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2013-06-29

Pflegebericht: Die Krux mit den zwei Milliarden


Ärzte Zeitung, 28.06.2013

     
 

 

Pflegebericht

Die Krux mit den zwei Milliarden

Jetzt ist es amtlich: Die Republik hat einen neuen Begriff für Pflegebedürftigkeit. Bloß wieviel Geld dafür benötigt wird, darüber schweigt sich der Bericht des Pflegebeirats aus - zumindest offiziell.
Von Sunna Gieseke
Pflegebericht: Die Krux mit den zwei Milliarden

2013-06-27

Expertenbericht: Zeitmessung bei Pflege soll entfallen | tagesschau.de


Expertenbeirat legt Pflegebericht vor

Zeitmessung bei Pflege soll entfallen

Menschen mit Demenz und psychischen Erkrankungen sollen nach Vorschlägen eines Expertenbeirats der Bundesregierung in Zukunft mehr Leistungen aus der Pflegeversicherung bekommen. Das Gremium legte Gesundheitsminister Daniel Bahr einen Bericht vor, der ein neues Begutachtungsverfahren vorsieht.
Expertenbericht: Zeitmessung bei Pflege soll entfallen | tagesschau.de

2013-05-16

Ambulante Pflege: Ministerin Steffens dringt auf Reformen


Ärzte Zeitung, 16.05.2013

  
 
Ambulante Pflege

 

Ministerin Steffens dringt auf Reformen

KÖLN. Die nordrhein-westfälische Gesundheits- und Pflegeministerin Barbara Steffens (Grüne) macht sich für bessere Rahmenbedingungen für Pflegekräfte in den ambulanten Diensten stark. (...)
"Ohne eine wirkliche Strukturreform mit einem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und eine bessere Finanzierung der ambulanten Versorgung werden wir das Ziel, ambulant vor stationär‘ nicht erreichen können", sagte Steffens.
Ambulante Pflege: Ministerin Steffens dringt auf Reformen

2013-04-21

Zuviel Stress, zu wenig Zeit - ambulante Pflegedienste schlagen Alarm | WAZ.de


Pflege

Zuviel Stress, zu wenig Zeit - ambulante Pflegedienste schlagen Alarm

20.04.2013 | 16:56 Uhr
Zuviel Stress, zu wenig Zeit - ambulante Pflegedienste schlagen Alarm
Es bleibt zu wenig Zeit für die Pflege der Patienten, beklagen die Wohlfahrsverbände.Foto: Michael May
Düsseldorf.   Geld- und Zeitmangel bedrohen Qualität der Betreuung. Wohlfahtsverbände fordern mehr Geld von den Krankenkassen. Nur zwei Prozent der Ausgaben gehen in die häusliche Pflege, so die Dienste. Dabei steigt die Zahl der pflegebedürftigen Menschen stark an.
Zuviel Stress, zu wenig Zeit - ambulante Pflegedienste schlagen Alarm | WAZ.de

Gemeinsame Aktion von Sozialstationen : Zeit für Pflege ist zu knapp - Ahlen - Westfälische Nachrichten


Sa., 20.04.2013

Gemeinsame Aktion von Sozialstationen Zeit für Pflege ist zu knapp

Ahlen - 
Das Hupkonzert der 38 Autos zog alle Blicke auf sich und so sollte es auch sein. Mit einem Autokorso und Infoständen machten die Sozialstationen von Caritas, Awo und BHD-Land am Samstag darauf aufmerksam, dass in der Ambulanten Pflege die Situation immer kritischer wird.
Von Sabine Tegeler
Gemeinsame Aktion von Sozialstationen : Zeit für Pflege ist zu knapp - Ahlen - Westfälische Nachrichten

Häusliche Pflege : Zwölf Minuten für Tabletten, Tropfen und tschüs! - Nachrichten Regionales - Düsseldorf - DIE WELT

 21.04.13

Häusliche Pflege

Zwölf Minuten für Tabletten, Tropfen und tschüs!

Immer mehr Kranke und Alte lassen sich zu Hause pflegen. Doch die Pflegedienste beklagen einen Zeitdruck, der die Qualität gefährde. Eine Lösung wäre mehr Geld – aber woher soll es kommen? Von
Häusliche Pflege : Zwölf Minuten für Tabletten, Tropfen und tschüs! - Nachrichten Regionales - Düsseldorf - DIE WELT

2012-11-29

Pflege im Minutentakt - WDR MEDIATHEK - WDR.de

Pflege im Minutentakt - MEDIATHEK - WDR.de

Wie lange brauche ich morgens im Bad? Kann ich in Ruhe duschen? In unserem Pflegesystem bleibt dafür keine Zeit. Wenn der Medizinische Dienst der Krankenkassen festlegt, wieviel Pflege ein alter Mensch braucht, geht es um Minuten. Dagegen kämpft auch das Pflegeheim der Wuppertaler Diakonie an.
Ein Beitrag von Silvia Pauli , 26.11.2012

Pflege im Minutentakt - WDR MEDIATHEK - WDR.de

2012-09-06

Ehemalige Heimleiterin gründete eine Bürgerinitiative für mehr Menschenwürde in Pflegeheimen

 

Petition Für mehr Menschenwürde in den Pflegeheimen

Zu wenig Personal, schlechter Umgang mit Patienten. Die Missstände in Pflegeheimen sind seit langem bekannt. Annett Kleischmantat aus Leipzig will das nicht mehr hinnehmen. Vor einigen Wochen gründete die frühere Heimleiterin aus Leipzig die "Bürgerinitiative für eine Petition an den Deutschen Bundestag zur Überprüfung der Menschenwürde in Pflegeheimen und ambulanten Diensten". Nun sucht sie Unterstützer für das Thema. MDR INFO hat mit Frau Kleischmantat über ihr Anliegen gesprochen.

Eine ehemalige Pflegeheimleiterin klagt an

Annett Kleischmantat hat mehrere Pflegeheime geleitet. Personalmangel war an der Tagesordnung. Mit einer Petition an den Bundestag will sie für bessere Zustände kämpfen.
29.08.2012, 16:00 Uhr | 05:09 min




Produkt-Information
Rosenblätter im Irrgarten von Annett Kleischmantat von Deutsche Literaturgesellschaft (Gebundene Ausgabe - 30. November 2011)

 

Annett Kleischmantat (54) aus Leipzig

Information

Sie tritt für mehr Menschenwürde in Pflegeheimen und - diensten ein und gründete eine Bürgerinitiative, um mit einer Petition einen Anhörungstermin im Bundestag zu bekommen.

Quelle: MDR

Annett Kleischmantat (54) aus Leipzig | MDR.DE

Petition zur Überprüfung der Menschenwürde in Pflegeheimen - An Petition teilnehmen

Petition zur Überprüfung der Menschenwürde in Pflegeheimen - Wortlaut der Petition



 Man hat nur dann ein Herz,
wenn man es hat für andre.
Hebbel 


 Ist die Würde des (alten) Menschen gemäß Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland durch die  Vorgaben im Sozialgesetzbuch V und  XI ausreichend ermöglicht und geschützt ?   

 Die Petition fahndet nach Antworten zunächst bei den Politikern auf der Bundesebene.  Das ist ein guter Anfang.  Auf die Verwicklungen und Querverbindungen und Auswüchse innerhalb der Pflegebranche kommen wir dann automatisch zu sprechen! 

Begründung:  
 
  Seit unendlich vielen Jahren werden in der Politik reichlich Worte über menschenwürdige Pflege gewechselt. Die Minister kommen und gehen, die Reformen verglühen nach dem Pressegewitter wie eine Supernova im All. Was bleibt ist ein schwarzes Loch. Sie finden es auf Ihrem Dienstplan!  Landesrahmenverträge vereinbaren noch weniger Personal als es das Bundesgesetz hergibt. Wieso merkt das keiner auf Bundesebene??
 
Die Anzahl der Mitarbeiter auf den Dienstplänen in den Pflegeheimen bleiben seit Jahrzehnten unverändert niedrig, die ambulanten Dienste arbeiten ebenso seit Jahrzehnten nach den immer gleichen Leistungskatalogen im Minutentakt. Jedoch die Hilfsbedürftigkeit und Anzahl der Pflegebedürftigen und an Demenz Erkrankten nimmt stetig zu!
   

Im Schnitt sind 3 oder 4 Mitarbeiter in unseren Pflegeheimen im Frühdienst für 30 pflegebedürftige Menschen zuständig. Im Spätdienst sind es in der Regel noch weniger.  

  1. Wie ist es unter diesen Umständen möglich, dass jeder pflegebedürftige Mensch in unseren Pflegeheimen  täglich seine Mahlzeiten und  Getränke in dem Tempo erhält, wie er essen und schlucken kann?
  2.  Wie ist es unter diesen Umständen möglich, dass jeder pflegebedürftige Mensch in unseren Pflegeheimen so oft zur Toilette geführt bzw. bei diesen Verrichtungen unterstützt werden kann, wie er es wünscht und notwendig ist?
  3. Wie ist es unter diesen Umständen möglich, dass jeder pflegebedürftige Mensch in unseren Pflegeheimen  täglich die Möglichkeit der Unterstützung hat, sich nach seinem Tempo zu waschen, anzuziehen sowie Haare und Zähne zu pflegen?
  4. Wie ist es unter diesen Umständen möglich, dass jeder pflegebedürftige Mensch in unseren Pflegeheimen täglich die Möglichkeit hat, sein Bett zu verlassen, sich zu bewegen und an die frische Luft zu kommen?
  5. Wie ist es unter diesen Umständen möglich, dass jeder pflegebedürftige Mensch in unseren Pflegeheimen  auf einen Beistand hoffen kann, um nicht allein und einsam sterben zu müssen?
  6. Wie wird sichergestellt, dass aktiennotierte Anbieter von Pflege nicht die Menschenwürde an der Börse verzocken? Wer schützt Mitarbeiter und Bewohner vor Gier?
  7. Wie kann ohne Transparenz der betriebswirtschaftlichen Zahlen aller Betreiber sichergestellt werden, dass merkwürdige Immobiliengeschäfte, Quersubventionierungen, Personalunterbesetzungen bzw. Phantompersonal und  miserable Bezahlung sowie unmoralische Renditen nicht an der Tagesordnung sind? (Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten)
  8. Ist es menschenwürdig, wenn geistiger und körperlicher Verfall alter Menschen auch noch finanziell im Pflegesystem belohnt werden? (Ist die Erhaltung der Unabhängigkeit eines Menschen nicht das Würdigste aller Pflegeziele? Wieso wird das bestraft?)
  9. Ist es menschenwürdig, ein Pflegesystem zu haben, dass  die körperlichen Hilfestellungen dem alten Menschen in Minuten aufrechnet und zuteilt? Wo ist da Raum für die Individualität des alten Menschen?
  10. Sollten wir nicht endlich den aktuellen und zukünftigen Anforderungen einer alternden Gesellschaft  gerecht werden? (Mehr Zeit für die Arbeit. Mehr Unterstützung von pflegenden Angehörigen. Mehr Infrastruktur an ambulanten Angeboten.)  

2011-10-05

Für die Hilfe beim Ankleiden gibt es nur 2,37 Euro - Nürnberger Stadtanzeiger - nordbayern.de

Für die Hilfe beim Ankleiden gibt es nur 2,37 Euro

Caritas-Pfleger Uwe Rosenkranz berichtet von seinem Arbeitsalltag — Kaum Zeit für ein paar nette Worte - vor 2 Stunden

LANGWASSER - Immer mehr Pflegebedürftige, immer weniger Geld von den Krankenkassen. Ausbaden müssen das vor allem die Patienten und das Pflegepersonal. Der Job von Uwe Rosenkranz, Pfleger von der Caritas Sozialstation Nürnberg-Süd in Langwasser, ist oft ein Wettrennen gegen die Zeit.
Der 42-jährige Patient Hermann K. (re.) ist fast vollständig gelähmt und auf die Hilfe seines Pflegers Uwe Rosenkranz täglich angewiesen.
Der 42-jährige Patient Hermann K. (re.) ist fast vollständig gelähmt und auf die Hilfe seines Pflegers Uwe Rosenkranz täglich angewiesen.
Foto: Manuela Prill
Für seinen ersten Patienten um 6.35 Uhr sieht der Arbeitsplan genau neun Minuten vor. Neun Minuten für eine Blutdruckmessung, eine Injektion und die Medikamentengabe. Dann geht es schnell zum Nächsten. Bis 12.14 Uhr muss Uwe Rosenkranz noch elf weitere Patienten besuchen. Wenn er Früh- und Abenddienst hat, sind es an die 30 Besuche, die er an einem Tag absolviert. „Da rennt man durch“, sagt der 42-Jährige.


Seit fast 20 Jahren ist er in der Pflege tätig. Dass der Druck durch die Kostenschraube der Krankenkassen immer größer wird, kann er nur bestätigen. Der Leistungskatalog der Kassen ist streng reglementiert. 4,26 Euro darf sein Arbeitgeber zum Beispiel für eine Teilkörperwäsche bei den Kassen in Rechnung stellen. Für die Hilfe beim An- und Auskleiden gibt es 2,37 Euro.

Für jede Minute, die Rosenkranz länger als vorgesehen bei einem Patienten verweilt, bleibt die Caritas quasi auf den Kosten sitzen. Denn die Zeit für ein paar nette Worte, für Zuspruch und Zuhören kann nicht abgerechnet werden.
Für die Hilfe beim Ankleiden gibt es nur 2,37 Euro - Nürnberger Stadtanzeiger - nordbayern.de
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