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2014-02-22

12. SightCity informiert über Hilfsmittel für Sehbehinderte und Blinde



Barrierefreiheit gestalten: 12. SightCity informiert über die besten Hilfsmittel für Sehbehinderte und Blinde

Veröffentlicht am:Februar 17, 2014

Vom 14. bis 16. Mai 2014 steht die SightCity in
Frankfurt wieder ganz im Zeichen der Barrierefreiheit. Europas größte
Hilfsmittelmesse für Sehbehinderte und Blinde präsentiert an drei
Messetagen neueste Lösungen und Hilfsangebote für einen barrierefreien
Alltag. Neben einer großen Ausstellung informiert ein umfangreiches
Vortrags- und Diskussionsprogramm über wichtige Entwicklungen.


Bereits zum zwölften Mal ist die SightCity Treffpunkt für Experten
aus vielen wichtigen Versorgungsbereichen, für Betroffene, Angehörige
und Interessierte. Bis zu 130 Aussteller aus mehr als 20 Ländern werden
erwartet. Die Messebesucher können verschiedene Systeme und Produkte aus
Europa, den USA und Asien testen, sich über neueste medizinische
Erkenntnisse informieren und Beratungsangebote kennenlernen. „Damit
Menschen mit einer Sehbehinderung die passende Unterstützung bekommen,
ist der Austausch zwischen verschiedenen Berufsgruppen und Betroffen
enorm wichtig“, erklärt Ingrid Merkl von der Firma Metec AG, Leiterin
des Organisationsteams der Messe. „Die SightCity bietet dazu ideale
Möglichkeiten. Darauf sind wir stolz.“

12. SightCity informiert über Hilfsmittel für Sehbehinderte und Blinde

2014-02-05

Mit den Augen tasten - Jüdische Allgemeine / KULTUR / Medizintechnik -

Medizintechnik

Mit den Augen tasten

Der Physiker Zeev Zalevsky hat Kontaktlinsen für Blinde entwickelt

23.01.2014 – von Ralf Balke


Blinden das Sehen zu ermöglichen, gehört zu den großen Menschheitsträumen.
Der Graue Star wird etwa schon seit sehr langer Zeit operativ zu heilen versucht. In
einer rund 4000 Jahre alten Gesetzessammlung aus dem antiken Babylon ist
das Honorar festgelegt, das ein Arzt erhielt, der mit einem Messer »das
Auge öffnete« und, ganz wichtig, heilte: Zehn Silberschekel bekam ein
erfolgreicher Operateur. Wie viele Eingriffe scheiterten, ist jedoch
nicht überliefert.

Erblindete mithilfe moderner Technik wieder sehen zu lassen, ist bislang jedoch noch nicht gelungen.
In den vergangenen Jahrzehnten hat es zwar einige technische Lösungen gegeben –
dies waren jedoch Implantate, die entweder auf sehr wenige Bildpunkte
beschränkt oder deutlich größer als ein normales Auge waren.

Der israelische Physiker Zeev Zalevsky hat nun eine wesentlich praktikablere Lösung vorgestellt:

Jüdische Allgemeine / KULTUR / Medizintechnik - Mit den Augen tasten

Paradise Lost – warum wir neue Wege zur Hilfsmittelversorgung brauchen | Blind-Text


Paradise Lost – warum wir neue Wege zur Hilfsmittelversorgung brauchen
 




Ipad

Es müssen paradiesische Zustände gewesen sein: noch vor nicht allzu langer
Zeit konnte man ein Hilfsmittel bei der Krankenkasse beantragen und die
haben es, nach einer aus ihrer Sicht angemessenen Wartezeit, die einen
Hauch von Planwirtschaft hatte – bezahlt. Heute sind Ablehnungsschreiben
scheinbar fest in den Druckern der KKs verankert, die Wartezeit
erinnert aber immer noch an die Sowjetunion.

Gleichzeitig hat sich der Pool an Hilfsmitteln unglaublich erweitert.

Paradise Lost – warum wir neue Wege zur Hilfsmittelversorgung brauchen | Blind-Text

2013-07-28

"FAZ": Paralympics-Sieger Czyz beendet Karriere | Südwest Presse Online

"FAZ": Paralympics-Sieger Czyz beendet Karriere

Wojtek Czyz beendet als einer der erfolgreichsten deutschen Paralympics-Starter seine Karriere.
Autor: dpa |

Wojtek Czyz holte bei Olympia 2012 in London die Bronzemedaille über 100 Meter. Foto: Kerim Okten

Nachdem der 32-Jährige die derzeitigen Leichtathletik-Weltmeisterschaften der Behinderten in Lyon wegen einer Verletzung verpasst hatte, will er am 30. August in Eisenberg/Pfalz seinen letzten Wettkampf bestreiten
(...)
Zukünftig will der Sprinter mit seinem Projekt "Sailing4Handicaps" Behinderten in weniger wohlhabenden Ländern helfen, an Prothesen zu kommen. "Mit dieser Erfahrung reifte der Entschluss in mir, als erster mehrfacher paralympischer Champion um die Welt zu segeln. Mein Ziel: Hilfe zur Selbsthilfe", schrieb er auf seiner Internetseite.
"FAZ": Paralympics-Sieger Czyz beendet Karriere | Südwest Presse Online

 http://www.sailing4handicaps.de/wp-content/uploads/2013/05/Sailing4handicaps_logo_web.png

 Neue Perspektiven durch Prothesen | Sailing4HandicapsSailing4Handicaps

2013-06-10

Bericht: Kassen zahlen zu wenig Geld für Schwerhörige – Epoch Times Deutschland

Aktuelle Nachrichten – Pflege

Bericht: Kassen zahlen zu wenig Geld für Schwerhörige

Epoch Times Deutschland
10.06.2013

Hörgerät Foto: über dts Nachrichtenagentur
Hörgerät
Foto: über dts Nachrichtenagentur

Die Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) erstatten angeblich seit Jahren zu wenig Geld für Hörgeräte. Wie die "Bild-Zeitung" (Montagausgabe) berichtet, soll zwar der Festbetrag, den schwerhörige Patienten von den Kassen erhalten, von jetzt 421,28 Euro auf 785 Euro steigen. Das Bundessozialgericht habe aber bereits 2009 den Durchschnittsbetrag auf 1.000 Euro festgelegt und verfügt, dass Kassen bei Bedarf sogar für teurere Hörgeräte zahlen müssen (Az.B3 KR 20/08 R).

Bericht: Kassen zahlen zu wenig Geld für Schwerhörige – Epoch Times Deutschland

2013-06-01

iX über barrierefreie Smartphones und Tablets | Heise Medien Gruppe

iX über barrierefreie Smartphones und Tablets

Mobiles Internet für Menschen mit Behinderungen

Hannover, 22. Mai 2013 – Mit der glatten berührungs­sensiti­ven Oberfläche ohne spürbare Markierungen können Smartphones von Haus aus nicht mit Barrierefreiheit punkten. Doch die Macher von iOS und Android haben etliche Funktionen eingebaut, die Blinden oder Sehbehin­derten die Bedienung erleichtern, schreibt das IT-Profimagazin iX in seiner aktuellen Juni-Ausgabe. Windows Phone hingegen hat noch Nachholbedarf. 

weiterlesen:

iX über barrierefreie Smartphones und Tablets | Heise Medien Gruppe

2013-05-13

Taub und trotzdem hören: 8. bundesweiter Aktionstag zum Cochlea-Implantat am 8. Juni | medcom24


Taub und trotzdem hören: 8. bundesweiter Aktionstag zum Cochlea-Implantat am 8. Juni


Taub und trotzdem hören! – über die Chancen, die das CI für viele hörgeschädigte Menschen bietet, informiert der 8. Deutsche Cochlea-Implantat-Tag (Foto: Matthias Georgi, Heidelberg)
Taub und trotzdem hören, heißt es am 8. Juni beim bundesweiten Cochlea-Implant-Tag, zu dem die Deutsche Cochlear Implant Gesellschaft e. V. (DCIG) und die ihr angeschlossenen Regionalverbände zum mittlerweile achten Mal alle hörgeschädigten und alle hörenden Interessenten einladen. Mit dem Cochlea-Implantat (CI), einer Innenohrprothese, können gehörlos geborene Kinder das Hören und die gesprochene Sprache erlernen und hochgradig hörgeschädigte Erwachsene den Hörsinn zurückgewinnen. Mit ihrem Aktionstag wollen die Organisatoren über die Chancen einer CI-Versorgung sowie über die besonderen Herausforderungen eines Lebens mit Hörschädigung informieren. Unterstützt wird der CI-Tag auch durch Rockmusiker Peter Maffay, der die Schirmherrschaft übernommen hat.
Taub und trotzdem hören: 8. bundesweiter Aktionstag zum Cochlea-Implantat am 8. Juni | medcom24

2013-02-18

7.200 Stifte führen Blinde in die Windows-Welt - innovation.mfg.de - ein Service der MFG Baden-Württemberg

7.200 Stifte führen Blinde in die Windows-Welt

16.02.2013 | Metec Ingenieur AG aus Stuttgart ermöglicht Blinden den PC ebenso souverän zu bedienen wie Sehende
7.200 Stifte führen Blinde in die Windows-Welt. 7.200 Stifte führen Blinde in die Windows-Welt. (Bild: Metec Ingenieur AG)
 
Der Metec Ingenieur AG aus Stuttgart ist ein technologischer Durchbruch geglückt, der es blinden und sehbehinderten Menschen ermöglicht, den PC ebenso souverän zu bedienen wie Sehende. Das grafikfähige Stiftdisplay „HyperBraille“ vermittelt einen strukturierten Überblick über den gesamten Bildschirminhalt. Das Display kann Textabsätze, Tabellen, Menüs und andere Elemente der Benutzeroberfläche darstellen und räumliche Strukturen sowie grafische Symbole erschließen. HyperBraille für Windows wird zunächst in Schulen und Universitäten zum Einsatz kommen, im nächsten Schritt sollen Pilotarbeitsplätze eingerichtet werden.
Den meisten der rund 145.000 Blinden und über 500.000 Sehbehinderten in Deutschland gelingt es, ihren Alltag ganz gut zu meistern. Wenn es aber darum geht, sich selbstständig Zugang zu Texten, Tabellen, Menüs, Grafiken und anderen Elementen der Windows-Benutzeroberfläche zu verschaffen, sind sehbehinderte und blinde „User“ stark benachteiligt.
7.200 Stifte führen Blinde in die Windows-Welt - innovation.mfg.de - ein Service der MFG Baden-Württemberg

2012-12-18

Elektroden im Kopf: Gelähmte Frau steuert Roboterhand mit ihren Gedanken - Zukunftsmedizin - FOCUS Online - Nachrichten


Elektroden im Kopf 

Gelähmte Frau steuert Roboterhand mit ihren Gedanken

Montag, 17.12.2012, 16:03

Roboter-Hand, Jan Scheuermann, USA
UPMC Die vom Hals abwärts gelähmte Jan Scheuermann steuert eine Roboterhand mit ihren Gedanken
In den USA ist es Ärzten gelungen, einer vom Hals abwärts gelähmten Frau Elektroden im Gehirn einzupflanzen, mit denen sie eine Roboterhand steuern kann. Die Elektroden „lesen“ dabei die Gedanken der Frau.
...
Elektroden im Kopf: Gelähmte Frau steuert Roboterhand mit ihren Gedanken - weiter lesen auf FOCUS Online:
Elektroden im Kopf: Gelähmte Frau steuert Roboterhand mit ihren Gedanken - Zukunftsmedizin - FOCUS Online - Nachrichten

2012-10-01

Senioren ziehen Roboter dem Altenheim vor | lokalmatador.de


Serviceroboter für Senioren

Senioren ziehen Roboter dem Altenheim vor

14.09.2012, In den nächsten Jahren werden Haushaltsroboter und automatisierte Lösungen für ältere Menschen zunehmend in die Haushalte einziehen und auch Pflegeaufgaben übernehmen. Senioren ziehen Roboter dem Altenheim vor | lokalmatador.de

2012-07-26

Mit den Augen schreiben - derStandard.at › Gesundheit

Mit den Augen schreiben

26. Juli 2012, 20:00
  • Artikelbild
    foto: pixelio.de/c. falk
    Mit ein wenig Übung gelang es fünf von sieben Probanden kurze Wörter durch die Bewegung der Augen darzustellen.

Augenbewegungen wurden aufgezeichnet und am Bildschirm als Schreibschrift dargestellt

Menschen können lernen, mit den Augen in Schreibschrift zu kommunizieren. Wie der französischer Wissenschafter Jean Lorenceau im Fachblatt "Current Biology" berichtet, ist es mit ein wenig Übung möglich, die Augen kontrolliert und fließend in alle Richtungen zu bewegen. Die Technik sei vor allem für gelähmte Menschen interessant, die sich über die "Augenschrift" schnell und auf persönliche Weise mitteilen könnten, ist der Forscher überzeugt.
Mit den Augen schreiben - Muskeln und Skelett - derStandard.at › Gesundheit

2012-07-14

Augensteuerung für Patienten bald extrem günstig - Dank Videospielen - Digital - krone.at

Augensteuerung für Patienten bald extrem günstig

13.07.2012, 12:36
Foto: YouTube.com / Video: YouTube.com
Eine Möglichkeit, den PC nur über die Augen zu steuern und sich so auch mitzuteilen, könnte für kranke und behinderte Menschen schon bald extrem günstig sein. Möglich wird das laut britischen Forschern durch Kameras, die eigentlich für Spielekonsolen produziert werden und daher besonders billig sind.
Augensteuerung für Patienten bald extrem günstig - Dank Videospielen - Digital - krone.at

2012-04-19

Schwerhörigkeit: die ignorierte Volkskrankheit | all-in.de - das Allgäu online!

Schwerhörigkeit: die ignorierte Volkskrankheit

Gerade im Alter verbreitet – Oft nicht erkannt – Hörgeräte können helfen

Bei der Unterstützung von Schwerhörigen ist Marktoberdorf auf einem guten Weg, wenn auch noch nicht am Ziel. Laut Waltraud Joa, der Behindertenbeauftragten des Landkreises Ostallgäu, gibt es in öffentlichen Gebäuden immer mehr induktive Höranlagen.
Schwerhörigkeit: die ignorierte Volkskrankheit | all-in.de - das Allgäu online!

2012-02-16

Das Handicap fest im Griff | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

WÜRZBURG
Das Handicap fest im Griff

Jutta Neddermeyer hat gelernt, mit ihrer Blindheit zu leben – Der Computer hilft dabei
  • Umweg:Die blinde Jutta Neddermeyer überprüft am Computer die Termine der nächsten Wochen. Der Zeigefinger der linken Hand fährt über die Braille-Zeile der Tastatur, während der Computer aus dem Kalender vorliest. Den Bildschirm braucht sie nicht.
    Foto: J. Fraune
Für Sehende ist es schwer vorstellbar, was es bedeutet blind zu sein. Ein selbstständiges Leben mit einer starken Sehbehinderung erscheint ausgeschlossen. Doch trotz der vielen Hindernisse meistern viele blinde und sehbehinderte Menschen ihren Alltag und ihren Beruf ohne fremde Hilfe. (...)
Die Auseinandersetzung mit dem Thema Blindheit ist wichtig – persönlich und gesellschaftlich. In den letzten Jahren stieg die Zahl der Sehbehinderten und Blinden in Europa stetig an. In Deutschland gibt es heute geschätzte 500 000 Sehbehinderte und Blinde. Das liegt vor allem daran, dass die Menschen immer älter werden. Doch durch Unfall, Krankheit oder Medikamentenunverträglichkeit kann jeder von heute auf morgen erblinden.

Das Handicap fest im Griff | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

2012-02-08

Accessibility ist auch bei Smartphones ein wichtiges Thema | Mobile Kommunikation - Medienmitteilungen

Accessibility ist auch bei Smartphones ein wichtiges Thema

Accessibility

07.02.2012 - 15:50 - Kategorie: Mobile Kommunikation - (ptext)
Markus , Inhaber des Unternehms -Software, hat sich in den letzten Monaten intensiv mit dem Thema bei Smartphones beschäftigt. Für Menschen mit Behinderung ist ein Smartphone nicht nur ein Mobiltelefon, sondern ein wichtiges Hilfsmittel.
Seit Markus Lemcke ein Smartphone mit Android hat, ist er von diesem Telefon begeistert. Für ihn als Mensch mit Behinderung ist sein Smartphone ein wichtiges Hilfsmittel.
Accessibility ist auch bei Smartphones ein wichtiges Thema | Mobile Kommunikation - Medienmitteilungen

2012-01-25

Neue App hilft Behinderten beim Tankstopp | autogazette.de das Auto Magazin

25. Januar 2012

Neue App hilft Behinderten beim Tankstopp

Eine neue App soll Behinderten beim Tankstopp helfen.
Eine neue App soll Behinderten beim Tankstopp helfen. © RehaScout
Die Fahrt an eine Tankstelle kann für Behinderte zu einem Problem werden. Mit einer neuen App für Smartphones kann nun im Vorfeld geklärt werden, wo Autofahrer mit Behinderung eine Hilfestellung erhalten.

Neue App hilft Behinderten beim Tankstopp | autogazette.de das Auto Magazin

2011-12-16

Rollstuhlfahrer in vier Wänden "gefangen" - Freie Presse


Rollstuhlfahrer in vier Wänden "gefangen"

Weil die Krankenkasse keine Rampe bewilligt, sitzt ein schwer behinderter Mann in seiner Wohnung fest

 Nur zwei Stufen. Doch für Rollstuhlfahrer Andreas Block stellen sie ohne Hilfsmittel eine unüberwindbare Hürde dar.
Nur zwei Stufen. Doch für Rollstuhlfahrer Andreas Block stellen sie ohne Hilfsmittel eine unüberwindbare Hürde dar.

Foto: Publicpix

Aue. Andreas Block hat Angst: Seit Montag ist er in seiner kleinen Wohnung an der Schwarzenberger Straße in Aue praktisch eingesperrt. Der 43-Jährige - durch eine angeborene, sich verschlimmernde Krankheit schwerstbehindert - kann sich nur mit fremder Hilfe oder unter großer Anstrengung mit zwei Gehhilfen einige Meter fortbewegen.
Rollstuhlfahrer in vier Wänden "gefangen" - Freie Presse

2011-12-07

Vodafone | Europäischer Award für Wheelmap aus Berlin

Pressemitteilung vom 07.12.2011 | 12:47
Pressefach: Vodafone
Europäischer Award für Wheelmap aus Berlin


• Applikationen als Hilfswerkzeug für ältere und behinderte Mitbürger
• “Smart Accessibility Award” der Vodafone Foundation und des European Disability Forum (EDF)
• Vodafone unterstützt Verbreitung der prämierten Applikationen

Düsseldorf/Brüssel, 7. Dezember 2011. EU-Kommissarin Neelie Kroes und Vodafone Konzernchef Vittorio Colao haben in Brüssel die Sieger des mit 200.000 Euro dotierten Wettbewerbs „Smart Accessibility Award“ ausgezeichnet. Diese Initiative der Vodafone Foundation zeichnet Applikationen (Apps) für mobile Endgeräte aus, die die Lebensqualität von älteren Menschen und Menschen mit Behinderung verbessern und ihnen die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erleichtern sollen. Unterstützt wurde der EU-weite Wettbewerb unter anderem vom European Disability Forum (EDF). Diese gemeinnützige Organisation vertritt die Interessen von 80 Millionen europäischen Bürgern mit Behinderung. Unter den vier europaweiten Preisträgern findet sich auch Wheelmap, eine Entwicklung des Berliner Vereins „Sozialhelden e.V.“

"Vodafone verpflichtet sich, alles in seiner Macht stehende zu tun, um Menschen jeden Alters und jeden Behinderungsgrades zu unterstützen: Wir wollen die Smartphone-Revolution auf möglichst viele Personengruppen ausweiten", sagte Konzernchef Vittorio Colao bei der Preisverleihung. EU-Kommissarin Neelie Kroes zeigte sich davon überzeugt, dass jeder von der digitalen Revolution profitieren kann. "Wir brauchen entsprechende Smartphone Apps für alle Bevölkerungsgruppen. Ich gratuliere den Gewinnern des Smart Accessibility Awards und der Vodafone Foundation. Sie tragen dazu bei, dass die Vorteile des Smartphones allen Europäern zugute kommen."

Aus Deutschland stammt die App Wheelmap - eine Onlinekarte für Rollstuhlfahrer. Ausgezeichnet in der Kategorie „Mobilität“ zeigt Wheelmap in einer Karte die Rollstuhltauglichkeit und Zugänglichkeit von öffentlichen Bereichen wie Cafés, Museen, Hotels und Geschäften. Über 170.000 Plätze - zumeist in deutschen Städten - wurden bislang von Nutzern markiert, etwa zwei Drittel davon sind für barrierefrei befunden worden. Für Raul Krauthausen, Vorstand der Sozialhelden, ist der Award eine richtungweisende Verpflichtung: "Das ist unser erster europäischer Preis - wir sind überwältigt und froh. Das unterstützt uns bei der Internationalisierung des Projektes. Unsere App in andere Länder zu erweitern, ist unser nächstes Anliegen", so der 31jährige. Er ist durch eine Glasknochenkrankheit Rollstuhlnutzer und einer der Ideengeber für die Applikation. Erste Einträge in Wheelmap gibt es bereits für Kanada, Japan und der Türkei. Die Onlinekarte ist in 13 Sprachen verfügbar. Die rund 20 Sozialhelden engagieren sich weitgehend ehrenamtlich, der Verein hat nur vier angestellte Mitarbeiter.

Die weiteren Preisträger:

Die Help Talk (Kategorie Wohlbefinden) ist für Menschen konzipiert, die auf Dauer oder zeitweise nicht in der Lage sind, durch Sprache zu kommunizieren, etwa nach einem Schlaganfall. Die Applikation enthält eine Reihe von Aussagen, die durch Symbole dargestellt sind. Werden diese Symbole gedrückt, werden Grundbedürfnisse oder Wünsche wie „Ich habe Durst“ oder „Ich habe Schmerzen“ vom Gerät „gesprochen“.

Der Zoom Plus Magnifier (Kategorie Leben in Unabhängigkeit) bietet Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit, bei Farbblindheit, Kurz-und Weitsichtigkeit sowie bei Lese-Rechtschreibschwäche, die Möglichkeit, mittels des Magnifiers die Bildschärfe bei Texten zu erhöhen und die Schrift- und Hintergrundfarben anzupassen.

Der BIG Launcher (Kategorie Gesellschaftliche Teilhabe) ist ein anpassbarer Android Home-Bildschirm für ältere oder sehbehinderte Menschen. Für alle grundlegenden Funktionen des Telefons - wie Telefonie, SMS, Kamera, Galerie, SOS-Taste und installierte Anwendungen - werden extra große Tasten und Schriftarten genutzt.

Die ausgezeichneten Applikationen werden Vodafone-Kunden mit Android Smartphones zur Verfügung gestellt.


Vodafone Deutschland
ist mit 12.000 Mitarbeitern und rund neun Milliarden Euro Umsatz einer der größten und modernsten Telekommunikationsanbieter in Europa. Als innovativer und integrierter Technologie- und Dienstleistungskonzern mit Hauptsitz in Düsseldorf steht Vodafone Deutschland für Kommunikation aus einer Hand: Mobilfunk und Festnetz sowie Internet und Breitband-Datendienste für Geschäfts- und Privatkunden. Kontinuierliche Entwicklungen, zahlreiche Patente sowie Investitionen in neue Produkte, Services und das moderne Netz haben Vodafone zum Innovationsführer im deutschen Telekommunikationsmarkt werden lassen. Im Juli 2011 untersuchte die Stiftung Warentest die Netze aller vier deutschen Netzbetreiber und zeichnete das Netz von Vodafone mit dem Qualitätsurteil „Gut (2,4)“ aus. Vodafone stellt sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung. Die Vodafone Stiftung Deutschland initiiert und fördert als gesellschaftspolitischer Think-Tank zahlreiche Programme auf den Feldern Bildung, Integration und soziale Mobilität. Das Unternehmen gehört zur Vodafone Group. Weitere Informationen unter www.vodafone-deutschland.de.


Pressekontakt:
Paul Gerlach
+49 (0) 211 533-6658
+49 (0) 211 533-5500

Düsseldorf - Veröffentlicht von pressrelations

Vodafone | Europäischer Award für Wheelmap aus Berlin | Pressemitteilung | Pressemeldung

2011-11-13

Darboven IDEE-Förderpreis 2011: Demenzfilm-Produzentin Sophie Rosentreter erhält zweiten Preis | Kostenlose Pressemitteilungen

Darboven IDEE-Förderpreis 2011: Demenzfilm-Produzentin Sophie Rosentreter erhält zweiten Preis

Für ihre außergewöhnliche Idee, Filme für Menschen mit Demenz zu produzieren und eine interaktive Beschäftigungsmethode daraus zu entwickeln, hat die ehemalige MTV-Moderatorin Sophie Rosentreter den zweiten Preis des Darboven IDEE-Förderpreis 2011 erhalten.
Demenzfilm-Produzentin Sophie Rosentreter erhält zweiten Preis
Zweiter Platz beim Darboven IDEE-Förderpreis 2011: Albert Darboven gratuliert am 10. November 2011 im Hamburger Rathaus Sophie Rosentreter.
Hamburg. Zum 10. Mal wurde in diesem Jahr der Wettbewerb um den vom Hamburger Unternehmer Albert Darboven gestifteten Darboven IDEE-Förderpreis 2011 ausgeschrieben. Aus den 132 eingereichten Bewerbungen wählte eine siebenköpfige Jury - angeführt von Dr. Henning Voscherau - fünf Finalistinnen aus. Sie präsentierten den Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft ihre außergewöhnlichen Geschäftsideen noch einmal persönlich. Einen Tag später, 10.11.2011, wurde Sophie Rosentreter (35) im Hamburger Rathaus der zweite Preis für ihr Unternehmen Ilses weite Welt GmbH & Co. KG überreicht.
“Allein schon die Tatsache, es in die Runde der letzten Fünf geschafft zu haben, hat mich unendlich glücklich gemacht. Und nun sogar der zweite Platz! Das ist für mich eine große Auszeichnung und ein Ansporn, meinen Weg konsequent weiterzuverfolgen “, freut sich die Hamburger Existenzgründerin. Sie hatte nach dem Tod ihrer an Alzheimer erkrankten Großmutter Ilse begonnen, Filme speziell für Menschen mit Demenz zu produzieren und mit Hilfe von Gerontologen, Altenpflegefachkräften und Ergotherapeuten daraus ein interaktives System für die Beschäftigung demenziell veränderter Menschen entwickelt.
Der große Zuspruch, den sie seitdem aus der Altenpflege und von Angehörigen erhält, hat sie darin bestärkt, das Thema Demenz in die Öffentlichkeit zu tragen. Sie sieht ihre Aufgabe darin, aufzuklären und Verständnis zu schaffen für die Betroffenen und die Angehörigen, ehrenamtlich Engagierten und beruflich Pflegenden zu unterstützen und ihnen Gehör zu verschaffen.
Der Darboven IDEE-Förderpreis 2011 wird seit 1997 alle zwei Jahre vergeben und würdigt neben der Geschäftsidee und dem zu erwartenden unternehmerischen Erfolg auch das persönliche Engagement der Gründerin. Ebenso bewertet werden der Innovationsgrad ihrer Geschäftsidee sowie die geschaffenen oder zu erwartende Zahl der Arbeitsplätze. “Wir wollen nicht nur zum Schritt in die Selbständigkeit aufrufen, wir wollen einen Schritt in das unternehmerische Risiko handfest begleiten und mit unseren Möglichkeiten den Weg junger Unternehmerinnen in die Selbständigkeit ebnen”, so Albert Darboven, Inhaber und Geschäftsführer des Hamburger Traditionsunternehmens J.J. Darboven.
Der Text ist frei verfügbar. Bei Verwendung bitten wir freundlichst um Beleg, kurze Information oder Link.
Rund 840.000 Menschen mit Demenz werden derzeit von ihren Angehörigen zu Hause betreut und versorgt, weitere 360.000 leben in Pflegeheimen. Weil die Betroffenen nur noch über ihre Gefühle zu erreichen sind, fällt es den Menschen in ihrer Umgebung immer schwerer, Kontakt mit ihnen aufzunehmen und sich mit ihnen zu beschäftigen.
Die ehemalige MTV-Moderatorin Sophie Rosentreter hat ihre demenzkranke Großmutter Ilse neun Jahre lang bis zu ihrem Tod begleitet und dabei Wege in ihre Welt gefunden. Heute konzipiert sie Filme für Menschen mit Demenz, dazu thematisch abgestimmte Begleitbücher zur Beschäftigung und ergänzende Gegenstände zum Fühlen und Ertasten. (..)

Darboven IDEE-Förderpreis 2011: Demenzfilm-Produzentin Sophie Rosentreter erhält zweiten Preis | Kostenlose Pressemitteilungen

2011-11-09

DAISY und die Beihilfe | Rechtslupe

DAISY und die Beihilfe


10. November 2011 | Beamtenrecht
DAISY-Abspielgeräte sind keine Gegenstände, die der allgemeinen Lebenshaltung unterliegen. Sie sind vielmehr beihilfefähige Hilfsmittel, da die Geräte von Seiten des Herstellers auf die Bedürfnisse blinder und sehbehinderter Menschen abgestimmt wurden, um diesen einen strukturierten interaktiven Zugriff auf unterschiedliche schriftliche Medien im DAISY-Standard zu ermöglichen.
Der Einordnung als Hilfsmittel steht nicht entgegen, dass das DAISY-Abspielgerät auch von Gesunden benutzt werden kann. Vielmehr ist entscheidend, ob der zu beurteilende Gegenstand von diesem Personenkreis üblicherweise benutzt wird.
“DAISY” ist eine Kurzform für heißt: “Digital Accessible Information System” und bezeichnet die Standards und Technologien, die von den Blindenbüchereien der Welt für eine neue digitale Hörbuchgeneration entwickelt worden sind. Bisher wurden Hörbücher für Blinde und Sehbehinderte auf Audiokassetten angeboten. Da die im kommerziellen Hörbuchmarkt häufig eingesetzte Audio-CD aus Speicher- und Navigationsgründen für vollständig aufgesprochene Hörbücher ungeeignet ist, wurde ein neues digitales Medium entwickelt werden – DAISY. Auf eine DAISY-CD passen bis zu 40 Stunden lange Hörbücher, bzw. mehrere kürzere Bücher, auf eine handelsübliche Audio-CD hingegen lediglich bis zu 80 Minuten. Der Leser kann auf einer DAISY-CD wie in einem richtigen Buch blättern, es von der ersten bis zur letzten Seite lesen oder einfach von Kapitel zu Kapitel springen. Auch Seiten- bzw. Satzsuche ist in manchen Büchern möglich. Die Anzahl der Hierarchiestufen ist vom Informationsgehalt des Buches abhängig. Für Sachliteratur, z. B. Nachschlagewerke oder Kochbücher, werden mehr Suchebenen angeboten als für Romane.

DAISY und die Beihilfe | Rechtslupe
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