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2013-05-30

Alarmierender UNICEF-Bericht über Lage behinderter Kinder


Unicef-Bericht 

Behinderte Kinder leben in vielen Ländern isoliert


Weltweit werden Kinder mit Behinderungen gesellschaftlich ausgegrenzt, warnt das Hilfswerk Unicef. Diskriminierung und Gewalt sind vor allem in ärmeren Ländern Alltag.
Behinderte Kinder und ihre Familien zählen weltweit zu den am stärksten benachteiligten und gefährdeten Menschen – zu diesem Ergebnis kommt der internationale Unicef-Jahresbericht "Zur Situation der Kinder in der Welt 2013"

weiterlesen:
Unicef-Bericht: Behinderte Kinder leben in vielen Ländern isoliert | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

Alarmierender UNICEF-Bericht über Lage behinderter Kinder | Aktuell Welt | DW.DE | 30.05.2013

UNICEF beklagt Diskriminierung behinderter Kinder | tagesschau.de


 The State of the World’s Children 2013 - Report

2013-04-21

Zuviel Stress, zu wenig Zeit - ambulante Pflegedienste schlagen Alarm | WAZ.de


Pflege

Zuviel Stress, zu wenig Zeit - ambulante Pflegedienste schlagen Alarm

20.04.2013 | 16:56 Uhr
Zuviel Stress, zu wenig Zeit - ambulante Pflegedienste schlagen Alarm
Es bleibt zu wenig Zeit für die Pflege der Patienten, beklagen die Wohlfahrsverbände.Foto: Michael May
Düsseldorf.   Geld- und Zeitmangel bedrohen Qualität der Betreuung. Wohlfahtsverbände fordern mehr Geld von den Krankenkassen. Nur zwei Prozent der Ausgaben gehen in die häusliche Pflege, so die Dienste. Dabei steigt die Zahl der pflegebedürftigen Menschen stark an.
Zuviel Stress, zu wenig Zeit - ambulante Pflegedienste schlagen Alarm | WAZ.de

2013-02-26

Deutscher Bundestag: SPD-Fraktion will Menschenrechte älterer Menschen stärken

SPD-Fraktion will Menschenrechte älterer Menschen stärken


Menschenrechte und humanitäre Hilfe/Antrag - 26.02.2013

Berlin: (hib/AHE) Die SPD-Fraktion setzt sich für die Menschenrechte älterer Menschen und die Erarbeitung einer entsprechenden UN-Konvention ein. „Eine spezifische Menschenrechtskonvention würde die teilnehmenden Staaten an eindeutige Regeln zur Wahrung der Menschenrechte Älterer binden und für Rechtsklarheit sorgen“, heißt es in einem Antrag der Fraktion (17/12399), der am Donnerstag auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums steht. Die Bundesregierung wird darin unter anderem aufgefordert, die Wahl Deutschlands in den UN-Menschenrechtsrat zu nutzen, sich für eine entsprechende UN-Konvention und die Einsetzung eines UN-Sonderberichterstatters für die Menschenrechte älterer Menschen stark zu machen. Ferner soll die Bundesregierung auch auf nationaler Ebene die Menschenrechtslage „effektiv und nachhaltig verbessern“ – unter anderem, indem Heimaufsichtsbehörden besser als bisher in die Lage versetzt werden, ihre Kontrollmöglichkeiten zu nutzen.
„Zahlreiche ältere Menschen weltweit kämpfen mit Altersarmut und deren Begleiterscheinungen“, schreiben die Abgeordneten in ihrem Antrag. Verursacht werde dies auch durch Diskriminierung am Arbeitsmarkt, in der Gesundheitsversorgung, in der Bildung und durch soziale Isolation. Hinzu kämen Vernachlässigung, Entmündigung und unrechtsmäßiger Freiheitsentzug sowie – im schlimmsten Fall – Misshandlungen durch körperliche, emotionale und sexuelle Gewalt gegenüber Älteren.

Deutscher Bundestag: SPD-Fraktion will Menschenrechte älterer Menschen stärken

2012-02-10

Isolation statt Inklusion? Verein „Eine Schule für Alle! in Fulda e.V.“ informierte - Osthessen-News

Isolation statt Inklusion? Verein „Eine Schule für Alle! in Fulda e.V.“ informierte

10.02.12 - Fulda - Eine Inklusionsquote von 90 oder sogar 100 Prozent? Davon kann der Verein „Eine Schule für Alle! in Fulda e.V.“ nur träumen. Während es in skandinavischen Ländern oder Italien längst gang und gäbe ist, Kinder mit Behinderungen an Grundschulen bzw. weiterführenden Schulen zu unterrichten, wirft das Thema Inklusion hierzulande viele Fragen auf und sorgt für einen großen Beratungsbedarf bei betroffenen Eltern und Fachpersonal. Das wurde beim Familienbrunch des Vereins „Eine Schule für alle e.V“ deutlich.
Osthessen-News

2011-10-31

Hilfe: Wichtige Anlaufstelle für psychisch Kranke - Nachrichten Neuburg - Augsburger Allgemeine

Wichtige Anlaufstelle für psychisch Kranke

30 Jahre Sozialpsychiatrischer Dienst der Caritas in Ingolstadt
Im „Depressionsraum“ wurden bei einer Ausstellung anlässlich des Jubiläums durch dunkle enge Gänge, ein trostloses Inventar und deprimierende Gedankenspiralen, über Kopfhörer die Symptome einer Depression erlebbar gemacht.
Foto: Foto: Caritas
Ingolstadt Die Beratungsstelle für psychische Gesundheit der Caritas in Ingolstadt feiert dieses Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Ausgangspunkt für die Errichtung dieses Sozialpsychiatrischen Dienstes war die Psychiatriereform in den Siebzigerjahren.
Seinerzeit hatte eine Psychiatrie-Enquête-Kommission die Bedingungen in stationären Einrichtungen für psychisch kranke und behinderte Menschen kritisiert und gefordert, dass seelisch kranke Menschen prinzipiell genauso optimale Hilfe erfahren müssten, wie körperlich Kranke.

Hilfe: Wichtige Anlaufstelle für psychisch Kranke - Nachrichten Neuburg - Augsburger Allgemeine


 

Psychiatrie„reform“ auf Abwegen

Dienstag, 27. Januar 2009
Daran nehmen wir Anstoß:
Die Psychiatriereform der 1970er- und 1980er-Jahre bedeutete einen Quantensprung für die Qualität psychiatrischer Behandlung und Versorgung. Die Lebensqualität, besonders der so genannten chronisch Kranken, verbesserte sich erheblich. Respekt vor den Pionieren und ihren Leistungen damals! Aber jetzt sind wir eine Generation weiter, und die Reformanstrengungen lassen nach. Die Reform muss aber fortgesetzt werden, denn die Lösungen von gestern sind die Herausforderungen der Gegenwart. Psychiatriereform ist heute vielleicht weniger spektakulär als damals, aber genauso notwendig!
Hintergrund:
Anfang der 1970er-Jahre wurde, auch in Deutschland, kritisiert, was für die überwiegende Anzahl psychisch erkrankter Menschen Versorgungsnormalität war: Landeskliniken mit riesigen Einzugsgebieten, monströse Anstalten in erbärmlichem Bauzustand, mit verkrustetem Management, demotiviertem Personal – kurz und schlecht, mit allen Symptomen der „totalen Institution“ (Erving Goffman). Es war gut und richtig, die Patientinnen und Patienten aus dieser Perspektivlosigkeit herauszuholen. Heute haben wir leistungsfähige, ausdifferenzierte gemeindepsychiatrische Netzwerke. Aber auch die haben ihre Tücken und sind teilweise schon etwas „in die Jahre gekommen“. Die rasante gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahre stellt zusätzlich neue Herausforderungen.
Beispiel:
Neben ungelösten alten Problemen wachsen neue nach:
■ Psychiatrie-Erfahrene beklagen die Isolation im „ambulanten Ghetto“;
■ schwer beeinträchtigte Menschen fallen aus dem psychiatrischen Hilfesystem heraus in die Obdachlosenhilfe;
■ ungebrochen ist der Boom der Heime – trotz der gesetzlichen Vorgabe „Ambulant vor stationär“;
■ ein spezieller „Markt“ hat sich für geschlossene Heimplätze gebildet – bei steigender Nachfrage ist mit einer Ausweitung der Plätze zu rechnen;
■ durch die Deckelung der Krankenhausbudgets mithilfe der Bundes- pflegesatz verordnung wird die Psychiatrie-Personalverordnung (PsychPV) ausgehebelt;
■ die zunehmende Spezialisierung klinischer Bereiche konterkariert integrative und milieutherapeutische Behandlungsansätze;
■ permanent im „Aufwind“ ist die forensische Psychiatrie, in die doppelt so viele Patienten abgeschoben werden wie noch vor zehn Jahren.(...)
Die DGSP fordert:
■ Das Schlagwort „Inklusion“ muss endlich mit Leben erfüllt werden:
Menschen nicht erst ausgrenzen, um sie dann mühsam wieder zu rehabilitieren. Inklusion muss psychisch kranken Menschen erlauben, ihr Anderssein, ihre Einzigartigkeit leben zu können, wo und wie sie möchten.

Psychiatrie„reform“ auf Abwegen

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