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2014-02-25

Cartoon-Kampagne für Rücksicht | WAZ.de

Gehweg-Parken

Cartoon-Kampagne für Rücksicht

24.02.2014 | 18:00 Uhr



Cartoon-Kampagne für Rücksicht

Mit Cartoons wollen der Beirat für Menschen mit Behinderungen, der
Seniorenbeirat und die Stadt Iserlohn für ihre Kampagne „Parke nicht auf
unseren Wegen" um Aufmerksamkeit werben.Foto: Michael May
Iserlohn. 
Immer wieder haben Rollstuhlfahrer und Menschen mit
Rollatoren Probleme, wenn sie an auf dem Gehweg parkenden Autos
vorbeifahren müssen, weil die Verkehrsteilnehmer die Markierungen nicht
einhalten.
Erhobener Zeigefinger ist out. Humor ist in. Das beherzigen die Initiatoren der neuen Kampagne „Parke nicht auf unseren Wegen!“ Der Beirat für Menschen mit Behinderung, der Seniorenbeirat und die Stadt wählen diesen Weg mit Hilfe von Cartoon-Flyern, die künftig „Falschparker“ an ihren Autoscheiben vorfinden. Quasi eine gelbe oder eine rote Karte.

Cartoon-Kampagne für Rücksicht | WAZ.de

2012-03-31

Langenfeld/Monheim: Falschparker ohne Skrupel | RP ONLINE

Langenfeld/Monheim

Falschparker ohne Skrupel

VON THOMAS GUTMANN - zuletzt aktualisiert: 30.03.2012
Langenfeld/Monheim (RP). Menschen mit Behinderung erleben die "tollsten" Dinge, wenn sie einen für sie reservierten Parkplatz ansteuern. Da diejenigen, die ihnen den Stellplatz wegnehmen, dies meistens "nur mal eben" tun, sind Kontrollen schwierig.


Foto: RPO
Das Dreistete, was Samuel Küppers erlebt hat, geschah an der Langenfelder Hauptstraße in der Nähe des Berliner Platzes. "Die offensichtlich nicht-behinderte Dame, die ihren Wagen auf dem einzigen Behindertenparkplatz abgestellt hatte, plauderte, obwohl wir mit unserem Auto auf ihr Wegfahren warteten, ungerührt mit einer Bekannten weiter", erzählt der 15-jährige Langenfelder, der seit einem schweren Auto-Unfall vor sechs Jahren im Rollstuhl sitzt. Erst als seine Eltern die Frau angesprochen hätten, habe sie "peinlich berührt" gewirkt und den Parkplatz freigemacht. "Das Beste kommt aber noch", setzt Samuel seine Geschichte fort: "Gerade als wir im Begriff waren, unser Auto zu parken, huschte ein nicht-behinderter Mann mit seinem Wagen in die Lücke. Und hat auch noch gemotzt, als er einsehen musste, dass er da nicht stehen bleiben darf."
Langenfeld/Monheim: Falschparker ohne Skrupel | RP ONLINE

2011-08-14

Mit dem Kran ins Wasser -Wiesbadener Tagblatt -

Taunusstein

Mit dem Kran ins Wasser

04.08.2011 - TAUNUSSTEIN
Von Susanne Stoppelbein
ZERTIFIKAT Im sanierten Hahner Freibad gibt es alle Einrichtungen auch für Behinderte


Das Freibad in Hahn ist im Winter nicht nur aufwendig saniert, sondern auch behindertengerecht und barrierefrei ausgestattet worden. Dafür gab es ein Zertifikat vom VdK-Kreisverband. Neben einem Kran, mit dem Rollstuhlfahrer und andere körperbehinderte Menschen ins Wasser abgelassen werden können, gibt es geräumige Umkleiden, eine spezielle Dusche und eine Behindertentoilette sowie Schließfächer, an die man mit dem Rollstuhl heranfahren kann. Es gibt vier (bisher zwei) Behindertenparkplätze, jetzt direkt vor dem Freibadeingang. Außerdem sind alle Wege im sanierten Schwimmbad barrierefrei und kommen ohne größere Steigungen aus.
Außer bei der Einweihungsfeier hat Betriebsleiter Andreas Petry bislang noch nicht vom neuen, hydraulisch betriebenen Kran Gebrauch machen können. Zwar habe man zwei Stammgäste, die auch vor der Sanierung schon mit dem Rollstuhl gekommen seien. „Denen haben wir dann halt zu zweit unter die Arme gegriffen und ins Becken geholfen“, erklärt der Schwimmmeister. Nur mit dem Duschen sei es vor dem Umbau „halt ganz schlecht“ gewesen. Die Rollstuhlfahrer mussten zu Hause unter die Dusche. In diesem Jahr sei aber noch keiner von beiden da gewesen, vermutlich wegen des wenig einladenden Wetters, meint Petry.
Am heißen Dienstag wäre der Kran beinahe zum Einsatz gekommen, als ein geistig behinderter Jugendlicher mit seiner Mutter zum Schwimmen gekommen sei. Doch diesmal musste Petry die Besucher enttäuschen: Personen, die sich nicht selbstständig im Wasser halten können, dürfe er nur mit einer speziellen Schwimmweste hineinlassen, bat Petry um Verständnis. Er räumt ein, dass man einen solchen Fall bislang noch nicht bedacht habe. Man lerne dazu.
Vier Spinde sind eigens mit Behindertensymbol gekennzeichnet, die Behinderten-Umkleide, von der auch Familien profitieren sollen, ist viermal so groß wie die normalen. In der Behindertendusche fehlt noch eine Sitzvorrichtung. Der Kran selbst ist in eineinhalb Minuten am Beckenrand montiert, erklärt Petry, das Freibadpersonal sei jederzeit gerne behilflich.
„Wir sind der Stadt sehr dankbar, dass man uns die Möglichkeit gegeben hat, mitzureden“, sagt VdK-Kreisvorsitzender Ewald Jandl.

Wiesbadener Tagblatt - Mit dem Kran ins Wasser
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