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2014-02-24

Erzbistum Köln: Kirche will Senioren und Behinderte vor Missbrauch schützen | Politik - Berliner Zeitung

Erzbistum Köln: Kirche will Senioren und Behinderte vor Missbrauch schützen

Von 


Im Erbistum Köln – hier der Kölner Dom – leben 2,1 Millionen Katholiken.

Im Erbistum Köln – hier der Kölner Dom – leben 2,1 Millionen Katholiken.
Foto: dpa
Das Erzbistum Köln will schutzbefohlene Erwachsene in ihren Einrichtungen
mit Präventionsmaßnahmen vor sexuellem Missbrauch schützen. Das Personal
in Krankenhäusern, Senioren- und Behinderteneinrichtungen soll dafür
extra geschult werden.

Erzbistum Köln: Kirche will Senioren und Behinderte vor Missbrauch schützen | Politik - Berliner Zeitung

Katholische Kirche: Schutz vor sexuellem Missbrauch | Missbrauch - Frankfurter Rundschau

Katholische Kirche : UN werfen Vatikan Vertuschung von Missbrauch vor - Nachrichten Politik - Ausland - DIE WELT

Studie : Jede zweite behinderte Frau Opfer von Missbrauch - Nachrichten Panorama - Weltgeschehen - DIE WELT

Pfleger sollen Behinderte missbraucht haben / Übersicht / Der Norden / Nachrichten - HAZ - Hannoversche Allgemeine

Missbrauch von geistig Behinderten: Ideale Opfer - taz.de

Was kritisieren wir am Ausdruck „Missbrauch“? | netzwerkB | netzwerkB

Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Behinderung - Weibernetz e.V. - die bundesweite Interessenvertretung für behinderte Frauen

2013-11-10

Gesetzliche Betreuung - Missbrauch möglich - Sendung vom 04. November 2013 - markt - WDR Fernsehen


markt-Scanner: Gesetzliche Betreuung

Missbrauch möglich



Es kann schneller passieren, als man glaubt: Bedingt durch Krankheit oder Behinderung werden private Angelegenheiten plötzlich durch eine fremde Person geregelt. Die kann Finanzentscheidungen treffen oder auch bestimmen, ob man in der eigenen Wohnung bleiben darf. Was sinnvoll als staatliche Fürsorge gedacht ist, kann aber im schlimmsten Fall missbraucht werden und Betreute um ihre gesamten Ersparnisse bringen

markt-Scanner: Gesetzliche Betreuung - Missbrauch möglich - Sendung vom 04. November 2013 - markt - WDR Fernsehen

 UN-Kommentar zu Unterstützter Entscheidungsfindung - BIZEPS-INFO

2013-07-02

Landgericht : „Es blieben letzte Zweifel“ - Nachrichten Günzburg - Augsburger Allgemeine

Landgericht

„Es blieben letzte Zweifel“

Dem Meister einer Behindertenwerkstatt wurde vorgeworfen, eine behinderte Frau mehrmals missbraucht zu haben. Es stand Aussage gegen Aussage.

Das Landgericht Memmingen hat einen Meister einer Behindertenwerkstatt im Landkreis Günzburg freigesprochen. Ihm war vorgeworfen worden, eine behinderte Frau mehrmals missbraucht zu haben. „Es stand Aussage gegen Aussage“, erklärte der Sprecher des Landgerichts, Nicolai Braun. Und dann gilt: im Zweifel für den Angeklagten.
Im Dezember war der Mann vom Amtsgericht Günzburg zu zwei Jahren und neun Monaten Haft wegen sexuellen Missbrauchs widerstandsunfähiger Personen verurteilt worden. Dagegen war er in Berufung gegangen.
...
Landgericht : „Es blieben letzte Zweifel“ - Nachrichten Günzburg - Augsburger Allgemeine

2013-06-13

D: Präventionsarbeit gegen Missbrauch weiter notwendig


Präventionsarbeit gegen Missbrauch weiter notwendig



Die Deutsche Ordensoberenkonferenz (DOK) hält eine aktive Präventionsarbeit gegen sexuellen Missbrauch weiter für notwendig. Zugleich befürwortete die diesjährige Mitgliederversammlung der DOK in Vallendar die Aufarbeitung der Situation in Heimen der Behindertenhilfe und der Psychiatrie in den Jahren 1949 bis 1975D: Präventionsarbeit gegen Missbrauch weiter notwendig

2013-06-06

Studie: Kirchliche Behinderteneinrichtungen waren einst oft Orte des Missbrauchs - badische-zeitung.de

Studie

Kirchliche Behinderteneinrichtungen waren einst oft Orte des Missbrauchs

Gewalt statt Betreuung: Die Evangelische Hochschule in Freiburg hat die Zustände in kirchlichen Behinderteneinrichtungen in den 1950er und 1960er Jahren untersucht. Das Ergebnis fällt beklemmend aus.
Südwest: Studie: Kirchliche Behinderteneinrichtungen waren einst oft Orte des Missbrauchs - badische-zeitung.de

2013-06-01

Missbrauchsfall in den Johannesanstalten: Opfer erzählt seine Geschichte - Die Rhein-Neckar-Zeitung im Web - Metropolregion -


Missbrauchsfall in den Johannesanstalten: Opfer erzählt seine Geschichte

Genau so einsam und verlassen muss er sich gefühlt haben, der heute 57-Jährige, der 1961 als Fünfjähriger in die Johannes-Anstalten gebracht und dort nach seinen eigenen Angaben über Jahre hinweg misshandelt und sexuell missbraucht wurde. Am Dienstag soll nun eine Studie vorgestellt werden, die den Vorwürfen auf den Grund geht. Foto: dpa
Genau so einsam und verlassen muss er sich gefühlt haben, der heute 57-Jährige, der 1961 als Fünfjähriger in die Johannes-Anstalten gebracht und dort nach seinen eigenen Angaben über Jahre hinweg misshandelt und sexuell missbraucht wurde. Am Dienstag soll nun eine Studie vorgestellt werden, die den Vorwürfen auf den Grund geht. Foto: dpa

Von Diana Deutsch
Mosbach. Am schlimmsten, sagt Stefan Wagner, waren nicht die Schläge. Am schlimmsten waren auch nicht die Vergewaltigungen und der Hunger. Am schlimmsten war, sagt Stefan Wagner, dass man keine Ausbildung bekam. "Obwohl ich einen Intelligenz-Quotienten von 108 habe, durfte ich nur eine Schule für geistig Behinderte besuchen." Das Schicksal eines Heimkinds in den Sechziger Jahren. In den Mosbacher Johannes-Anstalten ist Stefan Wagner aufgewachsen. Unter schrecklichsten Bedingungen, wie er behauptet und deshalb seit Jahren um Wiedergutmachung kämpft (wir berichteten).
Am kommenden Dienstag nun will die Johannes-Diakonie eine Studie vorstellen, die den Missbrauchs-Vorwürfen auf den Grund geht. Im Vorfeld erzählen wir die Geschichte aus Stefan Wagners Sicht.

Die Rhein-Neckar-Zeitung im Web - Metropolregion - Missbrauchsfall in den Johannesanstalten: Opfer erzählt seine Geschichte


 Historie | Johannes-Diakonie Mosbach

2013-05-30

Inklusionsbeirat gegen Ausweitung ärztlicher Zwangsmaßnahmen - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen


Inklusionsbeirat gegen Ausweitung ärztlicher Zwangsmaßnahmen

Ausgabejahr 2013
Erscheinungsdatum 30.05.2013
Der Inklusionsbeirat beim Bundesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen fordert den Bestrebungen zur Ausweitung von ärztlichen Zwangsmaßnahmen auf den ambulanten Bereich entgegenzutreten. Der Inklusionsbeirat tritt damit dem Beschluss der Justizministerkonferenz vom 15. November 2012 entgegen. Nach diesem Beschluss sollen Betreuerinnen und Betreuer für die betreute Person auch gegen deren Willen eine medizinische Behandlung zur Abwehr eines drohenden Gesundheitsschadens veranlassen können. Der Inklusionsbeirat hält eine solche Erweiterung der Befugnisse der Betreuer schon angesichts fehlender Kontrollmechanismen und den damit verbundenen Missbrauchsgefahren für nicht zu verantworten. Zudem sei kein Bedarf für eine solche Ausweitung erkennbar. 
Auf Länderebene sei außerdem darauf hinzuwirken, dass die derzeitigen Regelungen zu den Zwangsbehandlungen auf ihre Verfassungskonformität überprüft würden. Bei Neuregelungen sind die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und die Grundsätze, die das Bundesverfassungsgericht aufgestellt hat (BVerfGE 128, 282 ff. = BGB 1. I 2011, 841) strikt zu beachten, so der Inklusionsbeirat.
Pressemitteilungen - Inklusionsbeirat gegen Ausweitung ärztlicher Zwangsmaßnahmen - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

2013-05-13

Patientenmissbrauch : Charité erforscht Medikamententests - Aktuelle Nachrichten - Printarchiv - Titelseite - Berliner Morgenpost - Berlin

13.05.13, 02:40

Patientenmissbrauch

Charité erforscht Medikamententests

Pharma-Unternehmen missbrauchten Patienten in der DDR für Studien
In der Kritik stehende Medikamententests von Pharmaunternehmen aus der Bundesrepublik, der Schweiz und den USA in DDR-Kliniken sollen jetzt an der Berliner Charité untersucht werden. Idee des auf fast drei Jahre angelegten Forschungsprojekts sei es, alle Beteiligten – also auch die Medikamentenhersteller – einzubinden, sagte der Leiter des Charité-Instituts für Geschichte der Medizin, Volker Hess.
Einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" zufolge sollen bis zum Mauerfall in mehr als 50 Krankenhäusern rund 600 Medikamentenstudien unter anderem zu Herzmedikamenten und Antidepressiva in Auftrag gegeben worden sein. Mehr als 50.000 Menschen sollen dafür als Testpatienten gedient haben – zum größten Teil unwissentlich.
Patientenmissbrauch : Charité erforscht Medikamententests - Aktuelle Nachrichten - Printarchiv - Titelseite - Berliner Morgenpost - Berlin

Wissenschaftler: Kliniken in Erfurt, Jena, Gera, Arnstadt, Bad Berka und Suhl waren dabei. Einnahmen von bis zu 30.000 D-Mark pro Testreihe
DDR-Kliniken testeten Medikamente für Westen | OTZ

2013-03-24

Klinikopfer brechen ihr Schweigen: Nonnen in Jugendpsychiatrie Marsberg quälten und missbrauchten Kinder - Aus aller Welt - FOCUS Online - Nachrichten


Klinikopfer brechen ihr Schweigen: 

 Nonnen in Jugendpsychiatrie Marsberg quälten und missbrauchten Kinder

Samstag, 23.03.2013, 18:04 

 Jahrzehntelang litten Patienten der Kinderpsychiatrie St. Johannesstift im nordrhein-westfälischen Marsberg fürchterliche Qualen: Sie mussten eiskalte Bäder nehmen oder wurden zu Sex mit den Schwestern gezwungen. Mit Strafen erstickten die Gottesdamen Gegenwehr und Protest – bis heute.
Klinikopfer brechen ihr Schweigen: Nonnen in Jugendpsychiatrie Marsberg quälten und missbrauchten Kinder - Aus aller Welt - FOCUS Online - Nachrichten

2013-01-16

Behinderte Frauen werden leicht zu Opfern | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

SCHWEINFURT
Behinderte Frauen werden leicht zu Opfern

Erfahrungen der Schweinfurter Anlaufstelle sexuelle Gewalt decken sich mit bundesweiter Studie
Gewalt, auch sexuelle Gewalt, trifft oft die Schwachen in der Gesellschaft, Menschen, die sich nicht gut zur Wehr setzen können. Wie schwierig die Annäherung an dieses schmerzliche Thema ist, zeigt die Haltung der katholischen Kirche gegenüber Menschen, die als Kinder missbraucht wurden.
Dass auch Menschen mit Behinderung, vor allem Frauen, viel häufiger Gewalt ausgesetzt sind als Frauen ohne Handicap, dringt erst langsam an die Öffentlichkeit, obwohl die Zahlen und Hintergründe erschreckend sind.

Behinderte Frauen werden leicht zu Opfern | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

Pressemitteilungen - Behindertenbeauftragter stützt Forderung nach Ausgleichsleistungen an Missbrauchsopfer in Heimen der Behindertenhilfe - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Behindertenbeauftragter stützt Forderung nach Ausgleichsleistungen an Missbrauchsopfer in Heimen der Behindertenhilfe

Ausgabejahr 2013
Erscheinungsdatum 16.01.2013
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, unterstützt die Forderung, die Rechte von ehemaligen Heimkindern der Behindertenhilfe zu stärken, die Opfer von Gewalt wurden.

Hüppe erklärte: „Für mich war es von Anfang an inakzeptabel, dass die Opfer von Missbrauch und Gewalt, die als Kinder in Heimen für behinderte Menschen untergebracht waren, keine Kompensation bekommen sollen. Ich möchte, dass alle Missbrauchsopfer gleich behandelt werden, ganz gleich in welchen Heimen sie gelebt haben, alles andere ist Diskriminierung.“

Bei der Gestaltung der entsprechenden Leistung sei es überdies wichtig, die Menschen mit Behinderung zu beteiligen, so Hüppe.

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages teilte am Mittwoch mit, dass Heimkinder der Behindertenhilfe vermutlich nicht unter das bisherige Opferentschädigungsgesetz fallen und daher keine finanziellen Ausgleichsleistungen beantragen könnten.

Hubert Hüppe unterstützt das Anliegen des Petitionsausschusses, eine entsprechende Petition zur Änderung des Gesetzes an die Bundesregierung zu überweisen und so den Kreis der Empfangsberechtigten zu erweitern. Damit würden Opfer aus Heimen der Behindertenhilfe den Opfern der Jugendhilfe gleichgestellt und entschädigt.

Betroffen sind behinderte Heimkinder, die in den Jahren nach 1945 bis Ende der 1970er Jahre Opfer von Gewalt in Heimen wurden. Der Fonds für die Heimkinder der Jugendhilfe West (1949-1975) hält seit 01.01.2012 Kompensationsleistungen bereit, für die Heimkinder der Jugendhilfe Ost (1949-1990) stehen seit 01.07.2012 Kompensationsleistungen zur Verfügung.

Pressemitteilungen - Behindertenbeauftragter stützt Forderung nach Ausgleichsleistungen an Missbrauchsopfer in Heimen der Behindertenhilfe - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

2013-01-13

Behinderte : Prostitution in der Diakonie? - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - DIE WELT

11:16

Behinderte

Prostitution in der Diakonie?

Polizei ermittelt in Himmelsthür
Prostitution in der Diakonie?
Foto: DAPD Prostitution in der Diakonie? 



Hildesheim (dapd-nrd). Nach Prostitutionsvorwürfen in der Diakonie Himmelsthür hat die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs aufgenommen. Beamte hätten den Direktor der Diakonie, Pastor Ulrich Stoebe, sowie die Leiterin der betroffenen Wohngruppe befragt, sagte eine Sprecherin der Einrichtung am Sonntag auf dapd-Anfrage. Medienberichten zufolge haben sich behinderte Bewohner der Diakonie prostituiert, um damit ihr knappes Taschengeld aufzubessern.
Teilweise seien die Behinderten mit Zigaretten entlohnt worden. Die Vorwürfe waren von dem Vater einer Tochter erhoben worden, die in der Einrichtung lebt. Mehrere Betreuer sowie ein ehemaliger Zivildienstleistender bestätigten die Anschuldigungen.

Behinderte : Prostitution in der Diakonie? - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - DIE WELT

 Sex gegen Zigaretten: Hildesheimer Allgemeine Zeitung - Nachrichten aus Stadt und Region Hildesheim, Anzeigen, Abo-Services und mehr

 Prostitutions-Skandal in Behindertenheim? | NDR.de - Regional - Niedersachsen - Hannover/Weser-Leinegebiet

2012-10-21

Anforderungen an die alltägliche Umsetzung einer gesetzlichen Betreuung nach UN-Behindertenrechtskonvention - Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.

DGPPN-Symposium am 18.10.2012 in Berlin (Betreuungsrecht)

Ich habe mal Anforderungen an die alltägliche Umsetzung einer gesetzlichen
Betreuung nach UN-Behindertenrechtskonvention wie folgt zusammengefasst:

Das Betreuungsrecht muss eine ganz andere Bedeutung bekommen:
Betreuungsrecht bedeutet erst mal, dass Jeder das Recht auf eine Betreuung hat, wenn bestimmte Voraussetzungen dafür erfüllt sind.
Jeder hat aber auch das Recht auf Verzicht, bzw. Verweigerung einer gesetzlichen
Betreuung.genau wie bei der Grundsicherung. Denn Grundsicherung wird auch
keinem auf gezwängt - im Gegenteil.
Jeder Betreuer muss einen Eignungstest durchlaufen, um bestimmte Voraussetzungen für solche verantwortungsvollen Aufgaben zu erfüllen. Sogar der Bundesverband der Berufsbetreuer hat sich mit Eignungskriterien bzw. Anforderungen für die Zulassung von Betreuern auseinander gesetzt.
Jeder Betreuer sollte eine Ausbildung mit anschließender Prüfung absolvieren
müssen.
Nur zertifizierte Personen mit abgeschlossener Prüfung dürfen gesetzliche
Betreuungen übernehmen - wie bei jedem anderen Beruf auch.
Es muss auch gesetzlich festgelegt werden, wie viele Betreute ein Betreuer betreuen
darf. (1 Betreuer = höchstens 30 Betreute)
Am Anfang der Betreuung muss es ein Vertragsgespräch mit folgenden
Zielvereinbarungen geben:
> Festlegung der Bedürfnisse des Betreuten
> Festlegung der Verpflichtungen beiderseits
> Festlegung von evtl. Zwangseinweisungen, Zwangsmaßnahmen und/oder
Medikationen oder sonstigen Behandlungen und medizinischen Eingriffen.
> Umsetzung einer Patientenverfügung
All diese Vereinbarungen müssen in einem Vertrag schriftlich festgehalten und von
beiden Seiten unterschrieben werden.
Dieser Vertrag kann in einer bestimmten Frist (Kündigungsfrist) geändert,
zurückgezogen, widerrufen oder gekündigt werden - wie bei einer
Patientenverfügung.
Zur Qualitätssicherung und Vorbeugung von Missbrauch muss eine unabhängige
Beschwerdestelle installiert werden, die nicht nur auf Beschwerden reagiert, sondern, wie bei Besuchskommissionen, Betreuer kontrolliert bzw. überprüft.
 Immer wieder wird von Seiten der Profis mit Extremfällen die ihr ganzes
Vermögen verschleudern oder ihr Leben aufs Spiel setzen und, und, und,
argumentiert, aber z.B.:
>Aktienkäufer, Spekulanten, Spielhallen- und Kasino-Besucher usw....dürfen auch ihr
Eigentum „verschleudern“. Also muss auch ein als psychisch krank Diagnostizierter
das Recht haben, mit z.B. 27 Handyverträgen sein Eigentum zu verschleudern.
> Autoraser leben auch selbst- und fremdgefährdend
> Drogenabhängige und sonstige Süchtige werden auch nicht gegen ihren Willen
behandelt oder eingesperrt.
In Härtefällen, wie bei Fremdgefährdung, gilt das Strafgesetzbuch.
Bei extrem akuter Selbstgefährdung wie Suizidgefahr gelten die PsychKGs der
Länder. Damit ist nicht die Zwangsbehandlung sondern die geschlossene
Unterbringung zur Gefahrenabwehr gemeint.
In diesem Zusammenhang, laut UN-BRK und den aktuellen Gerichtsurteilen ist eine
Abschaffung des § 1906 BGB dringend notwendig.
Ansonsten darf Betreuung nur eine Dienstleistung bzw. ein Angebot sein,
wie bei ambulanter Assistenz oder ein Anwalt mit Mandanten.

Laut UN-Behindertenrechtskonvention ist und bleibt jeder Mensch geschäftsfähig,
somit darf es den „Einwilligungsvorbehalt“ überhaupt nicht mehr geben.
Eine Aufgabe des Betreuers sollte es auch sein, die Rechte des Betreuten gegenüber
Ärzten und Klinken zu schützen. Somit muss der Betreuer den Betroffenen auch vor
psychiatrischer Gewalt schützen.
Psychiatrie darf seit der UN-Konvention nicht per Gesetz, sondern nur noch
vom Arzt mit Einvernehmen des Patienten verordnet werden !!!

Doris Steenken, Vorstandsmitglied im Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.


2013-04-19-btr.pdf (application/pdf Object)

2012-10-11

LWV will Programme für Behinderte zum Missbrauchsschutz auflegen

LWV will Programme für Behinderte zum Missbrauchsschutz auflegen Drucken E-Mail
Mittwoch, den 10. Oktober 2012 um 16:57 Uhr
Dr. Andreas JuergensKassel. Der Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen will Behinderte in seinen Schulen und in Einrichtungen der Behindertenhilfe vor sexuellem Missbrauch und Gewalt schützen. "Mit Betroffenheit haben wir zur Kenntnis genommen, dass Frauen mit Behinderungen zwei- bis dreimal so häufig Gewalt, sexuelle Übergriffe und Diskriminierung erleben", sagte der Erste Beigeordnete des LWV, Andreas Jürgens, am Mittwoch bei einer Verbandstagung Kassel.
(...)
LWV will Programme für Behinderte zum Missbrauchsschutz auflegen

2012-09-23

Was wusste der Generalvikar? | Hessen - Frankfurter Neue Presse - Frankfurt

Was wusste der Generalvikar?

Hat Generalvikar Kaspar die Aufklärung der Missbrauchsfälle behindert? Der ehemalige Heimbewohner Homes deutet dies an. Kaspar widerspricht.

Limburg. Dr. KasparDr. Kaspar"Prügel vom lieben Gott" heißt das Buch von Alexander Markus Homes, das nun zum zweiten Mal erscheint. "Hatte der Geistliche wirklich keine Kenntnis?", fragt das ehemalige Heimkind im Prolog zur neuen Ausgabe. Der Geistliche, das ist der heutige Generalvikar der Bistums, Professor Dr. Dr. Franz Kaspar. Kaspar war zwischen Dezember 1970 und 2006 Direktor des St. Vincenzstifts in Aulhausen bei Rüdesheim. Er folgte auf Rudolf Müller. Müller hat nach heutigem Wissenstand Heimkinder und Angestellte schwer missbraucht. Fünf Missbrauchsopfer haben sich bisher beim Bistum gemeldet.
Homes bezweifelt, dass Müllers Taten tatsächlich erst im Oktober 2009 bekannt wurden, als Missbrauchsopfer vom Sozialausschuss des Hessischen Landtags angehört wurden. (...)

Was wusste der Generalvikar? | Hessen - Frankfurter Neue Presse - Frankfurt

2012-08-30

Psychiatrie: Ans Bett fixierter Patient stirbt durch Feuer/Sexueller Missbrauch in Bezirksklinikum: Pfleger angeklagt

 04.07.2012 16:17

Ans Bett fixierter Patient stirbt durch Feuer

 

Zimmerbrand im Bezirksklinikum 
Ein Psychiatriepatient stirbt bei einem Feuer im Bezirksklinikum Mainkofen in Deggendorf in seinem verschlossenen Zimmer. Doch er kann es nicht gelegt haben. Der Mann war an seinem Bett fixiert. Der Fall gibt den Ermittlern Rätsel auf.
Ans Bett fixierter Patient stirbt durch Feuer



LANDESVERBAND BAYERN DER ANGEHÖRIGENPSYCHISCH KRANKER E.V.
Mitglied im Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker e.V.
München, den 15. Juli 2012

Pressemitteilung
Tod eines fixierten Psychiatriepatienten in der Klinik Mainkofen

Mit großer Bestürzung nehmen wir den Tod eines Psychiatriepatienten im Bezirksklinikum Mainkofen zur Kenntnis. Der Patient war fixiert, das heißt er konnte sich nicht bewegen, Hilfe holen oder flüchten, als Feuer in seinem Zimmer ausbrach. Offenbar muss die pflegerische Aufsicht unzureichend gewesen sein.
Einen übererregten Menschen mit Bauchgurt und an Händen und Füßen ans Bett zu fixieren, und ihn dann allein ohne menschlichen Beistand liegen zu lassen, grenzt an Folter. Der Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e.V. schließt sich der Forderung des Bayerischen Landesverbandes Psychiatrieerfahrener e.V. an, Fixierungen wenn möglich zu vermeiden. (..)
LANDESVERBAND BAYERN DER ANGEHÖRIGEN PSYCHISCH KRANKER E.V.


Sexueller Missbrauch in Bezirksklinikum: Pfleger angeklagt

 31.07.2012


news.feed-reader.net/mainkofen




2012-06-27

Weibernetz begrüßt Sexualstrafrechtsnovelle -- kobinet

26.06.2012 - 14:34

Weibernetz begrüßt Sexualstrafrechtsnovelle.

Berlin (kobinet) Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. begrüßte heute die Bemühungen in Österreich um eine Sexualstrafrechtsnovelle. Martina Puschke vom Weibernetz hatte zuvor das kobinet-Interview mit dem Nationalratsabgeordneten Franz-Joseph Huainigg "Sexualdelikte nicht länger ungleich behandeln" im Zug auf der Fahrt nach Berlin gelesen.

"Wir beglückwünschen die österreichische Justizministerin für ihr Vorhaben einer Sexualstrafrechtsnovelle. Vor dem Hintergrund der Behindertenrechtskonvention sind unterschiedliche Strafmaße für widerstandsfähige und widerstandsunfähige Menschen - wie es im deutschen Strafgesetzbuch heißt - nicht mehr zeitgemäß", sagte die Projektleiterin im Weibernetz dem Berliner kobinet-Korrespondenten.
Weibernetz begrüßt Sexualstrafrechtsnovelle -- kobinet



 

Hungern gegen Verjährung geht weiter


Lübecker Nachrichten 27.06.2012
Norbert Denef isst seit 20 Tagen nichts mehr. Kann Missbrauch nach 30 Jahren noch aufgeklärt werden?
netzwerkb.org

2012-06-19

netzwerkB » Blog Archiv » Hungern gegen das Nichtstun

 

Hungern gegen das Nichtstun


taz.die tageszeitung 16/17. Juni 2012
Für seinen Einsatz gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen war Norbert Denef für den taz Panter Preis 2011 nominiert. Seit einer Woche ist er im Hungerstreik
 

Beschwerde

Beschwerde an den Europäischen Gerichtshof gegen die Ablehnung der Petition ‘Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch im Zivilrecht aufheben’ durch den Deutschen Bundestag. Unser Ziel ist es, mit der Klage von Norbert Denef die Fristen in Deutschland zu durchbrechen.
Unterschriften bisher:
21.937

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 "Report Mainz" berichtet über neue Studie

Tausende behinderte Frauen sexuell missbraucht

Junges Mädchen als Opfer von häuslicher Gewalt (Foto: picture alliance / Photoshot) Großansicht des Bildes Viele Frauen mit Behinderungen sind Opfer von psychischen und körperlichen Übergriffen. 

  Tausende behinderte Frauen sind in deutschen Heimen sexuell missbraucht worden. Nach Informationen des ARD Politikmagazin "Report Mainz" haben sechs Prozent der Frauen mit geistiger Behinderung in Heimen und Werkstätten Übergriffe erlitten. Das Magazin beruft sich dabei auf eine aktuelle Studie der Universität Bielefeld im Auftrag des Bundesfamilienministeriums.

 http://www.tagesschau.de/inland/missbrauch204.html


 

2012-04-17

Stiftung kreuznacher diakonie plant Strategien gegen Gewalt in der Pflege | epd

Stiftung kreuznacher diakonie plant Strategien gegen Gewalt in der Pflege
Bad Kreuznach (epd). In den Einrichtungen der Stiftung kreuznacher diakonie kommen nach Erfahrung von Pfarrer Wolfgang Baumann, Theologe im Vorstand der Stiftung, vereinzelte Fälle von Gewalt und Missbrauch vor. "Wir wissen aus unseren Kunden- und Mitarbeiterbefragungen, dass Bewohnerinnen und Bewohner und auch Mitarbeitende physische und psychische Gewalt erleben", sagte Baumann dem Evangelischen Pressedienst (epd). Die Stiftung will Mitarbeitende durch Fortbildungen für dieses Thema sensibilisieren und Bewohner stark machen, sich zu wehren, wenn ihre Grenzen verletzt werden. Das Gewalt-Spektrum in den Einrichtungen reiche von verbalen Ausfällen über das Beschädigen von Kleidung oder Brillen bis zu tätlichen Angriffen. "Wir gehen jedem Hinweis mit großer Aufmerksamkeit nach", versicherte Baumann. Gewalt dürfe weder gegen Klienten noch gegen Mitarbeitende der kirchlichen Stiftung ausgeübt werden. Allerdings sei Gewalt oft ein Indiz, dass die Rahmenbedingungen nicht stimmen, räumte der Theologe ein.
Stiftung kreuznacher diakonie plant Strategien gegen Gewalt in der Pflege | epd

2012-03-17

„Ich habe gesagt, ich will nicht“ | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

„Ich habe gesagt, ich will nicht“

Behinderte als Opfer von Gewalt und Missbrauch

Sexueller Missbrauch ist eine Straftat. Ist das Opfer behindert, wird der Täter nur selten verurteilt. Die Mainfränkischen Werkstätten in Würzburg machen jetzt einen Verdachtsfall öffentlich. Ihr Ziel ist es, die Gesellschaft für mehr Aufmerksamkeit bei solch perfiden Delikten zu sensibilisieren.

„Ich habe gesagt, ich will nicht“ | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt
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