2011-11-09

Diskussion um Naziopfer-Denkmal

Hintergrund

Diskussion um Naziopfer-Denkmal

Während des Nationalsozialismus wurden in Deutschland zehntausende geistig behinderte und psychisch kranke Menschen ermordet. Bislang gibt es viele einzelne kleinere Gedenkstätten. Nach dem Willen der Bundestagsfraktionen soll sich das ändern.
Von Pete Smith
Wie den Opfern der Nazi-Aktion T 4 gedenken?
In den Boden eingelassene Gedenktafel vor der Philharmonie in Berlin: Eine der Gedenkstätten an die Opfer des Massenmords "Aktion T 4" .
© schöning / imago
Zwischen Januar 1940 und August 1941 fielen mehr als 70.000 Psychiatrie-Patienten sowie Menschen mit Behinderung einer systematischen Mordaktion der Nationalsozialisten zum Opfer.
An diese Opfergruppe erinnert derzeit in Berlin eine Gedenktafel, angebracht in der Tiergartenstraße 4.
Also an jenem Ort, an dem die Ermordung geistig und körperlich behinderter Menschen geplant wurde und nach dem dieser Massenmord seit Ende des Zweiten Weltkriegs "Aktion T 4" genannt wird.

Berliner Denkmal soll höheren Stellenwert erhalten

Das Denkmal soll nach Willen aller Bundestags-Fraktionen aufgewertet werden. Ein entsprechender Antrag wurde jetzt mit den Stimmen der Fraktionen von CDU/CSU, FDP, SPD und Bündnis 90/Die Grünen in erster Lesung beschlossen.(...)

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