2011-11-10

Politik: Zwischen Pflege und Beruf

Soziales: Worauf Beschäftigte achten sollten, wenn sie ihre Arbeitszeit für die Versorgung von Angehörigen reduzieren

Zwischen Pflege und Beruf

Von unserem Redaktionsmitglied Dagmar Unrecht
Mannheim. Wer plötzlich mit einem Pflegefall in der Familie konfrontiert und zugleich berufstätig ist, kommt schnell in Nöte. Zum Beispiel, wenn die bisher allein lebende Oma stürzt, sich einen komplizierten Bruch zuzieht und schnell wieder aus dem Krankenhaus entlassen wird. Was dann? Bis zu zehn Tage im Jahr können Berufstätige kurzfristig (ohne Lohnfortzahlung) freinehmen, um pflegebedürftige Angehörige zu versorgen. Außerdem gibt es einen Rechtsanspruch auf eine sechsmonatige Auszeit, ebenfalls ohne Lohnfortzahlung. Zum 1. Januar kommt mit dem Familienpflegezeitgesetz noch eine Option hinzu. Damit haben Beschäftigte die Chance, unter Gehaltseinbußen bis zu zwei Jahre ihre Arbeitszeit zu reduzieren - aber nur, wenn der Arbeitgeber mitspielt.

Politik: Zwischen Pflege und Beruf

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