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2013-10-29

Inklusive Schulentwicklung oder "Sonderpädagogisierung" der allgemeinen Schule? - bildungsklick.de


Inklusive Schulentwicklung oder "Sonderpädagogisierung" der allgemeinen Schule?


 
29.10.2013 - Geht mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland eine "Sonderpädagogisierung" der allgemeinen Schule einher und wird Inklusion zur Angelegenheit der Sonderpädagogik gemacht? Das fragt unsere Autorin Brigitte Schumann.
Inklusive Schulentwicklung oder "Sonderpädagogisierung" der allgemeinen Schule? - bildungsklick.de

2013-05-26

Steht die Sonderpädagogik der Inklusion im Weg? - BIZEPS-INFO

Text: Dr. Brigitte Schumann · 24. Mai 2013 05:31 Uhr

Steht die Sonderpädagogik der Inklusion im Weg?

Wie die Sonderpädagogik mit der menschenrechtlichen Verpflichtung zu Inklusion umgeht und sich ihren Einfluss auf die Bildungspolitik sichert.

Flagge Deutschland
Jahrzehntelang blieb das empirische Wissen über die negativen Effekte der Förderschule und die institutionelle Diskriminierung und Stigmatisierung der Förderschüler/innen ohne bildungspolitische Konsequenzen. Erst mit der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) sieht sich die Sonderpädagogik herausgefordert. Solange wie die Bildungspolitik jedoch "Inklusion" ohne Paradigmenwechsel betreibt, kann die Sonderpädagogik "alten Wein in neue Schläuche" füllen, so der Göttinger Neurobiologe Prof. Gerald Hüther.

Steht die Sonderpädagogik der Inklusion im Weg? - BIZEPS-INFO

2013-05-24

"Auf dem Weg zur inklusiven Schule" - bildungsklick.de




Nordrhein-Westfalen

"Auf dem Weg zur inklusiven Schule"

DVD gibt Einblicke in die Praxis des Gemeinsamen Lernens

Düsseldorf, 24.05.2013 - Inklusion in der Schule steht seit den Beschlüssen der nordrhein-westfälischen Landesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ganz oben auf der schulpolitischen Agenda. Gleichzeitig löst dieses Thema bei den am Schulleben Beteiligten unterschiedliche Reaktionen und Assoziationen aus; es ist mit Wünschen, aber auch mit Sorgen verknüpft.
Kinder und Jugendliche mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf, die in einem Klassenzimmer gemeinsam lernen – wie kann das konkret aussehen? Häufig fällt es Menschen, die bisher wenige Berührungspunkte mit dem Gemeinsamen Unterricht haben, schwer, sich solche Lernsituationen vorzustellen. Auf der Homepage des Schulministeriums sind ab sofort Filme, die einen anschaulichen Eindruck vermitteln, wie Inklusion gestaltet werden kann, für alle Interessierten in wenigen Klicks zu erreichen.
Das Ministerium für Schule und Weiterbildung hatte im Dezember 2011 das Zentrum für Medien und Bildung des Landschaftsverbands Rheinland mit der Produktion einer DVD beauftragt, die Einblicke in den Alltag von inklusiv arbeitenden Schulen in NRW eröffnet. Entstanden sind neun Filmsequenzen, die das Gemeinsame Lernen aus vielfältigen Perspektiven beleuchten und verschiedene Fragestellungen aufgreifen. Im 20-minütigen Einführungsfilm sowie sechs kurzen Themenfilmen werden sowohl Grundschulen als auch Schulen der Sekundarstufe gezeigt, die zum Teil auf eine jahrelange Praxis des Gemeinsamen Lernens zurückblicken können, zum Teil aber auch gerade erst begonnen haben. Bewusst wurden Schulen mit unterschiedlichen Ansätzen ausgewählt, um ein breites Spektrum an Beispielen aus dem schulischen Alltag zu zeigen. Schulleitungen und Lehrkräfte kommen dabei ebenso zu Wort wie Schülerinnen und Schüler und deren Eltern.
Die DVD "Auf dem Weg zur inklusiven Schule" wurde bereits an die Regionalen Bildungsbüros und die Schulämter versandt, mit der Bitte, sie an die Schulleitungen weiterzugeben. Ziel ist, den Schulen Impulse für die Praxis zu geben und sie zu ermutigen, sich auf den Weg des inklusiven Lernens zu begeben. Gleichzeitig soll das Material zur Diskussion aller Beteiligten anregen und angesichts unterschiedlichster Erwartungshaltungen deutlich machen, dass Inklusion ein Prozess ist, bei dem es nicht darauf ankommt, von Beginn an ein Idealbild zu realisieren.
Ministerin Löhrmann wünscht sich viele Zuschauerinnen und Zuschauer für die Filme: "Für manche ist Inklusion in der Schule bereits ein Thema, für andere kann es noch ein Thema werden. Ihnen allen lege ich die Filme der DVD ans Herz. Sie können dazu beitragen, Ängste abzubauen und Zuversicht zu vermitteln. Dabei wollen die Filme weder etwas vorschreiben noch idealisieren. Sie erzählen vielmehr davon, wie Inklusion im Schullalltag konkret gestaltet wird. Und sie zeigen auch, wie alle Beteiligten gemeinsam Wege finden, um Herausforderungen zu meistern. Einen Aspekt der Filme möchte ich besonders hervorheben: Die Filme nehmen alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen in den Fokus und machen deutlich, dass vom Gemeinsamen Lernen alle profitieren."
Die DVD kann zum Brennen unter www.schulministerium.nrw.de heruntergeladen werden. Die einzelnen Filme können auch online am PC angesehen werden. Darüber hinaus ist ein Begleitheft mit Inhaltsangaben zu den Filmsequenzen sowie weiterführenden Texten zum Download bereitgestellt. Alle Filme können wahlweise auch mit Gebärdensprache und mit Audiodeskription (Hörfilm) abgespielt werden.

Ansprechpartner

 
"Auf dem Weg zur inklusiven Schule" - bildungsklick.de

2013-01-07

Gemeinsam lernen: „Sonderpädagogen sind keine Vertretungslehrer“ | Berlin - Berliner Zeitung

Berlin
07.01.2013

Gemeinsam lernen„Sonderpädagogen sind keine Vertretungslehrer“

Von Martin Klesmann

        

Stefan Komoß (SPD), Bezirksbürgermeister von Marzahn-Hellersdorf
Stefan Komoß (SPD), Bezirksbürgermeister von Marzahn-Hellersdorf
Foto: BERLINER KURIER/THOMAS UHLEMANN
 
Geht es nach Bezirksbürgermeister Stefan Komoß (SPD) lernen in Marzahn-Hellersdorf bald alle behinderten und nichtbehinderten Kinder zusammen in Regel-Grundschulen.

Gemeinsam lernen: „Sonderpädagogen sind keine Vertretungslehrer“ | Berlin - Berliner Zeitung

2012-10-12

15. Oktober - Tag des weißen Stockes und Abschluss der Woche des Sehens | Pressemitteilung Woche des Sehens


15. Oktober - Tag des weißen Stockes und Abschluss der Woche des Sehens
Blinde und sehbehinderte Kinder brauchen mehr Fachpädagogen

Aachen/Berlin/Marburg (ots) - Anlässlich des "Internationalen Tags des weißen Stockes" der Vereinten Nationen am 15. Oktober schlagen drei Selbsthilfeorganisationen Alarm: Nach ihren Schätzungen fehlen in Deutschland 400 Blinden- und Sehbehindertenlehrer. So müssen blinde Kinder von Lehrern unterrichtet werden, die keine Blindenschrift können, und sehbehinderte von solchen, die sich mit Sehschärfe, Gesichtsfeld und Blendempfindlichkeit kaum auskennen.
Nur fünf Hochschulen vermitteln hierzulande das nötige Fachwissen, um Schülern mit Seheinschränkung alles beizubringen, was ihre sehenden Altersgenossen auch erfahren. Doch die wenigen Sonderpädagogen, die jedes Jahr ihren Abschluss machen, reichen bei weitem nicht aus, um die freien Stellen zu besetzen.
Verschärft wird das Problem dadurch, dass sich Deutschland durch die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet hat, für die Inklusion behinderter Menschen auch in der Beschulung zu sorgen. Das bedeutet, dass in Zukunft noch mehr Blinden- und Sehbehindertenpädagogen gebraucht werden als heute.
"Inklusion bedeutet unter anderem das Recht, in Wohnortnähe eine Regelschule zu besuchen", erklärt die Präsidentin des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes, Renate Reymann. "Das ist gut so, doch die Bundesländer stehlen sich aus ihrer Verantwortung, wenn sie die Behindertenrechtskonvention erst unterschreiben und dann nicht für die Ausbildung der nötigen Fachleute sorgen." Uwe Boysen, der Vorsitzende des Fachverbandes DVBS, plädiert für eine Wahlfreiheit von behinderten Kindern und deren Eltern zwischen Förderschule und Regelschule. Doch auch er meint: "Es muss dezentralere Strukturen geben, wenn die schulische Inklusion gelingen soll, und sie gelingt sicher nicht, wenn immer weniger Blinden- und Sehbehindertenlehrer ihre Kollegen an den Regelschulen unterstützen."
"Versuchen Sie mal jemandem, der nie gesehen hat, zu erklären, wie hoch der Kölner Dom ist", macht Ute Palm, die stellvertretende Vorsitzende von PRO RETINA Deutschland, den Bedarf an ausgebildeten Sonderpädagogen deutlich. "Für ihn hört die Wahrnehmung von Größenverhältnissen an den Körpergrenzen auf und also werden Sie es ihm Schritt für Schritt erfahrbar machen müssen." Für die Vermittlung von Lehrinhalten unterschiedlichster Art ist eine Spezial-Ausbildung unerlässlich. "Die schulische Inklusion darf kein Sparmodell auf Kosten behinderter Menschen werden", warnt Renate Reymann.
Hintergrundinformationen sowie Bildmaterial zur honorarfreien Verwendung unter: www.lehrermangel.dbsv.org
Tag des weißen Stockes
Seit 43 Jahren findet jährlich am 15. Oktober der "Internationale Tag des weißen Stockes" der Vereinten Nationen statt, an dem blinde Menschen auf ihre Möglichkeiten und Probleme in der Gesellschaft aufmerksam machen. Der Gedenktag geht auf US-Präsident Lyndon B. Johnson zurück, der fünf Jahre zuvor, am 15. Oktober 1964, in einem symbolischen Akt weiße Langstöcke an blinde Menschen übergeben hatte. Seit dem Jahr 2002 ist der 15. Oktober in Deutschland zugleich der Abschlusstag der Woche des Sehens.
Nach deutschem Recht ist ein Mensch blind, wenn er auf dem besser sehenden Auge selbst mit Brille oder Kontaktlinsen nicht mehr als 2 Prozent von dem sieht, was ein Mensch mit normaler Sehkraft erkennt. Wenn man weniger als 5 Prozent sieht, gilt man als hochgradig sehbehindert. Auch viele hochgradig sehbehinderte Menschen sind auf den weißen Stock angewiesen.
11. Woche des Sehens vom 8.-15. Oktober 2012
Die Woche des Sehens (www.woche-des-sehens.de) macht in diesem Jahr bereits zum elften Mal mit vielfältigen Aktionen bundesweit auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Situation blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und in den Entwicklungsländern aufmerksam. Schirmherrin der Initiative ist die Fernsehjournalistin Gundula Gause.
Die Partner
Getragen wird die Aufklärungskampagne von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird die Woche des Sehens von der Aktion Mensch und der Carl Zeiss Meditec AG.
Audiomaterial, Filme, in denen Sehbehinderungen simuliert werden, sowie Pressetexte und -bilder zur honorarfreien Verwendung zu den Themenbereichen Augengesundheit, Vorbeugung, Therapien, Hilfsmittel, Sehbehinderung und Blindheit finden Sie unter www.woche-des-sehens.de Gern vermitteln wir Ihnen Interviewpartner und Reportage-Themen!
Pressekontakt:
Michael Herbst, Geschäftsführer des Deutschen Vereins Blinder und 
Sehbehinderter in Studium und Beruf e.V. (DVBS)
Tel. 06421-94888-0, mobil 0176-30450171, E-Mail herbst@dvbs-online.de 
15. Oktober - Tag des weißen Stockes und Abschluss der Woche des Sehens | Pressemitteilung Woche des Sehens

2012-08-11

Starkes Echo auf Regierungspläne zur Behindertenkonvention

 Saarbrücken

Starkes Echo auf Regierungspläne zur Behindertenkonvention

Die Aussagen von Sozialminister Andreas Storm (CDU) zum Aktionsplan in Sachen UN-Behindertenrechtskonvention haben ein starkes Echo ausgelöst. Der Minister will, dass mehr behinderte Schüler Regelschulen besuchen. (Veröffentlicht am 10.08.2012)

    Saarbrücken. Kritik hat es jetzt vom Verband der Sonderpädagogik im Saarland zur Ankündigung von Sozialminister Andreas Storm (CDU) gehagelt, bis 2016 die Inklusionsquote von derzeit 41 auf „deutlich über 50 Prozent“ zu erhöhen. Der Sozialverband VdK begrüßt zwar generell Storms Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, sieht aber seitens der Landesregierung kein „neues Denken“. Und der Verein Miteinander Leben Lernen (MLL) vermisst wichtige Aspekte bei der frühkindlichen Förderung.

    Starkes Echo auf Regierungspläne zur Behindertenkonvention

    2012-07-23

    Kritik: Sonderpädagogen verhindern Inklusion - Offener Brief an die Fraktionen der SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in NRW - Witten - lokalkompass.de

    Offener Brief an die Fraktionen der SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in NRW

    Prof. Dr. Doris Elbers, Berlin
    vormals Fachbereich Sondererziehung und Rehabilitation
    Lehrstuhl Berufspädagogik bei Behinderten


    „Ihr Antrag: Zusammen lernen - zusammenwachsen. Eckpunkte für den Weg zur inklusiven Schule in NRW (Drucksache 16/119 v. 26.6.2012)

    Meine Kritik: Sonderpädagogen verhindern Inklusion (...)

    Offener Brief an die Fraktionen der SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in NRW - Witten - lokalkompass.de

    2012-06-27

    Sonderpädagogischer Förderbedarf: Fortgesetzter Bruch des Völkerrechts - taz.de

    • 26.06.2012

    Sonderpädagogischer Förderbedarf

    Fortgesetzter Bruch des Völkerrechts

    Die Kultuspolitik sabotiert die UN-Konvention: Die Zahl der Kinder mit Handicaps und die der Förderschüler steigt. Dabei hat jedes Kind das Recht auf einen Platz in der Regelschule.
    Sonderpädagogischer Förderbedarf: Fortgesetzter Bruch des Völkerrechts - taz.de

    2012-02-11

    Osterhofen: Förderschulen werden "definitiv nicht aufgelöst" | Passauer Neue Presse - Osterhofener Zeitung - Nachrichten - Osterhofen, Plattling, Deggendorf

    Osterhofen | 08.02.2012 | 11:15 Uhr

    Förderschulen werden "definitiv nicht aufgelöst



    Über flexible Grundschulen, Inklusion, Klassenteilung und vieles mehr informierte sich der BLLV Osterhofen mit Vorsitzender Irmgard Hötzinger und Stellvertreter Mark Bauer-Oprée (r.) bei Kultus-Staatssekretär Bernd Sibler.  − Foto: BLLV

    Über flexible Grundschulen, Inklusion, Klassenteilung und vieles mehr informierte sich der BLLV Osterhofen mit Vorsitzender Irmgard Hötzinger und Stellvertreter Mark Bauer-Oprée (r.) bei Kultus-Staatssekretär Bernd Sibler.  − Foto: BLLV

    Mitglieder des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbands (BLLV) Osterhofen mit Vorsitzender Irmgard Hötzinger haben sich am Freitag in den Arcostuben mit Kultus-Staatssekretär Bernd Sibler getroffen, um über grundlegende Themen der aktuellen Schulpolitik zu diskutieren. Einer der wichtigsten Punkte war die Teilung der Schulklassen ab 26 Schülern im kommenden Schuljahr. (...) Ferner wurde über das Thema "Inklusion" gesprochen. Die Sonderpädagogischen Förderzentren werden laut Sibler definitiv nicht aufgelöst. Allerdings müsse die von innen kommende Motivation der Schüler für einen Übertritt in die Regelschule vorhanden sein. Bernd Sibler rät, man soll mit einem "gerüttelten Maß an Entspanntheit" an die Sache herangehen: Es werde sich um einen Prozess über Jahrzehnte handeln, wobei auf die Lehrerausbildung ein Umschwung zukommen werde.
    Osterhofen: Förderschulen werden "definitiv nicht aufgelöst" | Passauer Neue Presse - Osterhofener Zeitung - Nachrichten - Osterhofen, Plattling, Deggendorf

    2012-02-01

    Sonderschule: Ministerium für "inklusive Regionen" « DiePresse.com

    Sonderschule: Ministerium für "inklusive Regionen"

    (DiePresse.com)
    Schritt für Schritt sollen in Modellregionen u.a. bestehende Sonderschulen schrittweise zu inklusiven Bildungseinrichtungen geöffnet werden.
    Nachdem Bund und Länder bis zuletzt an der Erhaltung der Sonderschulen festgehalten haben, ist in einem Arbeitspapier des Unterrichtsministeriums zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nun von "inklusiven Regionen" wie jener im Tiroler Außerfern als "Ausgangspunkt für die flächendeckende Weiterentwicklung des inklusiven Schulsystems in Österreich" die Rede. Dort gibt es seit zehn Jahren keine Sonderschulen mehr. Ein Sonderpädagogisches Zentrum (SPZ) koordiniert und organisiert dort die Ressourcen und betreut die Pädagogen.

    Sonderschule: Ministerium für "inklusive Regionen" « DiePresse.com

    2012-01-31

    Würzburger Sonderpädagogen verteidigen Sondersysteme - ISL e.V.

    Würzburger Sonderpädagogen verteidigen Sondersysteme

    Dienstag, den 31. Januar 2012 um 11:22 Uhr
    Porträt von Michael Gerr (c) ISLMichael Gerr, Vorstandmitglied der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben (ISL) hat eine Stellungnahme des Instituts für Sonderpädagogik der Universität Würzburg kritisiert: „Die Sonderpädagogik-Professoren verteidigen die bestehenden ausgrenzenden Sonderschulen, ohne es offen auszusprechen“, so Gerr. Das Würzburger Institut hatte in seiner Stellungnahme behauptet, man habe schon immer im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention und im Interesse behinderter Menschen gearbeitet.

    Würzburger Sonderpädagogen verteidigen Sondersysteme - ISL e.V.

    2011-12-11

    Patrick Gehlenborg: Willensstärke trotz Handicap | NDR.de - Regional

    Patrick Gehlenborg: Willensstärke trotz Handicap

    von Stefanie Riepe
    Patrick Gehlenborg © Stefanie, Riepe, NDR Fotograf: Stefanie Riepe

    Wegen seiner Behinderung ist Patrick Gehlenborg auf fremde Hilfe angewiesen.

    Patrick Gehlenborg aus dem niedersächsischen Bösel ist hochintelligent. Das hat an seiner Förderschule leider niemanden interessiert. Denn Patrick Gehlenborg kann seine Arme und Beine wegen einer mehrfachen spastischen Behinderung nicht kontrolliert bewegen. Seine Augen reagieren ebenfalls nur willkürlich und sind dadurch zu schwach zum Lesen. Von klein auf ist er auf fremde Hilfe angewiesen. Da hatte er keine andere Chance, als früh seine Schüchternheit abzulegen, wie der 24-Jährige sagt: "Die verliert man aber ganz automatisch, weil man gar nicht anders kann, als um Hilfe zu bitten."

    An der Förderschule kleingehalten

    Da er trotz seiner Brille alles nur undeutlich sieht, war für ihn schon immer das Hören wichtig. Telekolleg, Kindernachrichten, Hörbücher - das alles hat ihn früh interessiert. Wie wissbegierig der Junge war, hat auch im Kindergarten keinen Sonderpädagogen interessiert, wie er erzählt: "Ich war einfach nur irgendwie traurig, weil ich mich schon als Kind dort unterfordert gefühlt habe." Seine Familie hat immer zu ihm gestanden. Ihm sein Zimmer hochgerüstet mit Fernseher, Stereoanlage und passendem Computer mit Sprachausgabe. Derweil wurde er an der Förderschule kleingehalten:
    Patrick Gehlenborg: Willensstärke trotz Handicap | NDR.de - Regional

    2011-11-13

    Lehrerverband fürchtet Sparkurs bei behinderten Schülern

    Lehrerverband fürchtet Sparkurs bei behinderten Schülern

    Der Verband der Sonderpädagogen ist gestern zu einem dreitägigen Bundeskongress in der Saarbrücker Congresshalle zusammengekommen. Die Lehrer befürchten Sparmaßnahmen zu Lasten schwerstbehinderter Kinder.
    Saarbrücken. Der Verband Sonderpädagogik (VDS), der gestern zur Bundeshauptversammlung in Saarbrücken zusammenkam, warnt davor, die UN-Behindertenkonvention für Einsparungen im Bildungsetat zu missbrauchen. VDS-Landeschef Erich Schwarz rügte in einem SZ-Gespräch Tendenzen hin zu einer „Inklusion light“ – eine Befürchtung, die sich in vielen Anträgen für den Kongress widerspiegelt. Als Inklusion wird der gemeinsame Unterricht behinderter und nichtbehinderter Kinder verstanden. Der VDS organisiert Sonderpädagogen an Förder- und Regelschulen. Das Motto des Kongresses lautet „Inklusion braucht Professionalität“.
    Der Landesverband Niedersachsen des VDS äußert in einem Antrag für den Bundeskongress die „Sorge, dass Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Zukunft zwar verstärkt am gemeinsamen Unterricht teilnehmen, dort aber nicht mehr die für sie notwendige Förderung erhalten“. Aus dem Bundesvorstand liegt den 138 Delegierten ein Antrag vor, demzufolge „sich in vielen Bundesländern – sowohl in der Förderschule als auch in der Beschulung in der allgemeinen Schule – ein Rückgang der Qualität und der Professionalität sonderpädagogischer Förderung“ zeige. Der Bundesvorstand warnt in seinen „Leitlinien“ davor, „dass einzelne Bundesländer aufgrund finanzieller Erwägungen darauf verzichten, Inklusion zu realisieren“.
    Lehrerverband fürchtet Sparkurs bei behinderten Schülern

    2011-10-13

    Einladung zur Pressekonferenz und zu anschließenden Interviews mit Betroffenen / Warnruf an die Kultusministerkonferenz - Recht auf Regelschule für behinderte Kinder nicht länger ignorieren!


    Einladung zur Pressekonferenz und zu anschließenden Interviews mit Betroffenen / Warnruf an die Kultusministerkonferenz - "Recht auf Regelschule" für behinderte Kinder nicht länger ignorieren!

    Berlin (ots) - Sehr geehrte Damen und Herren,


    am 20. Oktober 2011 beschließt die Kultusministerkonferenz (KMK) ihre neuen Empfehlungen zur sonderpädagogischen Förderung. Aus Sicht der Behindertenverbände sind diese Empfehlungen völlig unzureichend, denn sie setzen das Recht auf Regelschule für behinderte Kinder nicht um. Aus diesem Anlass präsentieren der Sozialverband Deutschland (SoVD) und weitere Behindertenverbände ihre Forderungen und zeigen die aus den Empfehlungen resultierende fatale Situation der betroffenen Schüler und ihrer Familien beispielhaft auf. Zur Pressekonferenz und zu direkten Interviews mit Betroffenen vor Ort sind Sie herzlich eingeladen am:


    Donnerstag,20. Oktober 2011


    Uhrzeit: 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr


    Ort: DBB Forum Berlin,Friedrichstraße 169/170, Raum "Atrium V",10117 Berlin


    Teilnehmende:


    Edda Schliepack, Sozialverband Deutschland (SoVD) Barbara Vieweg, Deutscher Behindertenrat (DBR) Hannelore Loskill, Deutscher Behindertenrat (DBR) Sibylle Hausmanns, Bundesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam leben - gemeinsam lernen


    Wir freuen uns, Sie am 20. Oktober begrüßen zu können.


    Bitte akkreditieren Sie sich bis zum 19.10. 2011 formlos bei der SoVD-Pressestelle unter der Rufnummer 030/72 62 22-123 oder per E-Mail: pressestelle@sovd.de.


    V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs


    Originaltext: SoVD Sozialverband Deutschland Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/43645 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_43645.rss2


    Pressekontakt: Kontakt: Benedikt Dederichs SoVD-Bundesverband Pressestelle Stralauer Str. 63 10179 Berlin Tel.: 030/72 62 22 129/ Sekretariat -123 Fax: 030/72 62 22 328 E-Mail: pressestelle@sovd.de

    Einladung zur Pressekonferenz und zu anschließenden Interviews mit Betroffenen / Warnruf an die Kultusministerkonferenz - Recht auf Regelschule für behinderte Kinder nicht länger ignorieren!

    2011-10-05

    Gemeinsam lernen und leisten | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

    Gemeinsam lernen und leisten

    Bei der Herbsttagung an der Universität Würzburg diskutieren Experten über Inklusion

    Dass gemeinsames Lernen sowohl für behinderte als auch für nicht behinderte Schüler förderlich ist, dazu liegen inzwischen viele Nachweise vor. „Es müssen allerdings bestimmte Bedingungen erfüllt sein, damit Inklusion gelingt“, betonen die Würzburger Sonderpädagogen Roland Stein und Reinhard Lelgemann. Bei der Herbsttagung des Zentrums für Lehrerbildung (ZfL) und der Regionalen Schulentwicklung aller Schularten am 13. und 14. Oktober an der Universität Würzburg sprechen die beiden Professoren über „Inklusion – (k)eine Frage der Leistung?“.
    Gemeinsam lernen und leisten | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

    2011-09-11

    Förderlehrer geht zum Kind - Cuxland - Nordsee-Zeitung

    Förderlehrer geht zum Kind

    Spaden. „Bag-ger” – das Wort hat zwei Silben. Die Kinder machen zwei Schritte zur Seite, damit sie das richtig spüren können. Die sechs Schüler der zweiten Klasse haben Probleme mit dem Lernen. Früher wären sie auf die Förderschule nach Schiffdorf geschickt worden. Oder sie gingen in den großen Klassen der Grundschulen unter. Heute werden sie in der Grundschule in ihrem Wohnort gefördert.

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    Lernen mit allen Sinnen: Sonderpädagogin Sandra Thiesmeier in der kleinen Lerngruppe der Spadener Grundschule. Foto jad
    Seit 2008 gibt es in der Gemeinde Schiffdorf das Regionale Integrationskonzept, kurz RIK genannt. Das heißt: Nicht mehr die lernschwachen Schüler gehen in die Förderschule Am Feldkamp, sondern die Lehrer kommen aus der Förderschule zu den Schülern, um eine sonderpädagogische Grundversorgung an den Grundschulen zu gewährleisten.
    In Spaden unterrichtet Sonderpädagogin Sandra Thiesmeier 14 Schulstunden pro Woche an der Grundschule. Im Rahmen des RIK unterstützt sie die Grundschullehrer vor allem in den ersten und zweiten Klassen. Nach den ersten vier Schuljahren wird entschieden, auf welchem Bildungsweg es weitergeht.
    18 Schüler werden regelmäßig von der Sonderpädagogin geschult. „Die meisten nehmen präventiv teil“, gibt Schulleiterin Gisela Nisius-Kraft an. In den meisten Fächern folgen sie dem regulären Unterricht. Lediglich in den Fächern Deutsch und Mathe unterstützt Thiesmeier sie.
    In kleinen Gruppen kann besonders intensiv auf individuelle Bedürfnisse und Fähigkeiten eingegangen werden. „Manchmal arbeiten wir den Stoff aus dem Unterricht noch einmal auf. In anderen Fällen ist Grundlagenarbeit notwendig“, erläutert Thiesmeier.

    Förderlehrer geht zum Kind - Cuxland - Nordsee-Zeitung

    2011-09-03

    Inklusion ist machbar - aber immer noch Ausnahme - bildungsklick.de

    Gemeinsam lernen

    Inklusion ist machbar - aber immer noch Ausnahme

    Mehr zu: Föderalismus, Förderschule, Inklusion, Statistik, Schule
    01.09.2011 -
    (red/pm) Der Ausbau inklusiver Bildungsangebote kommt in Deutschland nur schleppend voran: So ging im Schuljahr 2009/2010 von den 485.000 Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Deutschland nur jeder Fünfte auf eine Regelschule.

    Bild: bikl.de
    Die große Mehrheit wird weiterhin in separaten Förderschulen unterrichtet. Dabei wäre der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Förderbedarf dringlich geboten: Denn der Anteil der Kinder mit diagnostiziertem Förderbedarf ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen und über die Hälfte aller Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss kommt in Deutsch­land aus Förderschulen.
    Zudem wurde in Deutschland mit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ein Rechtsanspruch auf inklusive Bildung geschaffen. Mangelnde Inklusion ist eines der drängendsten Probleme im deutschen Schulsystem. Trotzdem erfolgt der Ausbau inklusiver Bildung zu langsam. "Alle Bundesländer müssen diese Aufgabe jetzt schnell und konsequent angehen", mahnt Jörg Dräger, für Bildung zuständiges Vorstandsmitglied der Bertels­mann Stiftung und Autor des am 29. August erschienenen Buches "Dichter, Denker, Schulversa­ger".
    Das schleppende Ausbautempo stellt viele Schüler und ihre Eltern vor ein Problem. Denn inklusive Bildung endet viel zu häufig schon nach der Kita. Während in den Kindertageseinrichtungen im Bundesdurchschnitt 68 Prozent der Kinder mit Förderbedarf gemeinsam mit Gleichaltrigen eine inklusive Einrichtung besuchen können, sinkt ihr Anteil in Grundschulen auf 35 Prozent und in den weiterführenden Schulen auf bundesweit nur 17,2 Prozent (ohne den Schwerpunkt Geistige Entwicklung). Viele Kinder müssen deswegen früher oder später auf eine separate Förderschule wechseln.
    Dabei zeigen einige Bundesländer schon heute, dass mehr Inklusion machbar ist: In der Grund­schule werden in Bremen 89 Prozent der Kinder mit Förderbedarf inklusiv unterrichtet. Mit einem Inklusionsanteil von über 70 Prozent nehmen auch Schleswig-Holstein und das Saarland Spitzen­plätze ein. Brandenburg (54,4 Prozent), Berlin (50,4 Prozent) und Baden-Württemberg (47,6 Pro­zent) sind ebenfalls auf einem guten Weg. Die anderen Bundesländer weisen Werte auf, die zum Teil deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegen. Schlusslichter sind Hamburg, das trotz deutli­cher Fortschritte nur 18,7 Prozent der Grundschüler mit Förderbedarf gemeinsam unterrichtet, so­wie Bayern mit 21,9 Prozent.
    An den weiterführenden Schulen ist der Mangel an gemeinsamen Unterrichtsangeboten mit Ab­stand am größten. Hinter dem Spitzenreiter Schleswig-Holstein (47 Prozent) gelingt es auch in Berlin (42,5 Prozent) und in Brandenburg (37,3 Prozent) viele förderbedürftige Jugendliche in Re­gelschulen zu unterrichten. Mecklenburg-Vorpommern, das Saarland und Thüringen weisen in der Sekundarstufe Inklusionsanteile zwischen 22 und 28 Prozent auf. Die übrigen Bundesländer liegen unter dem Bundesdurchschnitt. Den niedrigsten Inklusionsanteil bei den weiterführenden Schulen haben Nordrhein-Westfalen (10,9 Prozent), Hessen (9,8 Prozent) und Sachsen-Anhalt (9 Prozent).
    Bei einem Blick auf die einzelnen Förderschwerpunkte zeigen sich weitere extreme Länderunter­schiede, die sich nicht durch die Förderbedarfe der Kinder und Jugendlichen erklären lassen.
    Inklusion ist machbar - aber immer noch Ausnahme - bildungsklick.de

    2011-08-27

    Rund 4400 Behinderte besuchen normalen Schulunterricht | Echo Online - Nachrichten aus Südhessen

    26. August 2011 | dpa

    Rund 4400 Behinderte besuchen normalen Schulunterricht

    WIESBADEN.
    In Hessen besuchen derzeit 4363 behinderte Schüler gemeinsam mit nichtbehinderten Klassenkameraden den Unterricht an allgemeinen Schulen. „Das sind so viele wie noch nie“, sagte Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) am Freitag in Wiesbaden einer Mitteilung zufolge. Allerdings besuchen auch 21 815 Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf weiter 212 Förderschulen im Land.
    Im Schuljahr 2009/2010 waren noch 22 762 Schüler an Förderschulen unterrichtet worden. 3601 Behinderte Kinder und Jugendliche lernten laut Ministerium an allgemeinen Schulen.
    Das Ziel eines gemeinsamen Unterrichts lasse sich nicht von heute auf morgen umsetzen, erklärte Henzler. Eine Expertengruppe arbeite aber an einem Konzept, das vom Schuljahr 2012/2013 an schrittweise und behutsam umgesetzt werden soll. Die Grundlagen für die sogenannte Inklusion habe das neue Schulgesetz geschaffen. Henzler betonte, Eltern könnten sich auch künftig für eine Förderschule entscheiden.
    Für den Unterricht von behinderten Schülern an allgemeinen Schulen stellt das Land rund 571,6 Lehrerstellen bereit, für Unterricht an Förderschulen rund 2564,5 Stellen.
    Im Zuge der angestrebten Inklusion würden auch immer mehr Förderschulen zu sonderpädagogischen Beratungsstellen ausgebaut, sagte Henzler. Inzwischen gebe es 124 solcher Zentren, die Lehrer an allgemeinen Schulen für den Unterricht mit Behinderten berieten. Damit trage das Land auch der Verpflichtung einer entsprechenden UN-Konvention Rechnung.
    Rund 4400 Behinderte besuchen normalen Schulunterricht | Echo Online - Nachrichten aus Südhessen

    2011-08-23

    TeachersNews | [NRW] Inklusion: Gutachten von Klaus Klemm und Ulf Preuss-Lausitz

    [NRW] Inklusion: Gutachten von Klaus Klemm und Ulf Preuss-Lausitz

    Auf dem Weg zu einem inklusiven Schulsystem, in dem Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam in denselben Schulen lernen, haben die Wissenschaftler Prof. Klaus Klemm und Prof. Ulf Preuss-Lausitz der Landesregierung empfohlen, schrittweise Lehrkräfte für Sonderpädagogik aus den Förderschulen in die allgemeinen Schulen zu überführen.



    Innerhalb einer Frist von zehn Jahren sollte es so möglich sein, eine so genannte Inklusionsquote von etwa 85 Prozent zu erreichen. Derzeit lernen etwa 17 Prozent der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf bis zur 10. Klasse in allgemeinen Schulen, 83 Prozent in Förderschulen.

    Die beiden Gutachter waren vom Schulministerium beauftragt worden, Empfehlungen für die Entwicklung eines inklusiven Schulsystems in Nordrhein-Westfalen zu erarbeiten.

    Das Gutachten von Klemm und Preuss-Lausitz:

    Pressemitteilung des MSW:

    TeachersNews | [NRW] Inklusion: Gutachten von Klaus Klemm und Ulf Preuss-Lausitz

    2011-08-12

    Wissenschaftler empfehlen Stellen für Sonderpädagogen aus Förderschulen schrittweise in allgemeine SchulenSCHULMINISTERIUM.NRW.DE - Das Bildungsportal

    Wissenschaftler empfehlen Stellen für Sonderpädagogen aus Förderschulen schrittweise in allgemeine Schulen zu verlagern

    Auf dem Weg zu einem inklusiven Schulsystem, in dem Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam in denselben Schulen lernen, haben die Wissenschaftler Prof. Klaus Klemm und Prof. Ulf Preuss-Lausitz der Landesregierung empfohlen, schrittweise Lehrkräfte für Sonderpädagogik aus den Förderschulen in die allgemeinen Schulen zu überführen. Innerhalb einer Frist von zehn Jahren sollte es so möglich sein, eine so genannte Inklusionsquote von etwa 85 Prozent zu erreichen. Derzeit lernen etwa 17 Prozent der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf bis zur 10. Klasse in allgemeinen Schulen, 83 Prozent in Förderschulen.
    Die beiden Gutachter waren vom Schulministerium beauftragt worden, Empfehlungen für die Entwicklung eines inklusiven Schulsystems in Nordrhein-Westfalen zu erarbeiten. Das Ministerium griff damit einen Auftrag des Landtags auf, der am 1. Dezember 2010 ohne Gegenstimmen den Beschluss „UN-Konvention zur Inklusion in der Schule umsetzen“ gefasst hatte. Darin wurde die Landesregierung unter anderem aufgefordert, „ein Transformationskonzept zur Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung in NRW zu entwickeln, mit dem Ziel, die sonderpädagogische Förderung in den Regelschulen zu gewährleisten“. Dieses Konzept solle unter intensiver Einbeziehung aller Beteiligten erarbeitet werden; dabei solle sich die Landesregierung wissenschaftlich begleiten lassen.
    „Ich bin sicher, dass die Empfehlungen der Gutachter für eine breite und engagierte Debatte sorgen werden“, erklärte Schulministerin Sylvia Löhrmann. „Es ist gut, dass wir in diesem wichtigen Feld, bei dem es um die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen im schulischen Bereich geht, einen grundsätzlichen politischen Konsens gefunden haben. Gleichwohl bedeutet die Einigkeit im Ziel noch nicht unbedingt, dass auch Einigkeit über den Weg herrscht. Ich hoffe daher, dass wir die vor uns liegenden Debatten über erforderliche Entscheidungen mit der gleichen Offenheit, Ernsthaftigkeit und dem Respekt vor den anders Denkenden führen werden, wie das bisher der Fall war.“
    Löhrmann betonte ausdrücklich, dass die Empfehlungen der Wissenschaftler, die diese vor der endgültigen Fertigstellung bereits mündlich im „Gesprächskreis Inklusion“ am 15. Juni zur Debatte gestellt hatten, für die Landesregierung kein „Drehbuch“ seien, sondern dass es erforderlich sei, dass Eltern- und Lehrerverbände, Träger öffentlicher und privater Schulen, Fachverbände und viele andere Beteiligte offen über die Vorschläge debattierten. Letztlich müsse in den wesentlichen Fragestellungen eine Entscheidung im Parlament getroffen werden.

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