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2013-07-23

Behinderter Flüchtling aus Somalia kämpft in München um Arbeit - SPIEGEL ONLINE


Somalischer Flüchtling im Rollstuhl: Abdi Karshes Kampf um ein neues Leben

Von Till Mayer, München
 Als er 18 Jahre alt ist, trifft ihn eine Kugel; der Somalier Abdi Karshe ist seitdem querschnittsgelähmt. Im Bürgerkrieg hat der verletzte Mann keine Aussicht zu überleben. Er reist illegal nach Deutschland, findet Freunde - und sucht seine zweite Chance.
Behinderter Flüchtling aus Somalia kämpft in München um Arbeit - SPIEGEL ONLINE

2013-02-08

Kein Schmerzensgeld für Querschnittsgelähmte "weil sie ja gar keine Schmerzen spüren könne" - RTLregional.de - Video - Diskriminierend

Kein Schmerzensgeld für Querschnittsgelähmte



In Lübeck ist es zu einem üblen Fall von Diskriminierung gekommen. Dort hat das Landgericht jetzt den Schmerzensgeldanspruch einer querschnittsgelähmten Frau abgelehnt, weil sie ja gar keine Schmerzen spüren könne. Für Angelika Mincke ist das eine wirklich abstruse Begründung, erst recht, weil sie ausgerechnet auf einem holprigen Behindertenparkplatz gestürzt war und sich den Fuß gebrochen hatte.

Die Reporter Karsten Krönke und Martin Drohsel berichten im Video.

RTLregional.de - Video - Diskriminierend

Gelähmte Rollstuhlfahrerin kämpft um ihr Recht | NDR.de - Regional - Schleswig-Holstein

2012-10-22

Querschnittsgelähmte: Vorschnelle Frühverrentung - SPIEGEL ONLINE

 

Querschnittsgelähmte Rentner wider Willen

Mann im Rollstuhl: Immenser Druck der Kranken- und Rentenversicherung
DPA
Mann im Rollstuhl: Immenser Druck der Kranken- und Rentenversicherung
Viele Querschnittsgelähmte könnten nach ihrem Unfall wieder arbeiten. Doch Krankenkassen und Rentenversicherungen erklären sie oft vorschnell zu Frührentnern. Der Verdacht: Die Behinderten werden vor allem aus Kostengründen für arbeitsunfähig erklärt.

Querschnittsgelähmte: Vorschnelle Frühverrentung - SPIEGEL ONLINE

2012-10-01

Samuel Koch: "Ganz ehrlich – Ich würde es wieder machen" - Nachrichten Panorama - DIE WELT

30.09.12

Samuel Koch

"Ganz ehrlich – Ich würde es wieder machen"

Millionen Zuschauer sahen bei "Wetten, dass..?", wie sich der junge Kandidat das Genick brach. Wie lebt Samuel Koch, für den Bewegung das Wichtigste war, mit der Querschnittslähmung? Eine Begegnung.
Niemals aufgeben: Nach seinem schweren Unfall bei "Wetten, dass..?" sitzt Samuel Koch im Rollstuhl. Sein Schauspiel-Studium will er trotzdem durchziehen
© ZGBZGH Niemals aufgeben: Nach seinem schweren Unfall bei "Wetten, dass..?" sitzt Samuel Koch im Rollstuhl. Sein Schauspiel-Studium will er trotzdem durchziehen
Samuel Koch: "Ganz ehrlich – Ich würde es wieder machen" - Nachrichten Panorama - DIE WELT

2012-07-26

Mit den Augen schreiben - derStandard.at › Gesundheit

Mit den Augen schreiben

26. Juli 2012, 20:00
  • Artikelbild
    foto: pixelio.de/c. falk
    Mit ein wenig Übung gelang es fünf von sieben Probanden kurze Wörter durch die Bewegung der Augen darzustellen.

Augenbewegungen wurden aufgezeichnet und am Bildschirm als Schreibschrift dargestellt

Menschen können lernen, mit den Augen in Schreibschrift zu kommunizieren. Wie der französischer Wissenschafter Jean Lorenceau im Fachblatt "Current Biology" berichtet, ist es mit ein wenig Übung möglich, die Augen kontrolliert und fließend in alle Richtungen zu bewegen. Die Technik sei vor allem für gelähmte Menschen interessant, die sich über die "Augenschrift" schnell und auf persönliche Weise mitteilen könnten, ist der Forscher überzeugt.
Mit den Augen schreiben - Muskeln und Skelett - derStandard.at › Gesundheit

2012-04-23

Verunglückter "Wetten, dass..?"-Kandidat Samuel Koch: Die Momente nach dem Unfall - Lifestyle | STERN.DE

Die Momente nach dem Unfall

Millionen sahen entsetzt zu: Samuel Koch verunglückte im Dezember 2010 bei "Wetten, dass..?" Seine Arme, Hände und Beine konnte er danach noch bewegen. Dann spürte er die einsetzende Lähmung.
Verunglückter "Wetten, dass..?"-Kandidat Samuel Koch: Die Momente nach dem Unfall - Lifestyle | STERN.DE

2012-02-27

„Bei mir haben 100 Menschen angerufen“ - Nachrichten aus Brandenburg und Berlin

  • 27.02.2012
  • von Kevin P. Hoffmann

„Bei mir haben 100 Menschen angerufen“

von Kevin P. Hoffmann
Foto: dapd
Nachdem der Brite, der einst in Brandenburg von Rechtsextremen zum Krüppel gemacht wurde, in seinem Haus überfallen wurde, kommen Hilfsangebote für Noel Martin von Brandenburgern. Das freut ihn, sagt er.
Mahlow/Birmingham - Noel Martin hat sich vom Schock nach einem Raubüberfall in der vergangenen Woche erholt und ist gerührt über die Anteilnahme. „Ich habe seither rund 100 Anrufe erhalten. Darunter war eine junge Frau aus Brandenburg, die im Gespräch in Tränen ausbrach. Sie konnte nicht verstehen, warum man ausgerechnet mir so etwas antun kann“, sagte Martin dieser Zeitung.
Der 52-jährige Brite jamaikanischer Abstammung war in Deutschland, aber auch in Großbritannien, bekannt geworden, nachdem er im Jahre 1996 Opfer eines Anschlages in Mahlow (Dahme-Spreewald) wurde. Seitdem ist er vom Hals abwärts gelähmt. Er engagiert sich gegen Rassismus, etwa indem er mit seiner Stiftung Jugendaustauschreisen zwischen Deutschland und England organisiert. Vor einer Woche waren drei Unbekannte in sein Haus in Birmingham eingedrungen, hatten zwei Pflegerinnen gefesselt und mit einer Pistole und einem Messer bedroht. Sie raubten 1000 Pfund aus dem Safe im Keller sowie eine Uhr und Ringe. Letztere waren Erinnerungsstücke an Martins verstorbene Ehefrau Jacqueline. Eine der Pflegerinnen steht offenbar unter Schock und ist bisher nicht wieder zur Betreuung Martins erschienen. „Das kann ich verstehen. Ich fürchte nur, dass es schwierig wird, überhaupt Pflegepersonal zu finden.“ Martin ist auf Betreuung rund um die Uhr angewiesen.

„Bei mir haben 100 Menschen angerufen“ - Nachrichten aus Brandenburg und Berlin

2012-01-30

Ziemlich beste Freunde - bald als Buch -- kobinet

30.01.2012 - 07:29

Ziemlich beste Freunde - bald als Buch.

Berlin (kobinet) Am 19. April erscheint bei Hanser Berlin Philippe Pozzo di Borgos autobiographische Erzählung, die Vorlage zur erfolgreichsten französischen Filmkomödie 2011 war. Den Film haben mehr als zwei Millionen gesehen, seit er am 5. Januar in die deutschen Kinos kam. Auch in Österreich kam "Ziemlich beste Freunde" auf den ersten Platz der Kino-Charts.

Das Buch startet mit einer Auflage von 50.000 Exemplaren. Bettina Bach, Dorit Gesa Engelhardt und Marlies Ruß arbeiten mit Hochdruck an der Übersetzung aus dem Französischen, erfuhr kobinet aus dem neuen Verlag unter dem Dach der Hanser Literaturverlage.

Philippe Pozzo di Borgo war jahrelang Chef des Champagner-Hauses Pommery. Seit 1993 ist er nach einem schweren Unfall mit dem Gleitschirm querschnittsgelähmt. Seine autobiographische Erzählung schildert das neue Leben, in dem er auf Pflege und Assistenz angewiesen ist. Pozzo di Borgo lebt mit seiner zweiten Frau und zwei Kindern in Marokko.

Ziemlich beste Freunde - bald als Buch -- kobinet

2012-01-02

Film: «Ziemlich beste Freunde»: Komödien-Hit aus Frankreich | news.de

Film «Ziemlich beste Freunde»: Komödien-Hit aus Frankreich

Artikel vom 02.01.2012

Wenn sich Dinge schwer erklären lassen, werden sie gern zu einem Phänomen. So wie «Ziemlich beste Freunde». In Frankreich redet keiner mehr von einem Film, sondern von einem «phénomène».

Paris (dpa) - Wenn sich Dinge schwer erklären lassen, werden sie gern zu einem Phänomen. So wie «Ziemlich beste Freunde». In Frankreich redet keiner mehr von einem Film, sondern von einem «phénomène».
Die Geschichte einer Freundschaft zwischen einem querschnittsgelähmten Aristokraten und seinem vorbestraften, frech-dreisten Pfleger ist mit über 15 Millionen Zuschauern Frankreichs erfolgreichster Film 2011 geworden. Ein Erfolg, der ebenso unwahrscheinlich und verrückt ist, wie die Geschichte selbst.

Film: «Ziemlich beste Freunde»: Komödien-Hit aus Frankreich | news.de

 
 






 
INTOUCHABLES



INTOUCHABLES

2011-11-14

Samuel Koch kommt zu Weihnachten aus der Klinik - WEB.DE

13.11.2011, 18:30 Uhr

Samuel Koch kommt zu Weihnachten aus der Klinik 

Seit seinem Unfall bei "Wetten, dass..?" ist Samuel Koch querschnittsgelähmt, nun kann er die Klinik bald verlassen. Er wird voraussichtlich ins Haus seiner Eltern ziehen - lange bleiben will er aber nicht.
Hamburg - Der verunglückte "Wetten, dass..?"-Kandidat Samuel Koch, 24, möchte Weihnachten daheim feiern. Gut ein Jahr nach dem Unfall werde er voraussichtlich einen Tag vor dem Fest aus der Klinik entlassen, wie Koch der "Bild am Sonntag" sagte.
"In das Haus meiner Eltern ziehe ich aber höchstens zur Überbrückung. Ich will so eigenständig wie möglich leben." Koch war am 4. Dezember 2010 in der ZDF-Show beim Sprung über ein Auto verunglückt und ist seitdem querschnittsgelähmt. Koch will sich für Behinderte engagieren.
Samuel Koch kommt zu Weihnachten aus der Klinik - WEB.DE

2011-10-26

„Er ist so cool, mein Rollstuhl“ | Echo Online - Nachrichten aus Südhessen

25. Oktober 2011 | Von Reinhard Köthe

„Er ist so cool, mein Rollstuhl“

Musikkabarett: René van Roll bietet zwei Stunden lang beste Unterhaltung, ohne nur einmal das Thema zu wechseln
ASSELBRUNN.
Ein Mann, ein Thema – und das Publikum prustet beim Lachen.  Der Kabarettist René van Roll nahm  es  am Freitag   im Asselbrunner Hüttenwerk mit in seine Welt, in die der Rollstuhlfahrer.  Foto: Yvonne Schnellbacher
| Vergrößern |
Ein Mann, ein Thema – und das Publikum prustet beim Lachen. Der Kabarettist René van Roll nahm es am Freitag im Asselbrunner Hüttenwerk mit in seine Welt, in die der Rollstuhlfahrer. Foto: Yvonne Schnellbacher



„Am Dienstag war ich vielleicht besoffen, hab’ ich doch meinen Rollstuhl in der Kneipe vergessen.“ Das Publikum brüllt vor Lachen, doch konnte es passieren, dass beim Nachdenken über diese Schote der nächste Gag schon wieder verpasst war. Das Leben eines Gelähmten aus einem ganz neuen Blickwinkel, René van Roll zieht im Asselbrunner Hüttenwerk alle runter auf seine Ebene, lässt sie teilhaben daran, wie es ist, wenn man ohne funktionsfähige Beine Spaß am Leben hat – oder manchmal auch nicht. Die Behinderteneinrichtung Integra hatte am Freitag dorthin zu ihrer Comedy-Night eingeladen.
„Er ist so cool, mein Rollstuhl“ | Echo Online - Nachrichten aus Südhessen

2011-10-05

Auf andere angewiesen und dennoch selbstbestimmt | SÜDKURIER Online

Bodenseekreis

06.10.2011 .

Auf andere angewiesen und dennoch selbstbestimmt


Oliver Straub gründet Selbsthilfegruppe für Menschen mit Assistenzbedarf
Auf andere angewiesen und dennoch selbstbestimmt
Oliver Straub (rechts) – hier mit seinem Assistenten und Freund Romain Appler – ist stolz darauf, dass er dank des „persönlichen Budgets“ seinen Assistenzbedarf eigenverantwortlich und selbstbestimmt organisieren kann.
Bild: Geiselhart
Friedrichshafen – Mit einer Behinderung leben zu müssen ist die eine Seite, an der man nichts ändern kann. Trotzdem mehr über sein eigenes Leben entscheiden und sich nicht zuletzt mit Menschen, die ein ähnliches Schicksal haben, austauschen zu wollen, das ist die andere Seite. „Wir wollen für das Recht eintreten, unser Leben selbstbestimmter in die Hand nehmen zu können“, sagt Oliver Straub, der eine Selbsthilfegrupe für Menschen mit Assistenzbedarf im Bodenseekreis und im Kreis Ravensburg gründen möchte.
Oliver Straub spricht aus Erfahrung. Seit einem Badeunfall im Sommer 2003 und einem Bruch des Halswirbels ist der 29-jährige Häfler querschnittsgelähmt. Sein Leben wurde von einem Moment auf den anderen komplett umgekrempelt. Lange Krankenhausaufenthalte, Reha, Unfähigkeit, seinem erlernten Beruf als Maurer jemals wieder nachgehen zu können, der Verlust vieler Sozialkontakte und vor allem das Angewiesensein auf die ständige Hilfe und Unterstützung anderer – damit galt es erst einmal fertig zu werden. 2008 betrat Oliver Straub Neuland, als die gesetzliche Grundlage geschaffen wurde, ein „persönliches Budget“ in Anspruch zu nehmen, seinen Rund-um-die-Uhr-Assistenzbedarf eigenverantwortlich zu organisieren und dadurch auch die Möglichkeit zu erhalten, vom Elternhaus in eigene vier Wände zu ziehen – und er packte die Chance beim Schopf. „Natürlich hatte ich anfangs auch Angst“, räumt er ein. „Aber es ging gut.

Auf andere angewiesen und dennoch selbstbestimmt | SÜDKURIER Online

2011-08-27

Querschnittgelähmt: Auf einmal war alles anders - Nachrichten Mindelheim - Augsburger Allgemeine

Querschnittgelähmt

Auf einmal war alles anders

Seit einem Unfall im Sommer 2009 pflegt Hubert Kaltenböck seine Frau Von Karin Hehl
Buchloe Es war ein schöner Sommertag, jener 10. Juni 2009. Doch an diesem Tag ändert sich das Leben von Hedwig und Hubert Kaltenböck schlagartig. Hedwig Kaltenböck fährt mit ihrem Rad die Kapellenstraße in Buchloe hinunter. Sie sieht, wie rechts aus dem Antoniusweg ein Auto kommt. Der Fahrer stoppt. Doch dann fährt das Auto los. Sie kann nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallt gegen das Fahrzeug. „Ich war nicht bewusstlos“, erzählt die heute 72-Jährige. „Noch an der Unfallstelle habe ich gemerkt, dass ich weder meine Beine noch meine Arme bewegen kann.“
Ein Hubschrauber bringt sie ins Krankenhaus. Die Diagnose ist niederschmetternd: Quetschung des Rückenmarks. Sie ist vom sechsten Halswirbel abwärts querschnittgelähmt. „Momentan konnte ich gar nichts denken“, erinnert sie sich und fügt leise hinzu: „Man muss sich damit abfinden. Man kann es ja nicht mehr ändern.“ Hoffnung gibt ihr, dass das Rückenmark nicht komplett durchtrennt ist. So besteht die Möglichkeit, dass gewisse Fähigkeiten zurückkommen.
Viereinhalb Monate lang fährt ihr Mann zu ihr in die Klinik. Jeden Tag. Insgesamt über 10 000 Kilometer. Gleichzeitig beginnt er damit, das gemeinsame Reihenhaus umzubauen. Doch nach sechs Wochen stellt er fest: „Das wird nichts.“ Glücklicherweise kann das Ehepaar auf eine Wohnung ausweichen, die er behindertengerecht umbaut:
Querschnittgelähmt: Auf einmal war alles anders - Nachrichten Mindelheim - Augsburger Allgemeine

2011-08-14

Ich bin behindert - na und? | WESER-KURIER

Betroffene erzählen aus ihrem Alltag / Ärger mit den Behörden machen das Leben oft schwer

- 08.08.2011

Ich bin behindert - na und?

Von Helmut Meinerling
Osterholz-Scharmbeck. Drei Behinderte, drei verschiedene Schicksale: Die Betroffenen berichteten aus ihrem Alltag, von den Problemen, die mit Behörden, Ämtern, Krankenkassen und mit alltäglichen Hindernissen zu bewältigen sind. Am Sonnabend hatte dazu das Haus am Barkhof zu seinem dritten Klönschnack eingeladen.

Christa Wöhler, die Heimleiterin, und Klaus Sass, stellvertretender Bürgermeister, übernahmen die Moderation, befragten geschickt und behutsam die drei Behinderten und den Behinderten-Beauftragten des Landkreises, Walter Dammann.
Die junge und lebenslustige Larissa Böttjer ist bereits seit ihrer Geburt, bei der sie durch Sauerstoffmangel geschädigt wurde, gehbehindert. "Erst dachte ich, ich würde niemals laufen können", erzählte sie. Inzwischen kann sie sich schon recht gut bewegen, wenn auch das Gehen noch unbeholfen und schwerfällig geschieht. Sie sei von Freunden, Mitschülern und auch bereits im Kindergarten immer "ganz normal" behandelt worden. Es stört sie, als hilflos angesehen zu werden. Den Führerschein hat sie gemacht, treibt viel Sport, schwimmt gerne, hofft auf weitere Verbesserung ihrer Behinderung. Offen, frisch und fröhlich geht sie mit ihrer Behinderung um. "Meine Eltern haben mich selbstbewusst erzogen, ich bin immer locker mit der Behinderung umgegangen", erklärt sie.
Streit mit der Krankenkasse
Wolfgang Meyer leidet an einer Muskelschwäche, die sich mit zunehmendem Alter immer mehr bemerkbar macht. In seiner Jugend hat er noch eine Lehre absolviert. Schon damals merkte er aber, dass er nicht so kräftig wie seine Kollegen war, orientierte sich um, versuchte, schwere körperliche Arbeit zu meiden. Dennoch: Seinen Traum vom eigenen Haus hat er zusammen mit seiner Frau durch viel Eigenleistung verwirklicht. Er engagierte sich ehrenamtlich, war auch in der Kommunalpolitik tätig. Irgendwann war es ihm aber nicht mehr möglich, den großen Garten und das Haus in Ordnung zu halten. Konsequenz: Verkauf und Erwerb einer behindertengerechten Wohnung.
Günther Hüllen lebte als junger Erwachsener noch ohne Behinderung. Dann, bei einem Kopfsprung in seichtes Wasser: Bruch der Halswirbelsäule, Querschnittslähmung. Nichts ging mehr. Es folgte ein langer Aufenthalt in einer Spezialklinik.Zu Hause wurde er von den Eltern gepflegt. Die Umschulung zum Bürokaufmann, der Verlust alter Freunde, dafür aber neue Bekanntschaften - nichts war mehr so wie früher. Da das bewohnte Haus nicht behindertengerecht war, wurde es verkauft, ein kleines wieder erworben. "Ich werde mich nie an die Behinderung gewöhnen, aber ich muss damit leben", findet er sich mit seiner Beeinträchtigung ab.
Probleme haben alle drei mit der Krankenkasse oder Rentenversicherung, mit der amtlichen Unterstützung. Da wartet Larissa seit langen Jahren auf die Berechtigung, Behindertenparkplätze nutzen zu dürfen. Günther streitet sich mit der Krankenkasse um die Genehmigung von Reha-Maßnahmen, Wolfgang hat lange um seine Rente kämpfen müssen. Ohne Gerichtsverfahren ging es bei keinem ab, Gutachten, Widersprüche, Schriftverkehr: Zur Behinderung kommt der Kampf mit der Anerkennung.

Ich bin behindert - na und? | WESER-KURIER

2011-08-06

Speyer: Botschafter auf drei Rädern

Rolling-Tour: Stefan Dreeßen fährt 130 Kilometer mit Rollstuhlfahrrad / Ziel ist Speyer am 13. August

Botschafter auf drei Rädern

Von unserem Redaktionsmitglied Hanna Weber
Speyer. 130 Kilometer, fünf Tage, sieben Städte - Stefan Dreeßen hat sich viel vorgenommen: Am kommenden Montag fällt am Saarbrücker Flughafen der Startschuss für seine "Rolling-Tour 2011". Der Mitarbeiter der Behindertenseelsorge im Bistum Speyer macht sich mit seinem Rollstuhlfahrrad auf den Weg. Im Gepäck hat er eine Botschaft: "Ich möchte die Menschen für die Belange behinderter Menschen sensibilisieren. Viele haben die Problematik nicht im Blick."
Vor allem gehe es ihm um das Thema Barrierefreiheit, erklärt der 48-jährige Speyerer. Vor fast 30 Jahren erkrankte er am Rückenmark. Seither ist er querschnittsgelähmt.
"Es hat sich schon viel Positives entwickelt, aber zum Beispiel in Speyer gibt es noch sehr viele Geschäfte und Gaststätten, in die Rollstuhlfahrer nicht hineinkommen. Schade, denn dadurch gehen ja viele Kunden verloren."
Die Idee für die Tour kam ihm bei einer Tagung 2010 in Bad Honnef, bei der es um die UN-Behindertenrechtskonvention und die Frage ging, wie die Vereinbarung umgesetzt werden kann, damit Menschen mit Behinderung voll und ganz in der Gesellschaft und Kirche teilhaben.
Um jeweils 15 Uhr legt Dreeßen einen Stopp vor den Rathäusern der Etappenziele ein und lädt zur Diskussion ein. Der Unterstützung einiger Mitstreiter kann er sich schon sicher sein: Für einige Etappen haben sich Mitradler angemeldet. Zwischen Landstuhl und Kaiserslautern will eine Gruppe Dreeßen mit einer Rikscha begleiten. Ziel der "Rolling-Tour" ist das Speyerer Rathaus, wo Dreeßen am Samstag, 13. August, um 15 Uhr ankommen will. Um 18.30 Uhr findet in St. Joseph ein Gottesdienst mit Weihbischof Otto Georgens statt, um 19.30 Uhr gibt es eine Gesprächsrunde im Ägidienhaus.
Schwetzinger Zeitung
06. August 2011
Speyer: Botschafter auf drei Rädern

2011-08-04

Querschnittslähmung resultiert meistens aus Unfällen | Barrierefrei

Querschnittslähmung resultiert meistens aus Unfällen

Autor: Julia
abgelegt in: Alltag

In diesem Blog stelle ich euch ab und zu manche Behinderungen oder Erbkrankheiten vor. Denn ich kann es immer wieder nur betonen: Aufklärung ist ein wichtiges Bauteil im Fundament für eine ernst gemeinte Barrierefreiheit.
Rollstuhl
In meinen letzten Artikeln habe ich sie vermehrt angesprochen: die Querschnittslähmung. Allein dieses Wort löst ein beklemmendes Gefühl in der Brustgegend aus, denn im Grunde genommen kann sie uns alle treffen.
Siebzig Prozent dieser gefürchteten Behinderung wird nämlich durch Unfälle, oftmals mit dem Auto, ausgelöst.
Querschnittslähmung resultiert meistens aus Unfällen | Barrierefrei

2011-08-03

Samuel Koch auf dem „Traumschiff“? - Kölner Stadt-Anzeiger

Samuel Koch auf dem „Traumschiff“?

Erstellt 01.08.11, 12:05h, aktualisiert 01.08.11, 13:24h

Der bei „Wetten, dass..?“ verunglückte Samuel Koch hat demnächst vielleicht einen Auftritt in der ZDF-Unterhaltungsserie „Das Traumschiff“. Produzent Wolfgang Rademann bot Koch eine Rolle an. Der freute sich über die Offerte.

Samuel Koch
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Samuel Koch war während seiner Wette in der Sendung vom 4. Dezember 2010 verunglückt. Seitdem ist er gelähmt. (Bild: dpa)
BERLIN - Der seit seinem Unfall in der Fernsehshow „Wetten, dass..?“ gelähmte Wettkandidat Samuel Koch könnte bald eine Gastrolle in der ZDF-Unterhaltungsserie „Das Traumschiff“ spielen. Der Produzent der Serie, Wolfgang Rademann, sagte der „Bild“-Zeitung vom Montag: „Samuel beeindruckt mich mit seiner starken Energie und seinem positivem Denken. Er ist ein sehr sympathischer Junge. Ich werde eine passende Rolle für ihn finden.“ Dem Bericht zufolge sind für das kommende Jahr Dreharbeiten für zwei „Traumschiff„-Folgen in Singapur und auf Kuba geplant.
Koch freute sich nach eigenen Angaben über das Angebot. „Das ist eine interessante Herausforderung. Schau'n wir mal, wie weit ich bis dahin bin“, sagte der 23-Jährige der Zeitung. Er war am 4. Dezember 2010 in der „Wetten, dass..?“-Sendung vor laufenden Kameras beim Sprung mit Sprungstelzen über ein Auto schwer gestürzt und ist seitdem gelähmt. Derzeit wird der ehemalige Leistungssportler, der an der Hochschule für Musik, Medien und Theater in Hannover für den Schauspiel-Studiengang eingeschrieben ist, in der Schweiz behandelt.

Samuel Koch auf dem „Traumschiff“? - Kölner Stadt-Anzeiger

2011-03-06

Rollinetzwerk :: Anders - aber gemeinsam!



Irena Rietz Irena Rietz - Gründerin und 1. Vorsitzende
Wie die meisten Rollstuhlfahrer wurde ich von heute auf morgen mit einer völlig neuen Lebenssituation konfrontiert. Durch mehrere Einblutungen im Rückenmark bin ich seit Dezember 2002 ab TH3 querschnittgelähmt. Bis dahin wusste ich nicht sehr viel über die Lebenssituation von Rollstuhlfahrern.Das eine Querschnittlähmung in der Regel mit einer Blasen- und Darmlähmung verknüpft ist, wurde mir erst bewusst als ich selbst davon betroffen war. Die gesamte Situation hatte mich besonders in den ersten Wochen stark verunsichert, da ich im Anfangsstadium der Querschnittlähmung kaum Informationen erhielt. Als ich endlich wusste nach welchen Kriterien ich eine Internetrecherche starten konnte, lag bereits eine leidvolle Zeit hinter mir. Daher halte ich es für wichtig auch Nichtbetroffene zu informieren, denn es kann jeden genauso unvorbereitet treffen wie mich. Ich bin sicher, dass wir mit der Initiative Netzwerk der Rollstuhlfahrer e.V. Betroffenen und ihrem Umfeld viel Leid ersparen können.
Meine Lebensgeschichte: bitte hier anklicken !



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