des Aktionsplans heruntergeladen werden.

Davor Stubican, Referent Psychiatrie, Sucht und Gefährdetenhilfe

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